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Besser ist schlechter

Tragisch wirds, wenn du glaubst, dass du ein SCHLECHTERER Mensch bist oder allgemeiner: Kein guter, liebenswerter Mensch. Das wäre ein Zeichen von schlechtem Selbstwertgefühl.
Da ist was dran. Ich muss auf mein Gewissen hören. Liebe ich mich selbst oder nicht. Wenn nicht, muss ich was ändern nur um meiner selbst Willen. Das ist dann purer Egoismus aber so ist das Leben nun mal.
 
D.h. im Umkehrschluss, das jeder für sich entscheiden darf/muss, was falsch oder richtig ist. Es gibt kein falsch oder richtig.
Mal ganz übertrieben gesagt…
ein Mörder handelt richtig, solange er kein schlechtes Gewissen dabei hat.
Bestimmt denn nicht die Gesellschaft was falsch und was richtig ist?

(nicht falsch verstehen, ich finde es absolut falsch, jemanden umzubringen!!!! 😱😱😱)
 
D.h. im Umkehrschluss, das jeder für sich entscheiden darf/muss, was falsch oder richtig ist. Es gibt kein falsch oder richtig.
Mal ganz übertrieben gesagt…
ein Mörder handelt richtig, solange er kein schlechtes Gewissen dabei hat.
Bestimmt denn nicht die Gesellschaft was falsch und was richtig ist?
Ich find's toll dass du schlafen kannst. Nein das bestimmt sie ("die Gesellschaft") eben nicht. Ich würde das vereinfachen: schadest du jemandem / irgendwas (und wer kann sich davon freisprechen) einfach indem du lebst? Da liegt das Problem sich besser als andere fühlen zu wollen / können, selbst als Stoiker. just my #2cents
 
Stimmt, die Gesellschaft bestimmt was richtig und was falsch ist. Was aber nicht heißt, dass sie damit richtig liegt. Es kommt immer auf den einzelnen Menschen an, was er selbst mit seinem Gewissen vereinbaren kann und was nicht. Dennoch werden wir in vielen Dingen dazu genötigt "mit zu schwimmen".
Ein Täter verursacht Leid, das kann niemals richtig sein.
 
Ein Täter verursacht Leid, das kann niemals richtig sein.
Sehe ich genauso. Und wer sich nicht als Täter*in sieht hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Was aber nicht heisst dass dieses gesund ist für "die Welt" (was soll das sein?). Sorry for the Drama, aber ich halte Demut für eine*n großen Lehrer*in... da müssen alle Menschen durch, auch / gerade diejenigen, die sich für "die Guten" halten.
 
Nein, an dem liegt es nicht. Die Gedanken hatte ich schon vorher. Lange vorher.


Das ist ja die Krux. Warum will ich das überhaupt? Das macht doch keinen Sinn. Ich finds gut wie ich bin. Mit meinen Stärken und Schwächen. Warum glaube ich, dass die anderen auch so denken sollen? Kann mir doch egal sein, was andere denken. Oder?
Die anderen sind Fremde, die dich nichts angehen und du ihnen nichts. Jeder für sich versucht, sein Leben zu bewerkstelligen, das ist gar nicht einfach, auch nicht leicht, für keinen. Daher, lass die anderen in Ruhe leben, wie sie können und du leb dein Leben, wie du kannst.
 
Ich bin mit Menschen aufgewachsen, die recht viel erreicht haben, ich kenne sie privat, nicht vom Fernsehen und wie die anderen sie sehen. Mein Respekt hält sich in Grenzen vor dem ganzen Schein.
Weil ich weiß, dass selbst hinter der schönsten Fassade auch nur ein normaler Mensch steckt, bin ich da lockerer.
 
Stimmt, die Gesellschaft bestimmt was richtig und was falsch ist. Was aber nicht heißt, dass sie damit richtig liegt. Es kommt immer auf den einzelnen Menschen an, was er selbst mit seinem Gewissen vereinbaren kann und was nicht. Dennoch werden wir in vielen Dingen dazu genötigt "mit zu schwimmen".
Ein Täter verursacht Leid, das kann niemals richtig sein.
Was im Umkehrschluss heißt, solange du Niemandem schadest kannst du denken was du willst.
 
Mea culpa, wenn ich gerade in der Stimmung bin des Teufels Advokat zu sein: natürlich kann jede*r denken was er/sie will, das ist Grundlage jedes zivilisierten Zusammenlebens. Die Frage ist wie kannst du sicher sein "niemandem/nichts zu schaden"? Das geht nicht. Es ist ein moralisches Dilemma -egal was du / irgendjemand für "gut" befindest... Handlungen sowie nicht Handlungen haben immer Folgen... ist einfach so
 

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