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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Bekanntschaften/Freundschaften melden sich einfach nicht mehr

Aber wenn du es bis 44 nicht geschafft hast, ein stabiles soziales Umfeld aufzubauen, dann wird das auch nicht mehr passieren.
Einer Aussage wie dieser kann ich eher nicht zustimmen. Meiner Beobachtung nach sind nur wenige Freundeskreise über viele Jahre oder gar Jahrzehnte stabil. Menschen verändern sich, leben sich auseinander, Freundeskreise gehen auseinander, manche ziehen weg, etc.

Wobei mir auch auffällt, dass es mit zunehmendem Alter schwieriger wird, neue Bekanntschaften oder gar Freundschaften zu knüpfen. Viele Menschen scheinen mit zunehmendem Alter eigenbrötlerischer zu werden und sich zurückzuziehen.

Auch mir fällt es schwer, noch neue Menschen näher kennenzulernen, obwohl ich eigentlich relativ offen und aufgeschlossen bin (gemäß meiner Persönlichkeit, die noch nie auf Partys ausgerichtet war, sondern eher auf ruhige Bekanntschaften und gemeinsame Aktivitäten, wie Wanderungen, Reisen, Kultur etc.). Für richtig eigenbrötlerisch halte ich mich nicht, d.h. nicht schlimmer, als ich früher vielleicht schon gewesen bin.
 
Ich lehne auch konsequent Kontakte ab zu Frauen, die mich mal in die Freundschaftszone gestellt haben. Ich helfe denen nicht zu mehr Aufmerksamkeit und Selbstwert, indem ich für sie da bin oder sie anhimmel, sollen sie sich jemand anderen suchen.

ohje ich kenne das auch anders. Da hilft in der Regel normale Kommunikation extrem gut dann muss man sich nicht über die friendzone ärgern. Vorallem wenn die Fronten geklärt sind könnte man auch einen Perspektivenwechsel machen und sich denken naja als Freundin hat sie mir auch viel zu bieten wenn das nicht geht macht es natürlich keinen Sinn. Aber ab irgendeinem Alter sind wir alle erwachsen und wenn die Freundin keine sexuelle Lust auf sich verspürt ist sie nicht die Böse sondern es ist einfach so.

wenn du sie anhimmelst ist es nicht ihr Fehler denn du machst es ja nicht aber sie.a

finde ich schade diese Denkweise aber du wirst es schon wissen 😉.
 
Eine ehemalige Bekannte von mir ist sehr ungebildet und denkt immer nur schwarz-weiß. Die Männer sind die Bösen, sie wollen sie nicht daten, sie stellt sich stets als Opfer dar

Omfg. Du glaubst nur Leute mit nem Uni Abschluss bekommen tiefgründige Gespräche hin. Sorry ne. Stimmt nicht. Klar kannst du nicht mit jedem tief in das Thema Physik und Kernspaltung gehen, da braucht es definitiv Fachwissen. Wird aber jemand mit BWL oder Germanistik Abschluss, vielleicht auch nicht drauf haben, Uniabschluss hin oder her.
Ich bin selbst keine Freundin von Themen wie Sport oder Wetter .. da bekomme ich selbst das nervöse Augenzucken. Aber man sollte sich halt Leute suchen mit ähnlichen Interessen.
Es gibt sicherlich enorm viele Leute die extrem gerne über Sport reden ist ja auch toll die finden sich hoffentlich. !
 
Das ist so eine Sache mit Freunden und Freundschaften und das in jedem Alter, ob jung oder eben jung geblieben. Du musst das nun so nehmen, wie es gekommen ist, musst dich bei Interesse weiter umschauen, mit wem du in Kontakt kommen kannst und auch willst. Man kann auch beim Thema Freundschaft Glück oder eben Pech haben. Meine Frau und ich sind da ehrlich, wir hatten nie in unserem Leben echte wirkliche Freunde, Freundschaften. Es waren mehr Kontakte lockerer zufälliger Art und wir leben auch.
 
Die meisten Freundschaften verändern sich spätestens dann, wenn Partner ins Spiel kommen und dann noch mal wenn Kinder dazu kommen.

Wer dann verschlossen ist und nicht offen für Neues, bleibt einsam und allein. Oder man zieht 50 Jahre lang nie um und bleibt der Fußball Dorf Clique treu. Wer will denn das? Ich nicht.
 
Die meisten Freundschaften verändern sich spätestens dann, wenn Partner ins Spiel kommen und dann noch mal wenn Kinder dazu kommen.

Wer dann verschlossen ist und nicht offen für Neues, bleibt einsam und allein. Oder man zieht 50 Jahre lang nie um und bleibt der Fußball Dorf Clique treu. Wer will denn das? Ich nicht.
Was ist daran so schlecht?
 
Was ich dazu nicht geschrieben habe ist, dass einige dieser Leute tatsächlich auch psychische Probleme haben. Vielleicht liegt es daran.
Spielt auch eine Rolle, definitiv.
Da kann man leider oft nicht Beständigkeit erwarten, außer die Person lernt es in der Therapie, aber nichtmal dann...ich hab auch nur 20% der Leute die ich durch eine Klinik kennen lernte noch im Kontakt. Und durch Handicap (psychische Probleme) war ich bei vielen schnell vergessen, obwohl man sich sympathisch war und auch jetzt ist befreundet sein mit selber Handicap und deren Handicap natürlich manchmal herausfordernd.
Wegghosten/Auslaufen lassen ist da keine Seltenheit, kann mir auch noch passieren, was ich natürlich nicht hoffe, aber kann.
 
Ich habe für mich festgestellt, es gibt ganz krass so drei Lager:

- diejenigen, die keinen Bock auf neue Leute haben, die Gesättigten. Die haben ihre Schulfreundschaften seit Jahren, Frauen pflegen die irgendwie intensiver, die legen kaum Wert auf neue Leute, suchen nicht und lassen kaum leute in ihre Bubble. Hab ich schon oft erlebt und auch genug Männer, die das so leben. Ich habe für mich entschieden, bei diesen Leuten ganz wenig bis keine Energie und Zeit rein zu stecken, um Kontakte aufzubauen. Wenn ich merke, dass jemand so tickt, bin ich sofort raus.

- diejenigen Einsamen, die irgendwo verloren und versteckt sind, beginnt oft schon ab Mitte 30, die Neu zugezogenen, Menschen, die es erfolglos versucht haben, Kontakte zu pflegen, aufzubauen oder die nur den Partner hatten und wenn der weg ist, sind sie verloren. Keine Ahnung wo diese Leute sind, vielleicht im Internet, vielleicht auf Foren wie diesen. Psychische Probleme sind auch dann oft die Folge.

- diejenigen Offenen, die suchen und richtige Stehaufmännchen sind, dies probieren oder das probieren und schauen, wie und wo sie weiterkommen. Nicht jeder hat einen ewig existierenden Freundeskreis. Und diejenigen, die ihren Horizont auch erweitern.

Ich habe das Gefühl, der Fragesteller hat mit der ersten Gruppe zu tun, vielleicht mit noch der zweiten. Fazit: Keine Energie an diese Leute vergeuden. Ich handhabe es so, ich grüße, ich melde mich, und wenn ich merke, es kommt eine ablehnende Reaktion, grüße ich maximal kurz noch zurück wenn man sich künftig sieht, aber ich gehe weder auf diese Leute erneut zu noch suche ich ein Gespräch und lasse mich auch nur begrenzt auf eines ein.
 

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