So, das richtet sich jetzt mal an all diejenigen mit ihrem pathologisch-christlichen Nächstenliebe-Dankbarkeits-"einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul"-Wahn.
Wenn jemand die Bedürfnisse eines anderen völlig verkennt/ablehnt/nicht rudimentär wahrnimmt, hat man überhaupt nicht dankbar zu sein, sondern da hat man es dem "Pseudo-Bedürfnis-Befriediger" gefälligst zu sagen, dass die Geschenke auf der Schwelle zur Suboptimalität stehen, mit Tendenz zu "ich würde das am liebsten in den Müll werfen!"
Was bringt es dem Schenkenden denn, wenn der Beschenkte überhaupt nichts damit anfangen kann? Das ist doch dann nur rausgeschmissenes Geld und außerdem kann man dann auch an dem Beziehungsgeflecht sooo ganz leicht zweifeln. Wenn man in Freundschaften oder Beziehungen oder auch in der Familie null auf die Bedürfnisse des anderen reagieren kann, ist da m.E. etwas im Busch. Man kann auch nicht immer nur die narzisstische Ego-Schiene fahren, dass alle Leute den Geschmack gefälligst zu teilen haben und das eigene System der Mitwelt aufstülpen, so nach dem Motto: "Hey Sweetie, wenn ich zu Kik gehe, hast du da zweifelsfrei (ach, ich liebe unseren neuen Bundespräsidenten - er beschert uns ja so schöne Ausdrücke) auch hinzugehen! Meine Unterhosen halten schließlich zwei Wochen. Dann halten deine auch zwei Wochen. Wenn sie dann kaputt sind, nun, dann gehst du dir neue kaufen. Sie kosten ja nicht viel. Ich gebe dir auch das Geld. Hauptsache du kaufst billig bei Kik ein und bist nicht verwöhnt, mein Kind. Sei genauso, wie ich es bin, dann ist die Welt für uns alle in Ordnung und ich kann mein (krankes) Weltbild weiterhin aufrecht erhalten."
Tut mir leid, aber ich konnte mir die eine oder andere sarkastische Bemerkung nicht sparen.