Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Beziehung mit psychisch kranker Frau

Zu den Meinungen, dass Liebe heilen kann:

Ein psychisch kranker Mensch hat eine andere Wahrnehmung bzgl. der Empfindung von Liebe. Nehmen wir doch nur die SMer. Ich las von devoten Frauen, die den Schmerz, den sie durch die sadistischen Handlungen ihrer Partner empfingen, als Liebe interpretierten. Dabei waren sie frühkindlich auf leidensfähig konditioniert worden.

Lieben heißt NICHT leiden! Wer viel Leid braucht, spürt sich nicht mit leiser, sanfter Liebe.

Ich möchte aber auch erwähnen, dass wir schon seit Jahren in einer narzisstischen Gesellschaft leben, deren Ausprägung wohl noch kein Ende erreicht hat. Es braucht also nicht unbedingt die ärztliche Diagnose, um sich in einen psychisch kranken Menschen zu verlieben, denn da draußen laufen mehr als genug davon rum.

Das unromantische Betrachten der wirtschaftlichen Seite finde ich durchaus angebracht.
 
Vielleicht erklärt sich der TE ja nochmal genauer, bevor hier weiter die Pauschalkeule rausgeholt wird.
Den aggressiven Tonfall bringst du doch durch die Wortwahl "Pauschalkeule" in die Diskussion.
Vielleicht solltest du Beiträge, die nicht mit deiner Auffassung übereinstimmen, einfach nur sorgfältiger lesen, um zu erkennen, dass hier keineswegs negative Pauschalurteile gefällt werden. Pauschal zu behaupten: "Eine Liebesbeziehung mit einer psychisch kranken Person ist ausnahmslos unbedenklich", entspricht nämlich leider genauso wenig der Realität wie das Gegenteil.

Ich kenne eine psychisch schwer kranke Person sehr gut. Mit ihr ist keinerlei vernünftige Beziehung möglich, weder verwandtschaftlich, noch nachbarschaftlich, noch freundschaftlich, und erst recht keine Liebesbeziehung. Und das ist auch kein Einzelfall. Dass man mehr Informationen dazu braucht, habe ich in meinem ersten Beitrag in diesem Thread mit hinreichender Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Aber wegen nichts und wieder nichts wird man nicht bereits mit 23 Jahren berentet, jedenfalls nicht bei einer gut behandelbaren psychischen Erkrankung mit guter Prognose.

Ich würde es begrüßen, wenn du dich in deiner Wortwahl ("Pauschalkeule") etwas mäßigen könntest.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte 8 jahre eine beziehung mit einem psychisch kranken mann. letzendlich hab ich sie aus selbstschutz beendet. ich wäre sonst daran zerbrochen.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich selber über noch deutlich mehr Jahre extrem schlechte Erfahrungen mit einer psychisch kranken Person gemacht habe, wenn auch nicht in einer Liebesbeziehung. Unter den Folgen leide ich im Grunde bis heute. Und es war auch richtig, dass du die Beziehung beendet hast. Du bist nicht dazu verpflichtet, an der psychischen Erkrankung eines anderen Menschen selber zugrunde zu gehen. Manche Menschen sind so schwer krank, dass ihnen jede Krankheitseinsicht fehlt. Schon allein deshalb kann der liebevollste Partner nichts erreichen, außer, sich selbst auch noch kaputt zu machen. Man kann die Krankheitseinsicht und Therapiebereitschaft nun mal nicht in einen anderen Menschen hineinpflanzen, so gern man es auch möchte. Hier gibt es nichts zu beschönigen.

deshalb finde ich es leichtertig dem te da gut zuzureden.
Eben. Das kann man nur, wenn man mehr Informationen zur Art der Erkrankung und zur Prognose hat. Sonst sollte man im Zweifel eher abraten.
 
Es kommt drauf an, woran diese Frau leidet.

Im Grunde genommen, hat gewissermaßen jeder einen psychischen Knacks. Aber wenn sie im jungen Alter schon nicht erwerbsfähig ist, muss es was erhebliches sein.

Ich würde da ganz strickt unterscheiden, wie schwer es mit ihrer Krankheit ist.

Ist sie zurechnungs- und einsichtsfähig? Weiß sie was sie tut und sagt? Kann man ihr Vertrauen?

Beim Nachwuchs vor allem wäre ich noch strenger. Ich schreibe das,weil ich Kind einer psychisch Kranken Mutter bin und ganz klar dagegen bin, das betroffene Frauen Kinder bekommen sollten. Das Wohl des Kindes ist erheblich gefährdet.

Durch die Jahre hab ich selber viel wegen meiner Mutter abbekommen. Auch sie ist nicht erwerbsfähig gewesen und bis heute nicht! Dazu kommt noch, dass ich den Versorger spielen musste in meinen jungen Jahren! Das hat mein ganzes Leben verzögert, schwierig gemacht. Irgendwann hatte ich keine Freunde und auch eine Beziehung ging nicht, weil es zu viel war!

Also ich sehe das ganz kritisch und rate dir da ganz vorsichtig zu sein. Die Folgen könntest du irgendwann mit deiner Gesundheit bezahlen.
Genau so sehe ich das auch. :blume:

Wer nie mit einem psychisch schwer kranken Angehörigen, Partner oder engen Freund zu tun hatte, dem jedwede Einsicht fehlt, der keine Hilfe annimmt, der unter Wahnvorstellungen leidet und zumindest verbal aus nichtigem Anlass sehr aggressiv wird und herumschreit, der die Nacht zum Tag macht, der keinen Tag seines Lebens gearbeitet hat, der mit Geld nicht ansatzweise umgehen kann und es für sinnloseste Dinge verschleudert, der keine Rücksicht kennt, sondern nur Forderungen an andere nach noch mehr Geld, der die haarsträubendsten Unwahrheiten über sein soziales Umfeld verbreitet bis hin zu völlig sinnlosen Strafanzeigen und Zivilprozessen - der kann dabei gar nicht mitreden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben