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Beziehung beendet - trotzdem Trauer und Kummer

Es hätte ja auch so sein können, dass sie als Einzelkind es schön findet, dass Familie so gut wie bei dir funktionieren kann, und sich einbringt. Was ist daran verwerflich? Ich kenne das auch so in meiner erweiterten Familie, meine Schwester z.B. wohnt weit weg und hat viele Kinder und mittlerweile Enkel, und da ist der Zusammenhalt auch gut, ohne dass man aufeinander hängt.
Man liest so oft - auch hier im Forum - von Zoff und Ärger in der Familie, ist doch schön, dass es auch mal anders sein kann.
Du warst sicher anfangs glücklich, du schreibst ja selber, dass du nicht die Massen an Frauen-Auswahl hast in deiner Umgebung. Und trotz der dicken Schmetterlinge waren da schon red flags.
Eine bequeme Frau in einer dreckigen Bude, einen Haufen Viecher und finanziell nicht gerade super aufgestellt ... das klingt für mich nicht nach einer Frau, mit der du eine Zukunft aufbauen kannst. Lass nur eines der Tiere mal krank werden. Abgesehen von den Grundkosten für drei(!) Hunde.
Deine red flags kamen nicht von ungefähr.
 
Witzig...SIE ist jemand, der zuviel Tiere hat, mehr motzt als konform gehen kann und mag- SIE kann er nicht lieben, aber die Liebe selber geht ihm so ab, dieses Gefühl das zuerst so nett und schön war. ..( als beide sich noch nicht kannten) und das finde ich sehr verständlich.

Lieber Marlos, es ist auch bei ihr so, dass sie dringend wen anderen bräuchte, du ebenso.
Die Gefühle waren schön und richtig, nun müsst ihr sie nur den passenden Partnern in die Hand geben.

ist das nicht häufig der Fall, dass man einen gewissen Teil eines Menschen liebt und gewisse Eigenschaften nicht? Ich habe noch nie alles an einer Partnerin 100 Prozent toll gefunden, ich finde nicht mal alles an mir toll.

Es geht im Leben nicht darum, den perfekten Partner zu finden, sondern den Partner, mit dessen Macken man gut auskommt, man sagt dazu auch Kompromiss. Nur wenn diese Macken als solche nicht direkt emfpunden werden, klappt es auf Dauer. Wenn die Macken aber als zu ätzend und inakzeptabel empfunden werden, geht es halt nicht weiter.

Und dann kommt noch der Aspekt hinzu, dass es Menschen gibt, die einen ganzen Katalog an Anforderungen präsentieren und es garnicht erst zum Dating kommt und dann gibt es Menschen, die geben dem Gegenüber einfach mal ne Chance, akzeptieren am Anfang auch Dinge wie Rauchen, gewisse Hobbys, oder auch Wohnortentfernung.

Im Alltag dann kann das alles zum Thema werden.

Meine Erfahrung: Viele Dinge, die anfangs nicht stören, stören irgendwann besonders dann, wenn mehrere Dinge stören. Also selten ist es DIE eine Eigenschaft, die zur Trennung führt, sondern es sind ganz viele Dinge, die zur Trennung führen, nur werden dann alle sämtlichen negativen Dinge gesammelt und in den Pott geworfen.
 
Es hätte ja auch so sein können, dass sie als Einzelkind es schön findet, dass Familie so gut wie bei dir funktionieren kann, und sich einbringt. Was ist daran verwerflich? Ich kenne das auch so in meiner erweiterten Familie, meine Schwester z.B. wohnt weit weg und hat viele Kinder und mittlerweile Enkel, und da ist der Zusammenhalt auch gut, ohne dass man aufeinander hängt.
Man liest so oft - auch hier im Forum - von Zoff und Ärger in der Familie, ist doch schön, dass es auch mal anders sein kann.
Du warst sicher anfangs glücklich, du schreibst ja selber, dass du nicht die Massen an Frauen-Auswahl hast in deiner Umgebung. Und trotz der dicken Schmetterlinge waren da schon red flags.
Eine bequeme Frau in einer dreckigen Bude, einen Haufen Viecher und finanziell nicht gerade super aufgestellt ... das klingt für mich nicht nach einer Frau, mit der du eine Zukunft aufbauen kannst. Lass nur eines der Tiere mal krank werden. Abgesehen von den Grundkosten für drei(!) Hunde.
Deine red flags kamen nicht von ungefähr.

