Hi!
Der Titel klingt blöd, aber ich weiß nicht wie ich das Problem zwischen meinem Freund und mir anders auf den Punkt bringen soll.
Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und eigentlich ist unsere Beziehung gut. 🥰 Nachdem ich viel Mist erlebt habe, ist mit ihm meistens alles gut, wir verstehen uns und haben eine gute Zeit zusammen. In manchen Punkten hat er einen kleinen Dachschaden, in manchen Punkten ich, aber wer hat das nicht? Konflikte können wir meistens ganz gut bewältigen, das kannte ich in Beziehungen vorher gar nicht. Eigentlich könnte alles gut sein.
Aber ein Problem gibt es doch, dass vor allem mich beschäftigt. Meinen Freund weniger, aber es schwebt schon immer ein bisschen über uns und ich komme mir blöd vor, überhaupt darüber zu sprechen.
Mein Freund kommt aus einer Familie, die nicht perfekt ist, aber weitestgehend stabil. Er hat guten Kontakt zu seinen Eltern, Geschwistern, Oma und weitere Familie, alle gehen lieb miteinander um, unterstützen und helfen einander und man sieht sich regelmäßig. Es gibt auch mal kleine Probleme, aber nichts gravierendes. Die engste Familie wohnt auch in der selben Stadt wie wir und man sieht sich deswegen öfter mal. Mit seiner Schwester und seinem Cousin wohnt mein Freund sogar in einer WG.
Bei mir ist das anders, ich habe keine Familie in dem Sinn mehr und mit denen, die noch leben, ist es kompliziert. Im Grunde genommen besteht zu niemandem Kontakt. Ich bin erst vor ein paar Jahren aus dem Ausland hier in die Stadt gezogen. Mittlerweile habe ich hier auch ein paar gute Kontakte und Bekanntschaften, vereinzelt vielleicht sogar Freundschaften. Tu mich aber auch eher schwer damit, jemanden an mich ranzulassen und enge Freundschaften zu knüpfen.
Im Grunde genommen ist mein Freund deswegen die einzige enge Beziehung, die ich habe.
Zum Problem wird es für mich in dem Punkt, dass ich es mir manchmal als Ungleichgewicht zwischen uns vorkommt und ich Angst habe, dass mein Freund mich gar nicht braucht, weil er so gut eingebettet ist in seine Familie und auch viele gute Freundschaften.
Ich habe oft Angst vor einer Trennung, weil ich dann alleine dastehe und gewissermaßen vor dem Nichts, während mein Freund Familie und viele Freunde hat.
Ich brauche auch ganz viel Versicherung von ihm, dass er zufrieden ist und mit mir zusammen sein will. Er sagt mir das auch oft, auch unaufgefordert und von Herzen. Ich glaube ihm auch, dass er mich liebt und gern mit mir zusammen ist, aber in einigen Punkten kommt es mir dann wieder so vor, dass ich mir viel mehr von unserer Beziehung erhoffe als er sich und es für ihn nicht so schlimm wäre, wenn es irgendwann auseinander geht.
Weil ich selbst nicht wirklich mit Familie aufgewachsen bin und da einen komplizierten Hintergrund habe, ist es für mich auch nicht so leicht sich in seine Familie zu integrieren. Fast alle sind nett, aber ich kann trotzdem nicht so gut andocken bei ihnen und mit ein, zwei gibt es auch Probleme, mit denen ich auch sehr schlecht umgehen kann. Ich bin nach Familientreffen auch oft sehr traurig und unglücklich, was mein Freund versteht, aber ihn auch runterzieht.
Ich kann natürlich nichts dafür, aber ein bisschen stört es meinen Freund auch, dass ich keine Familie mitbringe. Stören ist das falsche Wort, ich kann es ja nicht ändern, aber ich hatte die letzten Monate einige Probleme, in denen mich mein Freund auch tatkräftig unterstützt hat, aber er wollte ein paar Mal seine Eltern oder andere Familienmitglieder hinzuziehen, weil er das automatisch machen würde bei seinen eigenen Problemen. Ich habe das aber abgelehnt, weil es mich in Stress versetzt hätte, wenn die Familie von meinem Freund in meine Probleme gezogen wird. Mein Freund konnte es nicht so richtig verstehen und blöderweise blieb dann viel an ihm hängen. Er sagte in der Zeit oft, ob wir nicht doch seine Eltern fragen können und wie praktisch es wäre, wenn ich Eltern hätte, die mithelfen könnten.
Auf der anderen Seite ist meinem Freund meine Liebe und Aufmerksam manchmal zu viel, weil er mein Hauptfokus ist und alles, was mir auf der Seele liegt, fast nur mit ihm teile, er meine ganze Liebe und Zuneigung bekommt, ich am liebsten alles mit ihm machen und unternehmen würde, während es sich bei ihm einfach aufteilt, weil er verschiedene Freunde für verschiedene Hobbys und Interessen hat, Geschwister, Familie, Kindheitsfreunde, Kommilitonen, Kollegen,...
Das ist auch oft nicht einfach.
Ich habe manchmal und in letzter Zeit besonders oft Angst, dass wir keine Perspektive haben und mein Freund sich früher oder später trennen will. Ich will mich nicht von ihm trennen, aber manchmal habe ich eine Stimme in mir, die mir sagt, dass es vielleicht unvermeidbar ist.
Dabei verstehen wir uns so gut und es ist vor allem das Ungleichgewicht, dass er viel Familie und Freunde in seinem Leben hat und ich fast gar keine.
War jemand schon in einer ähnlichen Situation?
