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Besser ist schlechter

Nicht wirklich. Klar kann ich damit leben, dass jeder selbst seine eigene Wahrheit finden muss. Dennoch bin ich Teil der Gesellschaft. Es muss ein richtig oder falsch geben, sonst herrschte das Chaos. Ist der Schlüssel vll das Gleichgewicht zwischen gut und böse? Falsch und richtig? Darf vll keines überwiegen sonst würde sich alles in sich selbst auflösen?

Ohne falsch gäbe es doch auch kein richtig.
Was für den einen richtig ist, kann für den anderen falsch sein (Beispiel: einfache Entscheidungen, persönliche Ebene). Unser Rechtssystem gibt vor, was legal und somit erlaubt ist. Und daneben teilt man sich in einer Gesellschaft gewisse Moralvorstellungen, also die Vorstellungen davon, was gut und böse ist. Diese widerum müssen aber nicht von allen Individuen geteilt werden.

So verstehe ich das ganze.
 
Ich habe einen Vollzeitjob und einen Nebenjob. Ich arbeite viel. Ich schreibe, zeichne und bastel gerne. Natur mag ich auch gern (wandern, Pilze sammeln…) aber hab zu wenig Zeit. Ich hab viele Freunde, echte aber nur 2-3. Zeit hab ich wenig dafür. Langeweile hab ich selten, kommt aber vor.
Die Frage stelle ich mir aber immer wieder und ist für mich deshalb kein Unsinn.
Hm bewerte Dinge nicht. Denn das was du in anderen bewertest hast du selbst auch 🙂
Und andersrum. Du bleibst ein Mensch egal ob du drunter oder drüber stehst
Orha ist das gesund so viel zu arbeiten?
 
[...]

