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Belästigung am Arbeitsplatz

Ich finde auch, erste Anlaufstelle sollte der Vorgesetzte sein.
Den Chef informieren, könnte auch bedeuten, ihm zu sagen: "Chef, ich zeige xy an, weil..."
 
Ja das ist die Frage ob ein Anwalt beeinflussen kann wie mit der Sache umgegangen wird. Das können wir hier nicht von vorneherein ausschließen. Ich hatte mal so Broschüren in der Hand: sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Sie hat eben auch Rechte! Und da gibt es Regelungen wie da vorgegangen werden muss. Von Seiten des Arbeitgebers. Ich würde nicht von vornherein sagen: Anwalt bringt nichts. Soll sie sich im schlimmsten Fall einfach kündigen lassen???


Wenn das Szenario eintritt dass der Chef falsch damit umgeht könnte ein Anwalt schon hilfreich sein. Bezüglich der Arbeit sowie bezüglich evtl. Klagen gegen den Täter. Ich würde das präventiv machen wenn ich das Gefühl bekomme dass der Chef nicht angemessen damit umgeht.

Das Problem der Beweiskraft bleibt in beiden Fällen, sowohl was das Arbeitsverhältnis betrifft als auch was die Tat betrifft. Das stimmt allerdings!
Ich sage dazu jetzt nichts mehr, sonst kommen noch mehr solche Aussagen.
Am Thema vorbei.
 
Im Moment würde ich gar nichts machen, weil die Vorfälle Vergangenheit sind. Wenn so was passiert, sofort zum Chef. Schrei Hilfe Hilfe und denn zum Chef. Da steht Aussage gegen Aussage. Zeugen? Video?
Nachher behauptet der Typ, du hättest ihm klare Signale gesendet.
 
Hallo
Erstmal vielen Dank für eure Ratschläge
Ich wollte euch wenigstens mitteilen was jetzt die ganzen Tage passiert ist

Also es ist wohl einem Kollegen aufgefallen dass etwas nicht stimmt und hat es der Leitung gemeldet die mich dann ins Büro gebeten hat

Ich wundere mich über mich selbst aber ich habe tatsächlich erzählt was passiert war und letztendlich waren mir die Konsequenzen auch egal

Er hat deer einfühlsam darauf reagiert und sogar behauptet er könnte sich das bei den Kollegen gut vorstellen und dass Kollegen sich wohl schon beim ihk wegen dieses A**** zeigen bei ihm schon mehrmals aufgeregt haben

Jedenfalls wurde ich in eine andere Abteilung versetzt und er wird noch zur Abteilungsleiterin gebeten

Ich werde aber kündigen weil ich diesen Typen einfach nie wieder begegnen will


Ich danke euch allen nochmal vielmals für eure Hilfe und Ratschläge
 
Hallo
Erstmal vielen Dank für eure Ratschläge
Ich wollte euch wenigstens mitteilen was jetzt die ganzen Tage passiert ist

Also es ist wohl einem Kollegen aufgefallen dass etwas nicht stimmt und hat es der Leitung gemeldet die mich dann ins Büro gebeten hat

Ich wundere mich über mich selbst aber ich habe tatsächlich erzählt was passiert war und letztendlich waren mir die Konsequenzen auch egal

Er hat deer einfühlsam darauf reagiert und sogar behauptet er könnte sich das bei den Kollegen gut vorstellen und dass Kollegen sich wohl schon beim ihk wegen dieses A**** zeigen bei ihm schon mehrmals aufgeregt haben

Jedenfalls wurde ich in eine andere Abteilung versetzt und er wird noch zur Abteilungsleiterin gebeten

Ich werde aber kündigen weil ich diesen Typen einfach nie wieder begegnen will


Ich danke euch allen nochmal vielmals für eure Hilfe und Ratschläge

Nimm dir eine Anwältin. Du hast Zeugen - das macht es sehr gut für dich. Und du solltest auch nicht einfach selber kündigen - und natürlich ist es dir nicht zu zumuten ihm wieder auf der Arbeit zu begegnen.
 
Ich würde an deiner Stelle nicht kündigen, solange es nicht fix ist, dass ER gehen muss.

Also in der lieben großen Firma gab es jemanden, der sein Gemächt per WA an eine Azubi schickte. Er hat seine Sachen gepackt, nicht die Azubi. Nur als Beispiel!
 
Er hat deer einfühlsam darauf reagiert und sogar behauptet er könnte sich das bei den Kollegen gut vorstellen .... er wird noch zur Abteilungsleiterin gebeten

Ich werde aber kündigen weil ich diesen Typen einfach nie wieder begegnen will
Du hast einen guten Chef und Kollegen, Zeugen, die das Verhalten nicht hinnehmen.
Unter diesen guten Gegebenheiten würde ich niemals kündigen.
 
Hallo Marie.

Ok, Du hast Deine Entscheidung getroffen und kündigst.
Es geht also nur noch um "...oder Du", nicht mehr um: "er oder Du".
Angesichts Deiner Entscheidung ( und da sowieso alles den Bach hinunter gegangen ist), würde ich erneut das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen und ihm offerieren, dass Du mit der Situation nicht umgehen kannst. Dass Du erwägst, zur Polizei zu gehen um eine Anzeige zwecks Ermittlung einer möglichen Straftat zur Abgabe an die Staatsanwaltschaft zu stellen und beabsichtigst, ihn, Deinen Vorgesetzten als Organ der Geschäftsleitung, als Zeugen zu benennen, der anderweitige Vorfälle gleicher Art Dir gegenüber kund getan hat.

(Genau so.)

Frag ihn, ob er damit einverstanden ist und bitte ihn um Beistand für eine mögliche andere Lösung, die eine künftige Begegnung ausschließt, da Du Angst hast, dem Typ erneut zu begegnen.....

Der Vorgesetzte hat - durch die Blume - dann nur die Wahl zwischen Pest und Teufel, was vermutlich entweder darin endet, dass er der Geschäftsleitung oder anderen Stellen(!) Rechenschaft schuldig sein wird und Du sowieso gehst, oder dass Du nämlich nicht gehst und der zur Rechenschaft gezogen wird, der es verbockt hat!!
Ehrlich? Der Typ stört erheblich den Betriebsfrieden und das muss man so sehen.

Du kannst auch fies tricksen, wenn Dir das liegt, indem Du dem Vorgesetzten erzählst, dass Du den Vorfall mit (...einer Freundin) besprochen hast, die so entsetzt ist, dass sie kurz davor steht, eine Anzeige zu schalten und offizielle Stellen zu benachrichtigen.
Was man bloss tun könnte, um Schaden vom Ruf des Betriebs abzuwenden...

Die "Freundin" dürfte sich (hier im Forum) schon finden, weil nicht alle Teilnehmer auf derartig krasse Situationen gut zu sprechen sind - vermute ich.

Du hast also schon verloren - oder vielleicht doch nicht ganz??
 
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