bird on the wire
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Warum findest Du keine Lösungen, wenn Dein Fernweh so stark ist?
Ich finde es seltsam, daß Du Dich lieber mit einem "geht nicht" und "fühle mich gefangen" arrangierst. Es gibt auch sowas, daß man unbewußt Themen und alte Glaubenssätze aus der eigenen Kindheit oder anderer Familienmitglieder weiterlebt.
Ich würde in Deine Lebensgeschichte und Die Deiner Herkunftsfamilie schauen, ob es da Gründe für diese Passivität, Hilflosigkeit und Resignation gibt.
Lösungen gibt es unterschiedliche:
Ehrenamtliche oder Professionelle catsitter
Nicht nur die direkten Nachbarn fragen, sondern jeden, der Dir begegnet. Ich hab auch einige Wochen suchen müssen bis ich die ideale Hundesitterin gefunden habe
Katzenpension
Intensiver nachfragen bei den Kindern (ja, ich frag mich auch, was da in Eurer Familie los ist, daß Eure Kinder nicht mal ein paar Wochen einspringen und sich um die Katze kümmern, die ja auch ihr Haustier und Familienmitglied war all die Jahre ihrer Kindheit. Und die nicht einspringen, wenn ihre Eltern so einen großen Wunsch haben. Das ist in allen Familien in meinem Freundeskreis anders)
Allein reisen
Und zuletzt
Katze mitnehmen. Dann wird es eben keine Motorradtour zum Nordkap, sondern eine Wohnmobiltour. Meine Katze hat 12 Länder mit mir bereist.
Katzen sind viel flexibler als man gemeinhin denkt. Die kommen mit mehrwöchiger Abwesenheit klar, wenn sie regelmäßig gefüttert werden (gerade Freigänger). Die kommen aber auch mit einem Umzug in eine Karzenpension oder zu einem Catsitter klar. Ja, schön ist das vielleicht nicht. Aber eine Abwägungssache. Unwohlsein der Katze gegen Lebenstraum. Ich habe für mich dahingehend abgewogen, daß ich sie nicht zuhause lasse oder woanders hingebe, sondern eine andere für uns passende Lösung finde. Das war für uns das Wohnmobil. Ich bin 1 Sabbatjahr mit Hund und Katze gereist. Hunde haben viele mit. Aber ich habe auch einige Leute mit Katze getroffen. Gerade stehe ich in Frankreich an einem See und gestern Abend traf ich einen Mann, der Vollzeit mit Katze im Womo lebt und seine Freigängerkatze auf ihrem Spaziergang begleitete. Klar muß man auch auf Reisen die Bedürfnisse des Tieres mit einplanen. Aber das ist ja selbstverständlich, wenn man sein Tier liebt.
Aber wie auch jeder andere Dir hier antwortete:
Die Katze ist nicht das ursächliche Problem. Da solltest Du den Mut haben, tiefer zu schauen. Mit "Katze = geht nicht" machst Du es Dir zu einfach.
1. Was ist mit Dir, Deiner Fähigkeit, Deine Sehnsüchte umzusetzen?
2. Was ist mit Deiner Passivität und Resignation und dem Gefühl gefangen zu sein? Wo kommt das her?
3. Warum ist reisen Dir so wichtig? Ist es wirklich Fernweh? Was gibt Dir Reisen., was Du zuhause nicht hast? Was fehlt Dir aktuell in Deinem Leben?
4. Wie stehst Du zu Deiner Frau? Wie läuft Eure Ehe? Eure Liebesbeziehung?
Warum wäre es schlimm für Eure Ehe, wenn Du mal allein verreist?
5. Habt ihr noch das gleiche Fernweh, Du und Deine Frau? Oder haben sich ihre Wünsche unabhängig von dem Vorhandensein eines Haustiere verändert?
6. Wie geht Ihr mit der sich abzeichnenden Situation des Empty Nest um? Fühlt Ihr das Gleiche? Seid Ihr überhaupt im Austausch darüber. Was vor Jahren und Jahrzehnten gesagt und geglaubt würde, was man dann fühlen würde und alles tun würde, passt das eigentlich noch so für beide von Euch?
7. Wie läuft es mit der gegenseitigen Unterstützung in der Familie?
8. Welche Priorität haben Deine Wünsche in Deinem Leben und in dem Deiner Familienmitglieder? Wolltest Du eine Katze? Wenn nicht, warum wird Dein Wille in der Familie übergangen? Warum gab es von Dir kein "Katze nur, wenn Betreuung bei Abwesenheit geregelt ist"?
9. Ist es vielleicht auch bequem und einfach, alles auf die Katze zu schieben? Keine Lösungen finden zu müssen und nicht wirklich hinschauen zu müssen?
