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Beim Lebenslauf lügen?

Beim Lebenslauf lügen

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Naja, als junger Mensch seit sechs Jahren arbeitslos zu sein in einer Zeit, in der nahezu alle Branchen wie blöd Mitarbeiter suchen, sagt schon was aus.

Und was, das sagst Du selbst: Du willst nicht arbeiten. Ist okay, aber da man damit quasi raus ist aus allem, sofern man nicht reich geerbt hat, beeinträchtigt das enorm die Lebensqualität. Du liest Dich auch depressiv. Ist da was dran?

Warum bist Du jeweils rausgeflogen?
 
Wie sieht es mit Arbeitszeugnissen aus? Da steht ja wenigstens ein Datum drunter, meist aber der gesamte Zeitraum in dem du in der Firma gearbeitet hast. Falls du wegen der kurzen Zeit keine Zeugnisse bekommen hast und jetzt aber aus den zwei Monaten ein oder zwei Jahre machst, würde ich mich als Personaler fragen, wieso du keine Zeugnisse dabeigelegt hast.

An der Stelle zu lügen bringt dir nichts. Such dir lieber einen guten Grund, weswegen du in der Zeit nicht mal einen Minijob hattest.

Wieso hast du die Umschulung denn abgebrochen?

Das fälschen des Lebenslaufs ist übrigens strafrechtlich gesehen Betrug. Das Maximum für Betrug sind 10 Jahre Gefängnis, auch wenn das so drastisch bei dir eher nicht passieren würde. Die fristlose Kündigung und damit ein erneuter Schlag im Lebenslauf wäre aber sicher.
 
Hallo TE,
Dies soll meine Meinung darstellen .
In einer Bewerbung stellt man sich grundsätzlich in einem positiven Licht dar! Wörter wie "nutzlos" ect. haben da nichts zu suchen.
Das mit Beschäftigung, die kürzer als 2 Monate sind kann man sehen wie man will - ich persönlich denke mir, da ist jedes Praktium oder Ferienarbeit erwähnenswerter. Welche Kenntnisse baut man schon nach 4 Wochen auf? Oder welche Skills wendest dchon großartig an?
Anderseits was ist die Alternative? Arbeitssuchend? Stellt dich dies wirklich in einen positiveren Licht dar?
Dann darfst dich auch nicht in einem möglichen Vorstellungsgespräch versprechen.
 
Wenn es Dir hilft, an einen Job zu kommen, ja. Aber dann solltest Du auch zusehen, dass Du ihn behalten kannst und nicht wieder gekündigt wirst. Vielen Menschen macht ihre Arbeit keinen Spaß, aber es ist halt notwendig.
 
Einen Lebenslauf zu erstellen, fängt beim Schulabschluss an. Ich habe in deinem anderen Faden grob gelesen, dass du dein Abi abgebrochen hast und es evtl. nachholen wolltest. Damals warst du 20! Du hast deine (teure) Fortbildung nach knapp einem Jahr abgebrochen und bei 4 Arbeitgebern wurdest du nach wenigen Wochen gekündigt, dazwischen immer lange Zeiten der Arbeitslosigkeit. Da frage ich mich, wie du so einen Lebenslauf fälschen willst, abgesehen davon, dass sowas gar nicht geht und du dich damit strafbar machst.

Dein Problem liegt mE ganz woanders, warum hast du dein Abi abgebrochen, warum deine Fortbildung, warum wurdest du nach so kurzer Zeit von so vielen Arbeitgebern gekündigt? Das wären die Fragen, die du dir stellen solltest und nicht, wie komme ich mit einem gefälschten Lebenslauf durch.

Warum lässt du dir nicht helfen z.B. bei der Arbeitsberatung, beim Jobcenter, lege die Karten offen auf den Tisch, du bist nicht der Einzige mit einer kaputten Biographie und arbeite aus, was bei dir bzgl. Arbeit noch möglich ist, Voraussetzung ist, dass du dir eine andere Einstellung zur Arbeit aneignest und arbeiten willst.
 
mir macht es generell keinen Spaß zu arbeiten, egal welcher Job.

Mit dieser Einstellung gehörst Du zu den paar Prozent der Leute, die sich tatsächlich und willentlich in der sozialen Hängematte gehen lassen. Mit dieser Einstellung ist auch jedwede Hilfestellung für die Katz.

Problematisch daran ist, das weitaus die meisten HartzIV-Empfänger eigentlich sehr gerne arbeiten möchten, aber es ihnen aus verschiedenen Gründen nicht gelingt: Krankheit und Sucht gehört dazu, hohes Alter, Mangel an Vorbildern, fehlender Schul- oder Ausbildungsabschluss, Migrationshintergrund.

Die Mittelschicht neigt dazu, alle Hartzer in einen Topf zu stecken, weil man glaubt, die 2,4 Millionen JobCenter-Kunden wollen einfach nicht arbeiten. Jemand wie Du erfüllt für die Mittelschicht genau diese Klischees. Dafür gibt es von mir für heute für Dich einen Pokal!

Und dennoch gibt es nur sehr wenige Randständige wie Du und das ist gut für uns Alle. Denn die Sozialversicherung muss nur wenige Leute, die so gestrickt wie Du sind, durchschleifen.

Wer nicht arbeiten will, braucht auch keine Hilfe von aussen erwarten. Wer das HartzIV-System missbraucht, braucht erst recht keine Hilfe und kann auch keine erwarten, zumindest keine gute Hilfe.

Man schmeisst keine Perlen vor die S***e.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüsste nicht wozu ich mich ausbilden lassen sollte, mir macht es generell keinen Spaß zu arbeiten, egal welcher Job.

Und Call-Center war für mich sehr "unanstrengend" und 1.5k Netto reichen mir aus.

Den Job zu verlieren macht mir nichts aus, will nur keine Geld- oder Haftstrafen für's Lügen erteilt bekommen.
Willst du überhaupt arbeiten? Wenn nicht, kannst du dir eigentlich jede Bewerbung gleich sparen.
Warum wurde dir in den letzten Jobs gekündigt und kannst du dir irgendeine Arbeit vorstellen, die du gern machen würdest und die du langfristig behalten könntest?

Für eine ernstgemeinte Bewerbung:
Viele kurze Beschäftigungen im Lebenslauf machen keinen guten Eindruck. Oft werden solche Bewerbungen gleich aussortiert.
Die Beschäftigungszeiträume zu fälschen oder zu verlängern ist keine gute Idee. Auch wenn das erst später durch Zufall herauskommt, kannst du deswegen noch gekündigt werden. Abgesehen davon ist auf den meisten Zeugnissen der genaue Zeitraum der Beschäftigung angegeben.

Man kann Beschäftigungszeiträume zusammenfassen, wenn es sich um ähnliche Firmen/vergleichbare Tätigkeitsbereiche handelt. Das ist ok und hebt Lücken im Lebenslauf nicht so deutlich hervor, ist nicht gelogen und der mögliche Arbeitgeber sieht, dass man eine gewisse Zeitlang zwar bei verschiedenen Firmen, aber im gleichen Bereich gearbeitet hat.

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest du dann aber auf Rückfragen gut vorbereitet sein.

Wenn ich persönlich eine Bewerbung mit mehreren kurzen Beschäftigungen auf den Tisch bekomme, wie du sie oben angegeben hast, dann frage ich mich, warum der Bewerber in den letzten Jahren nur so kurz bei jedem Arbeitgeber war und warum mehrere Arbeitgeberwechsel stattfanden. Ich gehe dann davon aus (ob es nun stimmt oder nicht spielt dabei keine Rolle), dass er auch wenn ich ihn einstelle, nicht lange bleiben wird, oder dass irgendetwas nicht stimmt.

Bekomme ich dagegen einen Lebenslauf, in dem ein Bewerber angibt, dass er für einen Zeitraum xy bei verschiedenen Firmen im Kundensupport tätig war, dann sieht das schon wieder anders aus. Hier wird erstmal nicht die Kürze der Beschäftigungen deutlich, ich sehe aber, dass der Bewerber über diesen Zeitraum im gleichen Bereich gearbeitet hat und frage im Vorstellungsgespräch genau nach.
 
12/2020 - 11/2021 Umschulung zum Fachinformatiker (abgebrochen)

12/2019 - 03/2019 nutzlose Coaching Maßnahme vom Jobcenter
08/2019 - 10/2019 Firma XYZ - IT Kunden Support
02/2019 - 04-2019 Firma sowieso - Kunden Support
11/2018 - 12/2018 Firma hastenichtgesehn - IT Kunden Support
06/2016 - 10/2017 Firma 123 - IT Kunden Support

Wenn du das tatsächlich genau so, abgesehen von den Firmennamen, in deinen Lebenslauf schreibst, hast du den perfekten Weg gefunden, zu keinem einzigen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Wenn das das Wunsch ist, gut gemacht, falls nicht, ändere das ab.

Kein Personaler will sowas wie "nutzloses Coaching...." und/oder "...Umschulung (abgebrochen)...".lesen.

Auch musst du die Stellenbeschreibung nicht immer exakt gleich formulieren, ergänze sie mit "telefonischer Kundensupport",."1st Level Support", "Call-center Agent für...." z.B.

Lass generell deine Einschätzung/Einstellung weg, und wenn eine Maßnahme erfoglos war oder abgebrochen wurde, lass das weg, und schreib nur "Teilnahme an ..... Maßname", ein "schlauer" Personaler weiß genau was gemeint ist, ein " unbedarfter" fragt nach.

So ist das nicht gelogen, und es ließt sich gleich viel besser, vormachen kannst du keinem damit etwas, und man erkennt, daß du dir Gedanken gemacht hast, und du zumindest ein gewisses Interesse hast.
 
Haben die Arbeitgeber einen Grund genannt, weswegen du nach 2 Monaten gekündigt wurdest? Lustlosigkeit vielleicht?

Ja, die soziale Hängematte scheint dich schon sehr zu reizen, aber dann sollte dir eigentlich auch Bürgergeld genügen für deine Ansprüche.
 
Bin 30 Jahre alt und seit Ende 2017 arbeitslos mit insgesamt 6 monatiger Unterbrechungen in denen ich bei 4 verschiedenen Arbeitgebern gearbeitet habe (alles Customer Support Jobs, meist IT).

Bei allen vier Unternehmen wurde ich nach max. 2 Monaten gekündigt. Seit 2019 schaffe ich es nicht mehr eine Arbeit zu bekommen.

Lebenslauf der letzten 5 Jahre sieht wie folgt aus:

12/2020 - 11/2021 Umschulung zum Fachinformatiker (abgebrochen)

12/2019 - 03/2019 nutzlose Coaching Maßnahme vom Jobcenter
08/2019 - 10/2019 Firma XYZ - IT Kunden Support
02/2019 - 04-2019 Firma sowieso - Kunden Support
11/2018 - 12/2018 Firma hastenichtgesehn - IT Kunden Support
06/2016 - 10/2017 Firma 123 - IT Kunden Support


Nun zur Frage: Was denkt ihr, wie wahrscheinlich ist es, dass ein manipulierter Lebenslauf bei solch ungelernten, schlecht bezahlten Mindestlohn Jobs wie Call-Center überhaupt aufliegt?

Ich stelle mir vor einfach die Zeiten, in denen ich beim Unternehmen angestellt war, deutlich zu erhöhen, sodass keine Lücken mehr vorhanden sind und nicht mehr der Eindruck erweckt wird, dass ich regelmäßig nach in der Probezeit entlassen worden bin.

Ich kann mir vorstellen, dass für solche Niedriglohnarbeit gar keine Überprüfung stattfindet.

Wenn doch, kann mir jemand sagen, was die schlimmstmögliche Konsequenz daraus wäre (rechtlich)?


Ich sehe eigentlich keine Alternative mehr.
Von Lügen würde ich abraten.....da einige oft aufgedeckt werden können.
 
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