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Betreff: Einsamkeit...

Wer nicht äußerlich attraktiv ist (und Schönheit kann auch von vornherein abschrecken, wenn man selber nicht in dieser Liga spielt) kann zumindest interessant sein, und zwar per eigener Leistung. Ein Handwerker der interessante Kunstwerke produziert hat immer was zu zeigen oder zu erzählen.

Ja, das meinte ich mit "Attraktivität" auch - also nicht spezifisch die äußere Hülle oder ein dickes Bankkonto. Beides ist nur bedingt eine Garantie für irgendwas.

~~~

Was es nun das Alleinsein betrifft, das macht jemanden aus meiner Sicht nicht per se unattraktiv - warum auch?

Das mit der Einsamkeit wiederum, das könnte von manchen als Makel gedeutet werden. Denn mit dem Gefühl der Einsamkeit ergeben sich oft auch diverse Einstellungen, Handlungsweisen und Lebensumstände. Und ja, aus diesem Gefühl, diesen Handlungsweisen und diesen Lebensumständen in ein anderes Gefühl, in andere Handlungsweisen und andere Lebensumstände zu kommen, mag unglaublich schwer sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das meinte ich mit "Attraktivität" auch - also nicht spezifisch die äußere Hülle oder ein dickes Bankkonto. Beides ist nur bedingt eine Garantie für irgendwas.

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Was es nun das Alleinsein betrifft, das macht jemanden aus meiner Sicht nicht per se unattraktiv - warum auch?

Das mit der Einsamkeit wiederum, das könnte von manchen als Makel gedeutet werden. Denn mit dem Gefühl der Einsamkeit ergeben sich oft auch diverse Einstellungen, Handlungsweisen und Lebensumstände. Und ja, aus diesem Gefühl, diesen Handlungsweisen und diesen Lebensumständen in ein anderes Gefühl, in andere Handlungsweisen und andere Lebensumstände zu kommen, mag unglaublich schwer sein.

Wir sprechen hier gewissermaßen über gravierende Lebensveränderungen oder Persönlichkeitsveränderungen, um der Einsamkeit oder was auch immer zu entkommen.

Ohne Veränderung geht es nicht - und ja, das ist zuweilen verdammt schwer. Wer es aber schafft, von einem Punkt A zu einem vermeintlich unerreichbaren Punkt B zu kommen - ob nun mit einem großen Schritt oder vielen kleinen Schritten -, der weiß, dass er was erreicht hat.
 
Und ja, ich denke, dass das so mit das Hauptproblem bzw. der Hauptgrund für die 'Einsamkeit' ist.

Wenn man sich selbst nicht genug ist, befindet man sich gewissermaßen in ständiger Bedürftigkeit oder einem Defizitzustand - ganz unabhängig davon, ob man mit sich alleine oder in Gesellschaft ist. Es ist so oder so ein Problem. In Gesellschaft mag es bspw. dazu führen, dass man korrupt wird, sich nicht korrekt abgrenzt, weil man nicht alleine sein kann und die Gesellschaft ja unbedingt braucht.

~~~

Vielleicht ein kurzer Nachtrag:

Wenn man mit sich selbst bzw. sich alleine nicht klarkommt, wie will man dann mit irgendwas klarkommen?
Der Mensch ist halt von Natur aus/=seiner Herkunft als soziales Wesen geprägt, als 'Rudelwesen', das daher erwartet, nicht ständig allein zu sein/alleine sein zu müssen und das deswegen auch meistens nicht gut verträgt!

Falls sich jemand in dieser Situation befindet und damit nicht so gut zurechtkommt wie du (was wahrscheinlich eher bei den meisten Menschen zutrifft), wäre es vllt gut, in beide Richtungen zu arbeiten: nicht so viel allein sein zu müssen und besser damit zurechtzukommen/die Vorteile daran zu nutzen..
Aber seiner Natur als Mensch entspricht es nicht, keine anderen Menschen um sich zu haben, mit denen er sich verbunden fühlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil man keine Kletten mag bin ich unempathisch? Klingt nach getroffenen Hunden.

Nein - wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Weil du Leuten hier erklärst die hier ihr Herz ausschütten und einsam sind sie wären selbst schuld .


Das was du hier schreibst beziehe ich nicht auf mich ebenso wenig wie @Werwiewas
Ich habe dir schon gesagt ich bin chronisch krank bin nicht einsam - bitte lies gescheit

Ps deine ganzen Argumente kann ich nicht nachvollziehen du beschreibst schön Wetter Freundschaften sonst Nix I in meiner Welt bekannte keine Freunde. Die sind da wenn’s dir gut klar. 👍

Sowie du Freundschaft beschreibst ist es für mich keine. Ich bin für Freunde wenn sie mich brauchen - Vice versa ist es ebenso. Du beschreibst einfach Leute / Menschen die du kennst und halt so für irgendwas triffst.

Ein Freund von mir hatte mir unlängst angeboten mit mir ins Krankenhaus zu kommen zu einem schweren Termin als emotionaler Support Vice versa würde ich es auch tun. Ich habe ihn nicht danach gefragt sondern er hat angeboten. Ich frage so und so sowas nie.

Nur wie du insgesamt über Menschen schreibst -Puhh
Sympathisch ist’s nicht.
 
Wir sprechen hier gewissermaßen über gravierende Lebensveränderungen oder Persönlichkeitsveränderungen, um der Einsamkeit oder was auch immer zu entkommen.

Ohne Veränderung geht es nicht - und ja, das ist zuweilen verdammt schwer. Wer es aber schafft, von einem Punkt A zu einem vermeintlich unerreichbaren Punkt B zu kommen - ob nun mit einem großen Schritt oder vielen kleinen Schritten -, der weiß, dass er was erreicht hat.

Und das sei nur für die gesagt, die wirklich was an ihrer Situation wollen. Man kann natürlich auch sagen: "Passt schon - die Welt behandelt mich halt schlecht."
 

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