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Beziehung zum Vater

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131555
  • Datum Start Datum Start
Ich bin jetzt 45 und ich vermute viele meiner eigenen Verhaltensweisen (die ich hasse)
basieren auf Prägungen aus dieser Zeit.
Wenn dich deine eigenen Verhaltensweisen stören, dann kannst nur du diese abstellen oder ändern.
Du bist erwachsen und es nutz dir nichts in der Vergangenheit zu leben.
Jeder trägt die Gene seiner Vorfahren. Handeln jedoch musst du selbst, du bist für dich verantwortlich, niemand sonst.
 
Bleibe auch bei diesem Thema einfach du, was kannst du selber aushalten, ertragen, was willst du für deine Zukunft da machen, verändern, es geht zuerst um dich. Du bist sicher in deinem Alter nun besser als dein Vater damals, du stehst im Leben, freue dich und baue darauf auf. Belaste dich nicht unnötig mit Dingen aus einer nicht einfachen Vergangenheit.
 
Auch mein Vater hat sich mir gegenüber als Kind nicht immer korrekt verhalten. Ich habe öfter mal eine Tracht Prügel kassiert für nichts. Als Kind hatte ich teilweise Angst vor meinem Vater. Und Väter können auch heute oft nichts mit Kleinkindern anfangen.
Heute kann ich nachvollziehen, warum er sich damals so verhalten hat. Er war extrem gestresst, Geld reichte nicht, zudem ist er ein Choleriker und seitens seiner Familie war Züchtigung ein probates Mittel. Dafür konnte man später gut mit ihm streiten. Und er war nie nachtragend, im Gegensatz zu meiner Mutter.
Ich denke, dass ihm heute viele Dinge aus der Vergangenheit leid tun. Er wusste es damals nicht besser oder hatte keine anderen Strategien.
Ich trage es ihm nicht nach. Ich weiss, dass er meine Schwester und mich sehr liebt. Fällt ihm aber auch oft schwer, es zu zeigen.
 
@Spülkasten

Vergib deinen Vater einfach, denn er wusste durch den Alkohol nicht richtig was er tat vermutlich. Alkohol soll ja auch Psychosen auslösen können. Und eine Psychose besagt ja auch, dass man Angst haben kann, ohne eine offensichtliche Ursache im Außen.
 
@Spülkasten

Dein Vater hat in seiner Angst vermutlich nicht bedacht, was er da in dir hervorrufen konnte, wenn er dich immer wieder nach Hause gerufen hatte. Er hatte Angst und du hattest vermutlich Angst, was die Anderen dann von dir denken könnten.
 

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