Schön geschrieben. Tatsächlich ist es so, dass Tiere viel Geld und Zeit kosten können. Ich mag Tiere, aber mir kommt keines ins Haus.

Meine Ex Freundin hatte ein Pferd, wir mussten zwei Mal eine geplante Fernreise mit Kosten stornieren, weil das Pferd krank wurde und sie daheim bleiben musste. Das war nicht nur teuer, sondern auch frustrierend. Hab ich was gegen gesagt, hieß es, so habe ich sie ja kennengelernt und das wusste man doch vorher, und am Ende war ich Egoist.

Das mit der Familie übrigens ist so eine Sache, wenn sich die gesamte Family gegen einen Partner wendet, wird das dauerhaft schwer werden und wenn sie merkt, dass der Partner fast toxisch klammert und nicht mag, dass der andere zu den Eltern geht, sehr kompliziert kann das werden, denn der Partner wird sich in den meisten Fällen für die Familie entscheiden, wenn sie groß und die Bindung eng ist.

Blut ist dicker als Wasser.
 
Marlos, es wäre egal- wenn du zu ihr gehen willst, dann geh doch, du wirst sehen, dass dir das sogar hilft, nüchtern zu werden und abzuschließen können.

Ich vermute, es würde die Entscheidung sogar bekräftigen. Erneuter Kontakt - erneuter heftiger Zoff - erneut auf Wiedersehen. So oder so ähnlich sieht es meistens aus, wenns unüberwindbare Hürden gibt oder die Fronten zu krass verhärtet sind. In einer langjährigen Ehe könnte man zur Paarberatung gehen, aber nicht bei einer so frischen Beziehung, die nie auf einem festen Sockel stand.
 
@Mike, ja, Frauen und Pferde, das ist noch mal ein Thema für sich. Ich kannte auch einige Frauen mit Pferd, und das Tier kam immer kompromisslos an erster Stelle - was ich durchaus nachvollziehen kann - ich liebe diese schönen, friedlichen Kreaturen. Aber Zeit und Kosten sind nicht von Pappe ... so ein Tier erfordert viel Engagement, und da muss ein Mann mitziehen, wenn es funktionieren soll.
Genauso Hunde, wobei es sich - ich vermute mal ins Blaue - hier nicht um drei Neufundländer handelt. Aber auch eine französische Bulldogge kann, wenn sie krank wird, ordentlich Tierarztkosten verursachen. Gut, darum geht es ja hier nicht in erster Linie.
Und klar, ein großer Familienverband kann auch hinderlich sein, wenn jemand Neues dazu kommt. Jedenfalls, wenn die Leute bestimmte Vorstellungen haben und Abweichungen davon nicht akzeptiert werden. Am Anfang sollte von beiden Seiten ein gewisses Wohlwollen und auch Toleranz da sein. Hier hat es offenbar nicht gepasst, auch abgesehen vom großen Familienclan.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht im Leben nicht darum, den perfekten Partner zu finden, sondern den Partner, mit dessen Macken man gut auskommt, man sagt dazu auch Kompromiss. Nur wenn diese Macken als solche nicht direkt emfpunden werden, klappt es auf Dauer. Wenn die Macken aber als zu ätzend und inakzeptabel empfunden werden, geht es halt nicht weiter.

Es kommt, wie es kommt. Wenn eine Begegnung immer besser wird, immer freudiger, dann ist das ein wichtiger Hinweis, ebenso auch ein Verlauf wie dieser.

Wie gehts mir, wie gehts dir? Gut? Dann hinterfragen wir uns nicht. Hier gehts leider beiden gar nicht gut.
 
