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Bewertung von Arbeitszeugnis

Hallo zusammen,

wow, rege Beteilung! Top! An alle Beteiligten erstmal ein Dankeschön für die rege Unterstützung🙂 Überraschen tut mich die Analyse nicht, weil ich, wie eingangs erwähnt, ein "komisches Gefühl" hatte beim Lesen.

Was mich wunder nimmt: wie schätzt du denn deine Leistungen ein bei diesem Unternehmen? Hast du eine gute Arbeit geleistet? Hattest du es gut mit den Vorgesetzten und dem Rest vom Team?

Ganz sachlich bewertet schätze ich es so ein, dass ich viele Dinge beim Firmeneintritt noch nie gemacht habe und gerade die ersten Monate viel lernen musste und es auch tat. Ich hab mir regelmäßig Feedback geholt, wo es hieß "Passt alles!". Die übertragenen Aufgaben (es war ein 0815 Angestelltenverhältnis, also ausdrücklich gewollt und kommuniziert worden, dass man lieber zuviel frägt statt selbstständig die Aufgaben zu sehen, weil "ihr das nicht wissen könnt was wichtig ist" (O-Ton)) waren nicht das komplexeste, was die Firma zu bieten hatte. Da gab's definitiv fittere Leut als mich! Das was ich gemacht habe hat allerdings terminlich und qualitativ immer gepasst. Die Frage ist natürlich ob man bewertet wird für das was man tut oder für den Vergleich mit älteren / erfahreneren Kollegen.

Das Verhältnis war recht pragmatisch, hier ist die Arbeit, das muss getan werden. Punkt. Auf konkrete Nachfrage beim Vorgesetzten wurde nie irgendwelche Kritik genannt, weshalb mich das flaue Endurteil etwas irritiert.

Meint ihr sachlich nachfragen ist ok ohne sich "trotzig" zu zeigen?
 
Man muss dazu sagen, dass es Firmen gibt die nicht fähig sind, ein korrektes wahrheitsgetreues Zeugnis zu schreiben.
Meine letzte Chefin hat mir auch ein miserables Zeugnis gemacht, dies aus Rache. Ich habe es dann beanstandet und ein besseres erhalten.

Was mich wunder nimmt: wie schätzt du denn deine Leistungen ein bei diesem Unternehmen? Hast du eine gute Arbeit geleistet? Hattest du es gut mit den Vorgesetzten und dem Rest vom Team?

Wenn jemand nicht wüsste, wie man ein vernünftiges Zeugnis schreibt, würde er einfach ein unspektakuläres, einfaches Zeugnis schreiben und würde nicht solche seltsamen und teils sehr spezielle Formulierungen verwenden.
 
Naja, ich habe es mal erlebt, dass ein Zeugnis völlig unverständlich war. Es stellte sich heraus, dass die Mitarbeiterin ein Buch von 1977 (!) verwendet hatte, weil es kein Neueres im Unternehmen gab....🙄. Erst danach wurde das Zeugnis komplett neu geschrieben und las sich ganz anders.

Aber es kann natürlich sein, dass es so gemeint war. Deshalb würde ich versuchen, nochmals nachzuhaken und um eine Erläuterung zu bitten.
 

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