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Betreff: Einsamkeit...

Hm, hab ja erstaunliche Sachen hier gelesen.

Hab aber nicht alles gelesen.

Ich bin übrigens eine von denjenigen, die sich schon als Kind einsam gefühlt haben, weil irgendwie keiner da war, der mich persönlich als Kind mit meinem Problem in der disfunktionalen Famile nicht gesehen hat.

Ich bin eine Frau, die es im Leben nicht geschafft hat, eine Partnerschaft zu finden, die dazu führt, dass man letzendlich nicht einsam Ist
Hat wahrscheinlich damit zu tun, weil ich mich nicht dazu entwickelt hatte, eine Person mit genügenden Selbswertgefühl und ausreichender Resillienz zu werden.

Ja, ausserdem war ich leider nicht belastbar genug, und bin dann trotz zweier Ausbildungen und Arbeiten über Jahre trotz ständiger Überlastung und psychischen Folgen dann doch arbeitslos geworden.

Und hatte dann wahrscheinlich zu viel Zeit, weswegen ich mich einsam gefühlt hatte. Trotz eines Jahrzehntelanges Lebens mit einem Partner, der sich aber nie vollständig auf mich eingelassen hat.

Toxische Beziehung würde man heute sagen.

Ja, das führte dann nach etlichen Bemühungen mit Fortbildungen, Versuchen, trotzdem zu arbeiten usw., dann erste Krebserkrankung, zur vorzeitiger Rente.

Die natürlich auch zum Existenzminimum führte.

Na, dann Trennung vom Partner nach über 20 Jahren,

Seitdem keinerlei Art von Liebesbeziehung mehr, keine Affäre nichts.

Das seit inzwischen 20 Jahren. Keine Berührung mehr, außer Umarmungen mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Seit 20 Jahren lebe ich allein, und hatte auch immer zu viel Zeit, deshalb hab ich mich wohl einsam gefühlt.

Ich hab ein zwei Freunde und deren Familie, ich hab meine Familie, die aus zwei Geschwistern und Nichte mit drei Kindern besteht.

Vielleicht mehr als andere haben.

Ich habe keine eigenen Kinder.

Ich bin inzwischen "alt", ich habe eine zweite Krebserkrankung.

Ich habe Angst vor dem weiteren Alter. Meine Geschwister sind sehr viel älter als ich.

Wenn die dann vor mir sterben, dann bleibe ich zurück. Und ich habe nicht das Geld, mir eine geeignete Pflegeeinrichtung zu suchen.

Ja, ich fühle mich einsam, obwohl ich immer versuche, Möglichkeiten zu finden, um mich abzulenken, Sachen zu unternehmen mit den Leuten, die ich habe.

Oder Aktivitäten zu finden,.Hobby, wie zum Beispiel Theater spielen.

Aber wahrscheinlich bin ich selbst Schuld. Wahrscheinlich lebenslang beziehungsunfähig, ja und zu früh arbeitslos und dann in Rente.

Eben nicht wirklich gesellschaftsfähig.

Da darf man sich nicht beklagen über Einsamkeit. Einfach dumm gelaufen. Das ganze Leben ist einfach einfach dumm gelaufen. Selbst Schuld.
Das tut mir leid. Ich spüre deinen Schmerz.

Wenn ich das so lese und drüber nachdenke bin ich auch in einer dysfunktionalen Kleinfamilie aufgewachsen - Narben für's Leben.

Warst du schon bei einem Therapeuten deswegen?

Ich bin jetzt bei einem und tauche mit ihm da jetzt immer tiefer ein mit dem Ziel, zu verstehen, warum mein Leben so verlaufen ist, wie es nunmal verlaufen ist.

Versprich mir bitte eines: Höre auf, dir selbst irgendeine Schuld zu geben deswegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag diese Aussagen selbst schuld nicht .

Also bitte an diejenigen die sich hier geöffnet haben. Auf einen unempathischen Trottel gibt es auch einen empathischen Menschen mit emotionaler Intelligenz zumindest gibt es sie - ich finde Schicksalsschläge sind nicht die Schuld von Einzelnen anstatt du du du machst alles falsch sollte hier aufbauendes stehen.

Als Gesellschaft muss man nicht dauernd ausgrenzen.
Lieber ermutigen 👍💐

Mein Leben hat sich auch komplett verändert ein paar Dinge negativ - ein paar Dinge positiv.

Ich glaube ein wichtiger Rat für jeden der keine Unterstützung hat oder sie sich selber nicht geben kann - du bist wertvoll egal was dir passiert ist und wie oft und welcher Reihenfolge - besinne dich auf deine Stärken auch du hast sie. 👍🌞
 
Das tut mir leid. Ich spüre deinen Schmerz.

Wenn ich das so lese und drüber nachdenke bin ich auch in einer dysfunktionalen Kleinfamilie aufgewachsen - Narben für's Leben.

Warst du schon bei einem Therapeuten deswegen?

Ich bin jetzt bei einem und tauche mit ihm da jetzt immer tiefer ein mit dem Ziel zu vetstehen, warum mein Leben so verlaufen ist, wie es nunmal verlaufen ist.

Versprich mir bitte eines: Höre auf, dir selbst irgendeine Schuld zu geben deswegen.
Ja, ich danke dir.

Ich hab etliche Therapien gemacht. Seit meinem 16. Lebensjahr war ich immer mal wieder irgendwie in "Behandlung" .

Wobei früher die Therapien auch anders waren als heute. Ich denke, ich hoffe, heute gibt es bessere Therapien.

