Guten Abend,
ich will es mal kurz fassen, ich bin 39, meine (Ex) Freundin ebenfalls. Wir haben uns vor einem halben Jahr kennengelernt, ich würde sagen, es war für mich eine Liebe auf den ersten Blick. Ungeachtet dessen, was später dann kam. Sie wollte mich unbedingt, merkte ich auch sofort und ich war bereits viele Jahre Solo, ich war so froh, endlich eine liebe Frau kennengelernt zu haben.
Ich habe Anfangs schon viele red Flags ignoriert, muss ich sagen. Bin aber trotzdem so traurig, dass ich sie nicht mehr habe.
Ich fasse mal kompakt ein paar Dinge zusammen. Ich bin - das ist ein Fehler - eher jemand, der nicht sofort klare Grenzen steckt und nicht sofort alles ausschließt, da ich in meinem Alter keine mega Auswahl hier auf dem Lande habe, muss man Kompromisse eingehen. Das habe ich auch.
Anfangs gefielen ihr Hobbys an mir gut, später weiß ich garnicht, ob sie das jemals gut fand oder einfach nur schmeicheln wollte. Beispiel: Ich helfe meinen Eltern oft im selbständigen Betrieb aus, wir haben eine große Familie und helfen uns gegenseitig. Sie hingegen ist Einzelkind, schwieriger Kontakt zu den Eltern. Anfangs fand sie das toll mit der Familie, später war sie genervt, vielfach war meine Zeit bei meiner Familie für sie ein Dorn im Auge, weil sie immer dachte, ich ziehe es vor, zb mit meiner Familie etwas zu machen, als mit ihr. Hintergrund wieso wir das nicht gemeinsam unternahmen. Meine Familie ist super aktiv, sportlich, wandert gern und meine Ex Freundin ist wirklich sehr bequem und sowohl meine Familie mochte sie nicht sonderlich leiden als auch umgekehrt.
An Ostern ist es dann eskaliert, als wir Karfreitag und Samstag bei meiner Familie waren, sie war genervt von allem, ich auch und wir haben uns richtig angefaucht und geschrien. Mir tat das richtig leid im Nachinein, aber das ständige Gemotze von ihr und Genörgel hat mich richtig wütend gemacht. Nicht gut. Wir sind dann gegangen und bei mir daheim ging der Krach noch mal richtig weiter. Und irgendwann wurde es dann deutlich, ich machte deutlich, was mir an ihrem Lebensstil alles nicht schmeckt, zb dass sie daheim tausend Tiere beherbergt, sie hat drei Hunde, vier Vögel und noch im Garten Hasen und Meerschweinchen. Daheim ist es immer schmutzig, sie ist recht unordentlich und auch eher bequem, will eigentlich keinen Urlaub machen, immer Geldprobleme, weil die Tiere viel Geld kosten und ihr Job bei der Zeitarbeit unsicher ist. Das alles kam meinerseits auf den Tisch.
Kurzum: Es passt mir vieles nicht und ich hätte mir auch nicht wirklich vorstellen können, mit ihr zusammen zu ziehen mit diesen Tieren.
Man hätte einen Kompromiss finden können, sicher, sie war, das muss ich sagen, anfangs und die ersten Monate super super super bemüht, das aufrecht zu erhalten, weil sie schon gemerkt hat, dass mich vieles nervt, aber irgendwann konnte sie wohl auch nicht mehr.
In der Osterwoche dann stellte sie plötzlich alles in Frage, wollte sich aber nicht trennen. Ständig kam das Wort auf, wirklich permanent, so dass ich irgendwann sagte: Dann lassen wir es. Als ob sie darauf gewartet hätte, zitierte sie: Du hast schluss gemacht, das wars jetzt. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass sie es einfach nur nicht aussprechen mag.
Ich habe sie hinterher noch mal angerufen und ihr geschrieben, sie akzeptierte weder eine Entschuldigung noch sonst was, reagierte super wütend und wollte erstmal keinen Kontakt mehr mit mir, was natürlich zu respektieren ist.
Ich rätsel seit einer Woche, obwohl ich viel um die Ohren habe und abgelenkt bin, wieso ich ihr, wieso ich dem ganzen nachtrauere und wieso ich das Bedürfnis nach ihr habe, sie zu sehen und wieso ich nicht los lassen kann, obwohl ich weiß, dass soviele Dinge einfach nicht passten.
Vor allem habe ich seither so schlechten Schlaf, muss ständig an sie denken und habe vor allem das Bedürfnis, sie zu kontaktieren, was ich noch nicht tat.