Ich finde es seltsam, daß Du Dich lieber mit einem "geht nicht" und "fühle mich gefangen" arrangierst. Es gibt auch sowas, daß man unbewußt Themen und alte Glaubenssätze aus der eigenen Kindheit oder anderer Familienmitglieder weiterlebt.
Ich würde in Deine Lebensgeschichte und Die Deiner Herkunftsfamilie schauen, ob es da Gründe für diese Passivität, Hilflosigkeit und Resignation gibt.
Lösungen gibt es unterschiedliche:
Ehrenamtliche oder Professionelle catsitter
Nicht nur die direkten Nachbarn fragen, sondern jeden, der Dir begegnet. Ich hab auch einige Wochen suchen müssen bis ich die ideale Hundesitterin gefunden habe
Katzenpension
Intensiver nachfragen bei den Kindern (ja, ich frag mich auch, was da in Eurer Familie los ist, daß Eure Kinder nicht mal ein paar Wochen einspringen und sich um die Katze kümmern, die ja auch ihr Haustier und Familienmitglied war all die Jahre ihrer Kindheit. Und die nicht einspringen, wenn ihre Eltern so einen großen Wunsch haben. Das ist in allen Familien in meinem Freundeskreis anders)
Allein reisen
Und zuletzt
Katze mitnehmen. Dann wird es eben keine Motorradtour zum Nordkap, sondern eine Wohnmobiltour. Meine Katze hat 12 Länder mit mir bereist.
Katzen sind viel flexibler als man gemeinhin denkt. Die kommen mit mehrwöchiger Abwesenheit klar, wenn sie regelmäßig gefüttert werden (gerade Freigänger). Die kommen aber auch mit einem Umzug in eine Karzenpension oder zu einem Catsitter klar. Ja, schön ist das vielleicht nicht. Aber eine Abwägungssache. Unwohlsein der Katze gegen Lebenstraum. Ich habe für mich dahingehend abgewogen, daß ich sie nicht zuhause lasse oder woanders hingebe, sondern eine andere für uns passende Lösung finde. Das war für uns das Wohnmobil. Ich bin 1 Sabbatjahr mit Hund und Katze gereist. Hunde haben viele mit. Aber ich habe auch einige Leute mit Katze getroffen. Gerade stehe ich in Frankreich an einem See und gestern Abend traf ich einen Mann, der Vollzeit mit Katze im Womo lebt und seine Freigängerkatze auf ihrem Spaziergang begleitete. Klar muß man auch auf Reisen die Bedürfnisse des Tieres mit einplanen. Aber das ist ja selbstverständlich, wenn man sein Tier liebt.
Aber wie auch jeder andere Dir hier antwortete:
Die Katze ist nicht das ursächliche Problem. Da solltest Du den Mut haben, tiefer zu schauen. Mit "Katze = geht nicht" machst Du es Dir zu einfach.
1. Was ist mit Dir, Deiner Fähigkeit, Deine Sehnsüchte umzusetzen?
2. Was ist mit Deiner Passivität und Resignation und dem Gefühl gefangen zu sein? Wo kommt das her?
3. Warum ist reisen Dir so wichtig? Ist es wirklich Fernweh? Was gibt Dir Reisen., was Du zuhause nicht hast? Was fehlt Dir aktuell in Deinem Leben?
4. Wie stehst Du zu Deiner Frau? Wie läuft Eure Ehe? Eure Liebesbeziehung?
Warum wäre es schlimm für Eure Ehe, wenn Du mal allein verreist?
5. Habt ihr noch das gleiche Fernweh, Du und Deine Frau? Oder haben sich ihre Wünsche unabhängig von dem Vorhandensein eines Haustiere verändert?
6. Wie geht Ihr mit der sich abzeichnenden Situation des Empty Nest um? Fühlt Ihr das Gleiche? Seid Ihr überhaupt im Austausch darüber. Was vor Jahren und Jahrzehnten gesagt und geglaubt würde, was man dann fühlen würde und alles tun würde, passt das eigentlich noch so für beide von Euch?
7. Wie läuft es mit der gegenseitigen Unterstützung in der Familie?
8. Welche Priorität haben Deine Wünsche in Deinem Leben und in dem Deiner Familienmitglieder? Wolltest Du eine Katze? Wenn nicht, warum wird Dein Wille in der Familie übergangen? Warum gab es von Dir kein "Katze nur, wenn Betreuung bei Abwesenheit geregelt ist"?
9. Ist es vielleicht auch bequem und einfach, alles auf die Katze zu schieben? Keine Lösungen finden zu müssen und nicht wirklich hinschauen zu müssen?
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