Und wenn noch Sucht dazu kommt, wird das mit den Therapien besonders schwierig. Weil man da doch dann immer wieder auf die Sucht reduziert wird.

Ich denke auch nicht wirklich, dass ich selbst an allem Schuld bin. Zum Teil vielleicht schon. Ich weiß es nicht.

Aber wenn hier einzelne Forummitglieder sagen, dass man sich einsam fühlt, weil man zu viel Zeit hat, dann verletzt mich so etwas.

Ansonsten denke ich, dass sich vielleicht auch mal die TE melden könnte, um zu sagen, was?dieses Thema mit ihr selbst zu tun hat

Es sei denn, sie hat dieses Thema hier aufgegriffen, um irgendwann selbst belehrend anderen ihre Weisheiten diesbezüglich mitzuteilen.

Ich hoffe, das ist nicht so,
Einsamkeit ist wirklich ein ganz sensibles Thema.
Damit sollte man auch sensibel umgehen.
 
Aber wenn hier einzelne Forummitglieder sagen, dass man sich einsam fühlt, weil man zu viel Zeit hat, dann verletzt mich so etwas.
Sehr oft sind das Menschen, die ihren Terminkalender vollpumpen um nicht darüber nachdenken zu müssen, dass sie eigentlich einsam sind.

Was macht der Workaholic der nur arbeitet und schläft, sollte er seine Arbeit verlieren? Er fühlt sich einsam, weil er keine Zeit hatte seine sozialen Kontakte zu pflegen.

Was macht der Partygänger mit seinem riesigen Bekanntenkreis, sollte ihn ein Schicksalsschlag ereilen? Spätestens dann trennt sich der Spreu vom Weizen und auf einen Schlag ist der Grossteil der sogenannten "Freunde" verschwunden und er fühlt sich... einsam.

Solange das Leben rund läuft ist es einfach auf die Einsamen herabzuschauen und ihnen die Schuld an ihrer Einsamkeit zu geben. Bis auch bei ihnen das Schicksal zuschlägt.
 
Sehr oft sind das Menschen, die ihren Terminkalender vollpumpen um nicht darüber nachdenken zu müssen, dass sie eigentlich einsam sind.

Was macht der Workaholic der nur arbeitet und schläft, sollte er seine Arbeit verlieren? Er fühlt sich einsam, weil er keine Zeit hatte seine sozialen Kontakte zu pflegen.

Was macht der Partygänger mit seinem riesigen Bekanntenkreis, sollte ihn ein Schicksalsschlag ereilen? Spätestens dann trennt sich der Spreu vom Weizen und auf einen Schlag ist der Grossteil der sogenannten "Freunde" verschwunden und er fühlt sich... einsam.

Solange das Leben rund läuft ist es einfach auf die Einsamen herabzuschauen und ihnen die Schuld an ihrer Einsamkeit zu geben. Bis auch bei ihnen das Schicksal zuschlägt.
Stimmt.

Vor.allem, weil manche mit diesem vollen Terminkalender es gar nicht aushalten können, wenn es denn Tage gibt, an denen nichts geplant ist.

Dann sind sie plötzlich auf sich selbst zurück geworfen, plötzlich allein und müssen sich allein mit ihren eigenen Gedanken und Gefühlen beschäftigen.

Das kann dann richtig schwierig, sogar bedrohlich werden.
 
Aber das Einsamkeitsgefühl ist ja in etwa das Gegenteil von Lebensfreude.

Einsamkeitsgefühl kippt doch jede Lebensfreude.

Die Einsamkeit, die hier beschrieben wird, die ist für mich gesehen ein Überbegriff für Trostlosigkeit, Kummer, für Verlassensein, für Alleine- gelassen-sein, für tiefe Traurigkeit, Ausgegrenzt- sein, Abgeschiedenheit, Weggelegtsein, Ungehört, Ungesehen sein...welche Begriffe gibt es noch dafür...? Melancholie, Dunkelheit, Leere...Ungeliebt, Unwillkommen...

Ich kann mir kaum etwas Schmerzvolleres, Traurigeres vorstellen, als Einsamkeit.
 
Einsamkeitsgefühl kippt doch jede Lebensfreude.

Die Einsamkeit, die hier beschrieben wird, die ist für mich gesehen ein Überbegriff für Trostlosigkeit, Kummer, für Verlassensein, für Alleine- gelassen-sein, für tiefe Traurigkeit, Ausgegrenzt- sein, Abgeschiedenheit, Weggelegtsein, Ungehört, Ungesehen sein...welche Begriffe gibt es noch dafür...? Melancholie, Dunkelheit, Leere...Ungeliebt, Unwillkommen...

Ich kann mir kaum etwas Schmerzvolleres, Traurigeres vorstellen, als Einsamkeit.
Ja und, was hat das mit dir selbst zu.tun?
 
Einsamkeitsgefühl kippt doch jede Lebensfreude.

Die Einsamkeit, die hier beschrieben wird, die ist für mich gesehen ein Überbegriff für Trostlosigkeit, Kummer, für Verlassensein, für Alleine- gelassen-sein, für tiefe Traurigkeit, Ausgegrenzt- sein, Abgeschiedenheit, Weggelegtsein, Ungehört, Ungesehen sein...welche Begriffe gibt es noch dafür...? Melancholie, Dunkelheit, Leere...Ungeliebt, Unwillkommen...

Ich kann mir kaum etwas Schmerzvolleres, Traurigeres vorstellen, als Einsamkeit.
Ganz ehrlich, diese Antwort auf deinen selbst erstellten Thread finde ich so.......

Ich kann es gar nicht ausdrücken,
 

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