Vielleicht kann mir jemand seine Meinung mal sagen, was er tun würde und vor allem, wieso ich so traurig bin, auch bereue ich vieles, auch meines Verhaltens, ich würde zumindest so gern wieder ein gutes Verhältnis mit ihr haben, wenn auch keine Beziehung, weil das eher nicht funktioniert, wie ich jetzt weiß.
ich will es mal kurz fassen, ich bin 39, meine (Ex) Freundin ebenfalls. Wir haben uns vor einem halben Jahr kennengelernt, ich würde sagen, es war für mich eine Liebe auf den ersten Blick. Ungeachtet dessen, was später dann kam. Sie wollte mich unbedingt, merkte ich auch sofort und ich war bereits viele Jahre Solo, ich war so froh, endlich eine liebe Frau kennengelernt zu haben.
Ich habe Anfangs schon viele red Flags ignoriert, muss ich sagen. Bin aber trotzdem so traurig, dass ich sie nicht mehr habe.
Ich fasse mal kompakt ein paar Dinge zusammen. Ich bin - das ist ein Fehler - eher jemand, der nicht sofort klare Grenzen steckt und nicht sofort alles ausschließt, da ich in meinem Alter keine mega Auswahl hier auf dem Lande habe, muss man Kompromisse eingehen. Das habe ich auch.
Anfangs gefielen ihr Hobbys an mir gut, später weiß ich garnicht, ob sie das jemals gut fand oder einfach nur schmeicheln wollte. Beispiel: Ich helfe meinen Eltern oft im selbständigen Betrieb aus, wir haben eine große Familie und helfen uns gegenseitig. Sie hingegen ist Einzelkind, schwieriger Kontakt zu den Eltern. Anfangs fand sie das toll mit der Familie, später war sie genervt, vielfach war meine Zeit bei meiner Familie für sie ein Dorn im Auge, weil sie immer dachte, ich ziehe es vor, zb mit meiner Familie etwas zu machen, als mit ihr. Hintergrund wieso wir das nicht gemeinsam unternahmen. Meine Familie ist super aktiv, sportlich, wandert gern und meine Ex Freundin ist wirklich sehr bequem und sowohl meine Familie mochte sie nicht sonderlich leiden als auch umgekehrt.
An Ostern ist es dann eskaliert, als wir Karfreitag und Samstag bei meiner Familie waren, sie war genervt von allem, ich auch und wir haben uns richtig angefaucht und geschrien. Mir tat das richtig leid im Nachinein, aber das ständige Gemotze von ihr und Genörgel hat mich richtig wütend gemacht. Nicht gut. Wir sind dann gegangen und bei mir daheim ging der Krach noch mal richtig weiter. Und irgendwann wurde es dann deutlich, ich machte deutlich, was mir an ihrem Lebensstil alles nicht schmeckt, zb dass sie daheim tausend Tiere beherbergt, sie hat drei Hunde, vier Vögel und noch im Garten Hasen und Meerschweinchen. Daheim ist es immer schmutzig, sie ist recht unordentlich und auch eher bequem, will eigentlich keinen Urlaub machen, immer Geldprobleme, weil die Tiere viel Geld kosten und ihr Job bei der Zeitarbeit unsicher ist. Das alles kam meinerseits auf den Tisch.
Kurzum: Es passt mir vieles nicht und ich hätte mir auch nicht wirklich vorstellen können, mit ihr zusammen zu ziehen mit diesen Tieren.
Man hätte einen Kompromiss finden können, sicher, sie war, das muss ich sagen, anfangs und die ersten Monate super super super bemüht, das aufrecht zu erhalten, weil sie schon gemerkt hat, dass mich vieles nervt, aber irgendwann konnte sie wohl auch nicht mehr.
In der Osterwoche dann stellte sie plötzlich alles in Frage, wollte sich aber nicht trennen. Ständig kam das Wort auf, wirklich permanent, so dass ich irgendwann sagte: Dann lassen wir es. Als ob sie darauf gewartet hätte, zitierte sie: Du hast schluss gemacht, das wars jetzt. Irgendwie hatte ich im Gefühl, dass sie es einfach nur nicht aussprechen mag.
Ich habe sie hinterher noch mal angerufen und ihr geschrieben, sie akzeptierte weder eine Entschuldigung noch sonst was, reagierte super wütend und wollte erstmal keinen Kontakt mehr mit mir, was natürlich zu respektieren ist.
Ich rätsel seit einer Woche, obwohl ich viel um die Ohren habe und abgelenkt bin, wieso ich ihr, wieso ich dem ganzen nachtrauere und wieso ich das Bedürfnis nach ihr habe, sie zu sehen und wieso ich nicht los lassen kann, obwohl ich weiß, dass soviele Dinge einfach nicht passten.
Vor allem habe ich seither so schlechten Schlaf, muss ständig an sie denken und habe vor allem das Bedürfnis, sie zu kontaktieren, was ich noch nicht tat.
Vielleicht kann mir jemand seine Meinung mal sagen, was er tun würde und vor allem, wieso ich so traurig bin, auch bereue ich vieles, auch meines Verhaltens, ich würde zumindest so gern wieder ein gutes Verhältnis mit ihr haben, wenn auch keine Beziehung, weil das eher nicht funktioniert, wie ich jetzt weiß.