Der Titel klingt blöd, aber ich weiß nicht wie ich das Problem zwischen meinem Freund und mir anders auf den Punkt bringen soll.
Wir sind seit 3 Jahren ein Paar und eigentlich ist unsere Beziehung gut. 🥰 Nachdem ich viel Mist erlebt habe, ist mit ihm meistens alles gut, wir verstehen uns und haben eine gute Zeit zusammen. In manchen Punkten hat er einen kleinen Dachschaden, in manchen Punkten ich, aber wer hat das nicht? Konflikte können wir meistens ganz gut bewältigen, das kannte ich in Beziehungen vorher gar nicht. Eigentlich könnte alles gut sein.
Aber ein Problem gibt es doch, dass vor allem mich beschäftigt. Meinen Freund weniger, aber es schwebt schon immer ein bisschen über uns und ich komme mir blöd vor, überhaupt darüber zu sprechen.
Mein Freund kommt aus einer Familie, die nicht perfekt ist, aber weitestgehend stabil. Er hat guten Kontakt zu seinen Eltern, Geschwistern, Oma und weitere Familie, alle gehen lieb miteinander um, unterstützen und helfen einander und man sieht sich regelmäßig. Es gibt auch mal kleine Probleme, aber nichts gravierendes. Die engste Familie wohnt auch in der selben Stadt wie wir und man sieht sich deswegen öfter mal. Mit seiner Schwester und seinem Cousin wohnt mein Freund sogar in einer WG.
Bei mir ist das anders, ich habe keine Familie in dem Sinn mehr und mit denen, die noch leben, ist es kompliziert. Im Grunde genommen besteht zu niemandem Kontakt. Ich bin erst vor ein paar Jahren aus dem Ausland hier in die Stadt gezogen. Mittlerweile habe ich hier auch ein paar gute Kontakte und Bekanntschaften, vereinzelt vielleicht sogar Freundschaften. Tu mich aber auch eher schwer damit, jemanden an mich ranzulassen und enge Freundschaften zu knüpfen.
Im Grunde genommen ist mein Freund deswegen die einzige enge Beziehung, die ich habe.
Zum Problem wird es für mich in dem Punkt, dass ich es mir manchmal als Ungleichgewicht zwischen uns vorkommt und ich Angst habe, dass mein Freund mich gar nicht braucht, weil er so gut eingebettet ist in seine Familie und auch viele gute Freundschaften.
Ich habe oft Angst vor einer Trennung, weil ich dann alleine dastehe und gewissermaßen vor dem Nichts, während mein Freund Familie und viele Freunde hat.
Ich brauche auch ganz viel Versicherung von ihm, dass er zufrieden ist und mit mir zusammen sein will. Er sagt mir das auch oft, auch unaufgefordert und von Herzen. Ich glaube ihm auch, dass er mich liebt und gern mit mir zusammen ist, aber in einigen Punkten kommt es mir dann wieder so vor, dass ich mir viel mehr von unserer Beziehung erhoffe als er sich und es für ihn nicht so schlimm wäre, wenn es irgendwann auseinander geht.
Weil ich selbst nicht wirklich mit Familie aufgewachsen bin und da einen komplizierten Hintergrund habe, ist es für mich auch nicht so leicht sich in seine Familie zu integrieren. Fast alle sind nett, aber ich kann trotzdem nicht so gut andocken bei ihnen und mit ein, zwei gibt es auch Probleme, mit denen ich auch sehr schlecht umgehen kann. Ich bin nach Familientreffen auch oft sehr traurig und unglücklich, was mein Freund versteht, aber ihn auch runterzieht.
Ich kann natürlich nichts dafür, aber ein bisschen stört es meinen Freund auch, dass ich keine Familie mitbringe. Stören ist das falsche Wort, ich kann es ja nicht ändern, aber ich hatte die letzten Monate einige Probleme, in denen mich mein Freund auch tatkräftig unterstützt hat, aber er wollte ein paar Mal seine Eltern oder andere Familienmitglieder hinzuziehen, weil er das automatisch machen würde bei seinen eigenen Problemen. Ich habe das aber abgelehnt, weil es mich in Stress versetzt hätte, wenn die Familie von meinem Freund in meine Probleme gezogen wird. Mein Freund konnte es nicht so richtig verstehen und blöderweise blieb dann viel an ihm hängen. Er sagte in der Zeit oft, ob wir nicht doch seine Eltern fragen können und wie praktisch es wäre, wenn ich Eltern hätte, die mithelfen könnten.
Auf der anderen Seite ist meinem Freund meine Liebe und Aufmerksam manchmal zu viel, weil er mein Hauptfokus ist und alles, was mir auf der Seele liegt, fast nur mit ihm teile, er meine ganze Liebe und Zuneigung bekommt, ich am liebsten alles mit ihm machen und unternehmen würde, während es sich bei ihm einfach aufteilt, weil er verschiedene Freunde für verschiedene Hobbys und Interessen hat, Geschwister, Familie, Kindheitsfreunde, Kommilitonen, Kollegen,...
Das ist auch oft nicht einfach.
Ich habe manchmal und in letzter Zeit besonders oft Angst, dass wir keine Perspektive haben und mein Freund sich früher oder später trennen will. Ich will mich nicht von ihm trennen, aber manchmal habe ich eine Stimme in mir, die mir sagt, dass es vielleicht unvermeidbar ist.
Dabei verstehen wir uns so gut und es ist vor allem das Ungleichgewicht, dass er viel Familie und Freunde in seinem Leben hat und ich fast gar keine.
War jemand schon in einer ähnlichen Situation?