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Bilde ich mir alles nur ein?

Ich kann schon verstehen, dass man über sowas redet, wenn man direkt danach gefragt wird, hab ich auch schon gemacht. Würde das auch nicht zu hoch hängen jetzt.

Aber ich würde mir halt sehr sehr gut überlegen, ob ich mit einer unverdauten alten Beziehung ausgerechnet mit einem Arbeitskollegen in eine neue Beziehung gehe, der noch direkt mit mir zusammen arbeitet.

Ich kann dir sagen, in den meisten Fällen geht sowas schief.

Du hast jetzt daher in der Hand, wie du das Ruder stellst, wenn du mit ihm Kaffee trinken gehst und mehr, stellst du die Weichen in Richtung Kennenlernen. Und selbst wenn ihr nicht zusammenkommt, wird dann immer was "komisch" zwischen euch sein. Überleg es Dir gut.
 
Wäre er/sie schon bei mir raus.
Vor allem gleich am Anfang. Aber sie hat sich auch nicht grad mit Ruhm bekleckert, indem sie diese eher negativen privaten Details ihrem "Schwarm" erzählt hat.
@Suni710 , ich kann allerdings schon mutmaßen und verstehen, warum du das gemacht hast. Du wolltest irgendwie eine Verbindung zwischen dir und deinem Kollegen schaffen, aber es war keine gute Aktion. Sie ging dann auch ein bisschen nach hinten los, und vielleicht hat sich dein Kollege auch genötigt gefühlt etwas zu sagen, weil du es erzählt hast. Er hat dann ja irgendwie "deine Partei" ergriffen, aber die Mittel waren einfach doch sehr unglücklich gewählt.
 
Ich kann schon verstehen, dass man über sowas redet, wenn man direkt danach gefragt wird, hab ich auch schon gemacht. Würde das auch nicht zu hoch hängen jetzt.
Eigentlich ist es schade, wenn man da jemanden kennenlernt, den man mag. Die Arbeit ist ja oft ein Ort, wo man Menschen eben auch etwas genauer kennenlernen kann. Aber es ist einfach heikel, das ist so. In sehr großen Firmen geht es. Und ich habe auch schon mal gehört, dass da zwei waren, die ihre private Beziehung tatsächlich jahrelang vor der Firma und den Kollegen verbergen konnten. Die Liebe war größer 🙂. Aber dazu gehört eine enorme Disziplin, vor allem, wenn es mal kriselt. Da muss man sehr beherrscht und diszipliniert sein. Unbedachte Worte dürfen dann nicht fallen.
 
Eigentlich ist es schade, wenn man da jemanden kennenlernt, den man mag. Die Arbeit ist ja oft ein Ort, wo man Menschen eben auch etwas genauer kennenlernen kann. Aber es ist einfach heikel, das ist so. In sehr großen Firmen geht es. Und ich habe auch schon mal gehört, dass da zwei waren, die ihre private Beziehung tatsächlich jahrelang vor der Firma und den Kollegen verbergen konnten. Die Liebe war größer 🙂. Aber dazu gehört eine enorme Disziplin, vor allem, wenn es mal kriselt. Da muss man sehr beherrscht und diszipliniert sein. Unbedachte Worte dürfen dann nicht fallen.

Ich hatte selbst mal eine Beziehung, die über die Arbeit entstanden ist und auch dort zu Ende ging. War eine Katastrophe. Wo die Liebe hinfällt, heißt es immer so flach, aber das stimmt nicht so ganz. Erst vor kurzem habe ich eine Kollegin in einem anderen Team bei uns kennengelernt, die mir gefiel, und ja, man kann steuern, wohin das läuft. Bewahre ich einen kollegialien Kontakt oder eben nicht.

Wenn man meint, einen Kaffee trinken gehen zu wollen, kann man das tun, aber es wird eben der erste Schritt für "mehr" sein. Ich bin froh, das ein oder andere Mal das wieder unterbunden zu haben, als ich gemerkt habe, dass es in so eine Richtung geht.

