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beste Freundin bei dem Partner, ok?

Als ich meinen Mann kennenlernte, war er gerade frisch von seiner Frau getrennt - sie hatte einen anderen. Die Ehe wurde kurzerhand in "beste Freundschaft" umgemünzt.

Das war zu Beginn der 80er Jahre, wo ohnehin alles viel lockerer war. Trotzdem habe ich meinem jetzigen Mann damals blind vertraut, dass in puncto Sex nichts mehr mit seiner Ex lief. Aber es war oft sehr schwierig für mich als "Neue", mit der langjährigen innigen Verbindung zwischen den beiden klarzu kommen. Und ich denke, genauso geht es TE auch, um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen.

Mit Besitzdenken hat das übrigens gar nichts zu tun.
 
In meiner letzten Beziehung wohnte der Ex von ihr im selben Einfamilienhaus mit gemeinsamen Essen und sonstigen Unternehmungen. War fast wie eine Wohngemeinschaft.
War für viele nicht vorstellbar!
Die Beziehung ging nicht deshalb in die Brüche!
Unsere Beziehung ging auch nicht in die Brüche, wir sind seit 40 Jahren zusammen. Unser Konstrukt war für viele damals auch nicht vorstellbar. Ich war selbst mit der Ex meines Mannes befreundet, und wir sind oft zu viert in Urlaub gefahren. Auch unsere Kinder haben wir fast zum gleichen Zeitpunkt bekommen.

Aber ich kann nicht sagen, dass es leicht war. Wir mussten schon alle daran arbeiten, dass das klappte.
 
Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen.

Aber dein Freund und sein Kumpel gehen feiern, ohne dich aber mit seiner besten Freundin?

Hoffentlich ist dir das auch zu blöd. Vor allem wenn man frisch verliebt ist, will man am liebsten jede Minute mit seinem Partner zusammen sein.

Scheint hier nicht gerade der Fall zu sein bei deinem Freund.

Für mich geht sowas garnicht. Die beste Freundin feiert mit, ich aber nicht?
 
Eifersucht bezeichnet Gedanken oder Gefühle von Unsicherheit, Angst und Besorgnis über einen relativen Mangel an Besitz oder Sicherheit.
Genau. Es geht um Ängste. Aber nicht um die Angst, einen Besitz zu verlieren, sondern um die Angst, aus einer Liebe zu fallen. Das sind kindliche Urängste, die bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger ausgeprägt sind.
 
Unsere Beziehung ging auch nicht in die Brüche, wir sind seit 40 Jahren zusammen. Unser Konstrukt war für viele damals auch nicht vorstellbar. Ich war selbst mit der Ex meines Mannes befreundet, und wir sind oft zu viert in Urlaub gefahren. Auch unsere Kinder haben wir fast zum gleichen Zeitpunkt bekommen.

Aber ich kann nicht sagen, dass es leicht war. Wir mussten schon alle daran arbeiten, dass das klappte.
Also Hut ab, ich hätte das so nicht mitgemacht. Gemeinsam mit der Ex in Urlaub fahren - nee.
 
Das mit der Wohnung verstehe ich nicht. Den Rest finde ich normal. Ich würde für meine Freunde auch alles tun, mein Partner ist nicht mehr wert, nur weil unsere Beziehung romantischer Natur ist.
Was aber speziell hier vor sich geht, dafür habe ich noch nicht genug Informationen.
 
Ich finde nicht, dass du zu empfindlich bist. Ich bin eher vertrauensseelig und habe kein Problem, wenn mein Freund beste Freunde jeglichen Geschlechts hat.

Aber auch ich hätte ein Problem damit, wenn mein Partner (gefühlt) mehr mit seiner besten Freundin macht wie mit mir. Erst recht, wenn er mal was von ihr wollte und am Anfang unserer Beziehung, wo deiner eigentlich derart Feuer und Flamme für dich sein sollte, dass er um was zu erleben zu dir nach Ungarn gefahren wäre oder so.

Ich sehe das Problem auch nicht generell darin, wie viel er mit ihr macht (an sich auch nicht an den Übernachtungen), sondern darin, dass er es nicht schafft, dir das Gefühl zu nehmen, dass du eher der Notnagel bist, weil sie ihn nicht will, er eigentlich aber lieber sie hätte und (vielleicht auch nur unterbewusst) irgendwo noch hofft, doch noch bei ihr landen zu können.

Ich kann den Freund da auch nicht so ganz verstehen. Klar, er will sich die Freundschaft nicht verbieten lassen, ist auch ok so. Aber gerade am Anfang einer Beziehung ist es doch klar, dass das Vertrauen noch nicht so tief ist wie in einer Beziehung, die gefestigt ist und bei der der Partner weiß, dass er selbst noch immer einen höheren Stellenwert hat und "die andere" wirklich nur eine Freundin und keine Gefahr ist. Was wäre schon dabei, wenn er die Beziehung zur besten Freundin zumindest die ersten paar Monate ein bisschen weniger intensiv ausleben würde? Das heißt nicht, gar nichts mit ihr zu machen, aber seltener und erst mal ohne Übernachtung. Auch als symbolisches Zeichen, dass die TE als Partnerin im Rang eben doch über der besten Freundin steht. Nach ein paar Monaten hätten Übernachtungen dann vielleicht gar keine Probleme mehr erzeugt...
 
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