War letztens im Jobcenter und musste etwas im Eingangsbereich warten, durfte da ne Story anhören, *habe überhaupt keine Briefe von ihnen bekommen, seit 4 Monaten nicht, ich habe einen teilweise ausgefüllten Antrag eingeworfen und nix gehört ", Antwort "wir haben sie 9x angeschrieben und ein dutzend mal versucht anzurufen ", Antwort darauf "Nein"
WTF
[...]
Deine Beispiele kann ich nachvollziehen und die grundelegende "Kritik" dahinter verstehen. Bei diesem allerdings möchte ich dir vehement widersprechen, weil ich finde du "schiesst" hier über das Ziel hinaus und nimmst Menschen das Recht auf ein Existenzminimum / menschenwürdiges Leben innerhalb eines "Sozialsystems", welches (aus meiner Sicht) nur deswegen lebt, dass es keine blutigen Krawalle zwischen reich & arm gibbet. Es gibt viele Menschen, die sich für intelligent halten oder "nett" oder es sogar sind beim Jobcenter. Diejenigen auf Kundenseite stellen sich, wenn sie keine Skalvenarbeit machen möchten, gerne dumm, weil ihnen ansonsten nicht selten noch mehr Dummheit angedreht wird. Ich war mal Kunde beim Jobcenter und habe Diskussionen mit Sachbearbeiter*innen führen müssen über Einladungsbreife zu "Wiedereingliederungsmaßnahmen" die offensichtlich nachdatiert waren (!) - also konnte die Termine nicht wahrnehmen, weil - als der Brief da war - der Termin bereits vorbei. Das lag, meiner Mutmaßung, daran dass ich - zugegeben - etwas unwillig war vorherige Maßnahmen ersnt zu nehmen und mich lieber mit den Leuten darüber gestritten habe, spezielle 450 EUR jobs im sozialen Bereich bereich gerne zu machen und den Rest vom Jobcenter beziehen zu müssen (womit sie offensichtlich ein Problem hatten), als wieder den gleichen MiXt der mich in die Klapse gebracht hat und wofür du dir einen SUV / whatsoever bezahlen kannst ohne ihn zu brauchen (soviel zum Thema "Intelligenz"), aber niemand dich kritisiert - weil wer viel Geld verdient, ist automatisch keine Last für irgendeine moderne Gesellschaft, im Gegenteil. Ich zweifle das grundsätzlich an und glaube nicht an endloses Wachstum - aus meiner Sicht ist die Prämisse vom Jobcenter "jeder braucht bezahlte arbeit" total unsinnig. Was jede*r braucht ist ein Dach über'm Kopf, genug essen und einen halbwegs tragbaren Sinn im Leben (Arbeit gehört da selbstredend dazu). Mehr nicht. Den Rest können sich die Reichen gerne teilen. Aber diesen Vorwurf, dass Menschen "dumm / unnütz" sind - den halte ich persönlich für menschenverachtend. Ohje ich rede wirr, also der Witz ist folgender: es ist juristisch höchstwahrescheinlich so: wenn ein "Kunde" vom Jobcenter behauptet sie hätten ihn/sie nicht angerufen oder Briefe geschrieben, ist das Jobcenter in der beweislast. Kommt man da naiv hin und sagt: ohje, ich bin etwas arg durch den Wind weil XYZ und dann mache ich diesen Job hier immerhin, aber daraufhin schicken sie mir Briefe was ich zurückzahlen muss erst 3 Monate später... also... das macht einfach wenig Sinn... ein BGE da schon mehr... just my #2cents
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine Beispiele kann ich nachvollziehen und die grundelegende "Kritik" dahinter verstehen. Bei diesem allerdings möchte ich dir vehement widersprechen, weil ich finde du "schiesst" hier über das Ziel hinaus und nimmst Menschen das Recht auf ein Existenzminimum / menschenwürdiges Leben innerhalb eines "Sozialsystems", welches davon lebt, dass es keine Krawalle zwischen reich & arm gibbet. Es gibt viele Menschen, die sich für intelligent halten oder "nett" oder es sogar sind beim Jobcenter. Diejenigen auf Kundenseite stellen sich, wenn sie keine Skalvenarbeit machen möchten, gerne dumm, weil ihnen ansonsten nicht selten noch mehr Dummheit angedreht wird. Ich war mal Kunde beim Jobcenter und habe Diskussionen mit Sachbearbeiter*innen führen müssen über Einladungsbreife zu "Wiedereingliederungsmaßnahmen" die offensichtlich nachdatiert waren (!) - also konnte die Termine nicht wahrnehmen, weil - als der Brief da war - der Termin bereits vorbei. Das lag, meiner Mutmaßung, daran dass ich - zugegeben - etwas unwillig war vorherige Maßnahmen ersnt zu nehmen und mich lieber mit den Leuten darüber gestritten habe, spezielle 450 EUR jobs im sozialen Bereich bereich gerne zu machen und den Rest vom Jobcenter beziehen zu müssen (womit sie offensichtlich ein Problem hatten), als wieder den gleichen MiXt der mich in die Klapse gebracht hat und wofür du dir einen SUV / whatsoever bezahlen kannst ohne ihn zu brauchen (soviel zum Thema "Intelligenz"), aber niemand dich kritisiert - weil wer viel Geld verdient, ist automatisch keine Last für irgendeine moderne Gesellschaft, im Gegenteil. Ich zweifle das grundsätzlich an und glaube nicht an endloses Wachstum - aus meiner Sicht ist die Prämisse vom Jobcenter "jeder braucht bezahlte arbeit" total unsinnig. Was jede*r braucht ist ein Dach über'm Kopf, genug essen und einen halbwegs tragbaren Sinn im Leben (Arbeit gehört da selbstredend dazu). Mehr nicht. Den Rest können sich die Reichen gerne teilen. Aber diesen Vorwurf, dass Menschen "dumm / unnütz" sind - den halte ich persönlich für menschenverachtend. Ohje ich rede wirr, also der Witz ist folgender: es ist juristisch höchstwahrescheinlich so: wenn ein "Kunde" vom Jobcenter behauptet sie hätten ihn/sie nicht angerufen oder Briefe geschrieben, ist das Jobcenter in der beweislast. Kommt man da naiv hin und sagt: ohje, ich bin etwas arg durch den Wind weil XYZ und dann mache ich diesen Job hier immerhin, aber daraufhin schicken sie mir Briefe was ich zurückzahlen muss erst 3 Monate später... also... das macht einfach wenig Sinn... ein BGE da schon mehr... just my #2cents
Falscher Thread denk ich 😂
 
Falscher Thread denk ich 😂
Ich befürchte nicht. Denn es geht um "besser" und "schlechter" im Sinne von Bewertung von Menschen - statt deren grundlegende Rechte (als Idee / Ideal). Du bewertest dich selbst als besser? Woher beziehst du dieses Recht? Diese müssen immer wieder neu diskutiert werden (anscheinend)... sogar 2023... das finde ich wirklich schlimm und bedenklich... egal
 
Ich befürchte nicht. Denn es geht um "besser" und "schlechter" im Sinne von Bewertung von Menschen - statt deren grundlegende Rechte (als Idee / Ideal). Du bewertest dich selbst als besser? Woher beziehst du dieses Recht? Diese müssen immer wieder neu diskutiert werden (anscheinend)... sogar 2023... das finde ich wirklich schlimm und bedenklich... egal
Ja, jetzt sehe ich den Beitrag… sorry.
Ich bewerte mich nicht als besser. Das hast Du aus dem Kontext gerissen.
 
Ja, jetzt sehe ich den Beitrag… sorry.
Ich bewerte mich nicht als besser. Das hast Du aus dem Kontext gerissen.
Entschuldige, ich wollte dir nicht zu nahe treten und habe es nicht böse gemeint. Aber wie soll ich folgendes denn verstehen ohne andere in den Schutz nehmen zu wollen: "ich denke, dass ich ein besserer Mensch bin als andere. Was bedeutet das?"
 

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