Der Job ist ein zunächst angenehmer Ort, bequem, man begegnet sich, quasi kombiniert Arbeit und Privates, macht auch zunächst einmal mehr Spaß ins Büro oder zum Arbeitsplatz zu fahren, wenn da jemand ist, den man mag. Aber .... wenns kracht, hat man dann halt den Krach auch auf der Arbeit und dort wird Professionalität erwartet.
 
Sei vorsichtig, rede offen mit ihm, was empfindest du denn noch wirklich für deinen Freund? Du musst mit dir selber klar kommen, was willst du wirklich mit wem, solltest da aber aufpassen, wenn jemand deinen Freund so schlecht redet, beleidigt, ohne ihn zu kennen.
 
Erst vor kurzem habe ich eine Kollegin in einem anderen Team bei uns kennengelernt, die mir gefiel, und ja, man kann steuern, wohin das läuft. Bewahre ich einen kollegialien Kontakt oder eben nicht.
Das ist dir sicherlich nicht leicht gefallen, aber du hattest die Erfahrung, was dabei dann im blödesten Fall rauskommen kann. Und dann steht eben der eigene Ruf, inklusive der erwarteten Professionalität auf dem Spiel.
Und doch - ist da auf der andren Seite - die Liebe.
Ich stimme deinem Beitrag komplett zu. Arbeit ist Arbeit. Und doch, können wir eben auch schwer was gegen Gefühle machen, wenn es einen erwischt hat.
Da muss man dann im Fall des Falles gegensteuern, auch gegen das eigene Herz, was ja wirklich wie ein Messerstich ist, wenn man jemanden so mag.
 
Mach dir einfach klar, was genau dich an diesem Kollegen fasziniert oder ob es nur die Tatsache ist, dass er halt "bequem" verfügbar ist und er offenbar nicht gänzlich abgeneigt ist, dich zu treffen. Das allein wären ein bisschen wenig Komponenten für den Beginn einer Beziehung.

Und da sich das ganze am Arbeitsplatz abspielt, würde ich noch mal umso sortfältiger schauen, ob das ganze Substanz hat - bzw. persönlich würde ich es sein lassen.
 
Er will dich. Das ist doch mehr als deutlich.
Sonst würde ein Mann nicht so innbrünstig über den Ex der Erbeteten sprechen.
 
er hat aber so gebohrt und wollte es unbedingt wissen,

Nö. Er wollte wissen, ob du endgültig getrennt, also Single bist.

Ich frage mich, warum du derart herumeierst und die Frage nach deinem Beziehungsstand nicht kurz und klar beantworten kannst, andererseits dich aber negativ über deinen Ex auslässt. Das geht dann ohne dich unwohl zu fühlen.

Wer das tun würde, wäre bei mir direkt raus, anfängliches Interesse wäre im Keim erstickt.
Da er ja aber darauf einsteigt, haben sich da wohl Zwei gefunden...

Zumindest ist euch beiden schon jetzt klar, wie ihr gegenseitig voneinander sprechen werdet, wenn ihr dann jeweils Ex seid. 😉

Er sagte dann nur, dass ich dabei ja meinen Freund gar nicht erwähnte..
Bei dem Thema wurde mir wieder ein wenig unwohl und er bohrte nach, wie da denn die Lage war. I

Wieso wird dir bei einer derart normalen und einfachen Frage unwohl?
Sie wäre völlig einfach damit zu beantworten gewesen, dass du wieder Single bist, fertig.

Stattdessen hast du eingeleitet, was dann folgte.

Ich sagte, dass es eine lange Geschichte ist und ich unter diesen Umständen bei der Arbeit ungern darüber rede…er fragte, ob ich es Zusammenfassend sagen könnte? Dann sagte ich nur, dass wir getrennt waren und erzählte ihm ein paar kleine Einzelheiten (die nicht so schlimm waren).

Absolut unnötig, aber eben das, was du wolltest.

Also kenne wirklich absolut niemand, der sich nett über seinen Ex äußert

Zwischen "nett äußern" und herziehen gibt es ordentlich Spielraum.
Denkst du immer schwarz-weiß, springst in Extreme?

Eine kurze, klare Antwort, dass du wieder Single hätte genügt, und dann weiter zum nächsten Thema.
 

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