@Mike, ja, Frauen und Pferde, das ist noch mal ein Thema für sich. Ich kannte auch einige Frauen mit Pferd, und das Tier kam immer kompromisslos an erster Stelle - was ich durchaus nachvollziehen kann - ich liebe diese schönen, friedlichen Kreaturen. Aber Zeit und Kosten sind nicht von Pappe ... so ein Tier erfordert viel Engagement, und da muss ein Mann mitziehen, wenn es funktionieren soll.
Genauso Hunde, wobei es sich - ich vermute mal ins Blaue - hier nicht um drei Neufundländer handelt. Aber auch eine französische Bulldogge kann, wenn sie krank wird, ordentlich Tierarztkosten verursachen. Gut, darum geht es ja hier nicht in erster Linie.
Und klar, ein großer Familienverband kann auch hinderlich sein, wenn jemand Neues dazu kommt. Jedenfalls, wenn die Leute bestimmte Vorstellungen haben und Abweichungen davon akzeptiert werden. Am Anfang sollte von beiden Seiten ein gewisses Wohlwollen und auch Toleranz da sein. Hier hat es offenbar nicht gepasst, auch abgesehen vom großen Familienclan.

Ich finde Tiere toll, als Kind hatten wir immer Hunde.
Meine Eltern wollten irgendwann keinen mehr.
Heute finde ich es ätzend, wenn die Hunde oder Katzen im Bett rum springen, alles voller Haare ist und oft auch sonst mit Dreck verbunden. Das ist mit Tierliebe nicht unvereinbar, aber oft nehmen es halt Tierbesitzer nicht so genau. Das ist wie mit vielem, die sind es gewohnt. Aber ich bräuchte es einfach nicht mehr. Inzwischen wäre das für mich auch ein No Go bei einer Frau, eben weil ich weiß, die Tiere übernachten mit im Bett, in sehr vielen Fällen ist das so.

Oft nerven so einzelne Dinge zu Anfang nicht oder wenig. Und irgendwann nervt jenes und dieses und das und dieses und am Ende ein ganzes Paket. Wenns nicht mehr passt, dann ist das oft so, dass man alles in die Waagschale wirft und dann sind das auch im Zweifel die Hundehaare, die jeden Morgen am dunklen Pulli pappen.
 
Es kommt, wie es kommt. Wenn eine Begegnung immer besser wird, immer freudiger, dann ist das ein wichtiger Hinweis, ebenso auch ein Verlauf wie dieser.

Wie gehts mir, wie gehts dir? Gut? Dann hinterfragen wir uns nicht. Hier gehts leider beiden gar nicht gut.
Es kommt, wie es kommt. Wenn eine Begegnung immer besser wird, immer freudiger, dann ist das ein wichtiger Hinweis, ebenso auch ein Verlauf wie dieser.

Wie gehts mir, wie gehts dir? Gut? Dann hinterfragen wir uns nicht. Hier gehts leider beiden gar nicht gut.

Die Sache ist leider oft, dass man zu früh wieder startet, ich würde mal ein paar Tage oder sogar 2-3 Wochen rum gehen lassen, oft spürt man dann auch, ob man den anderen vermisst oder einfach eher vergessen hat.

Wenn man nach einem heftigen Krasch sofort wieder zusammen trifft, geht der Krach oft unverändert weiter, erstmal sacken lassen, und Gras wachsen lassen.

In meinen Fällen hatte ich es oft so, dass ich nach ein paar Tagen oder wenigen Wochen festgestellt habe, dass ich die Trennung zu Recht eingeleitet habe oder meine Freundin sich zu Recht getrennt hat, weils einfach keinen gemeinsamen Nenner gab und dann war das für mich durch, dann war die ursprünglich vereinbarte Pause quasi die Überleitung zur Trennung.

Es kommt einfach immer auf den Trennungsgrund an, ob ein zweiter Versuch Sinn macht oder nicht.
 

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