Hallo , bin laut Aussage der Neuropsy. leider nicht mehr therapierbar . Therapieresistent , so oder ähnlich wird das im Fachjargon genannt .
Tja , so etwas gibts auch . Die komplett hoffnungslosen Fälle .
Da gibts dann nur noch Knast oder Psychiatrie zum Wegsperren .
Natürlich nur für den Fall einer Gefährdung von Leib und Leben Anderer , oder des Eigenen .
Was natürlich ausgesprochen schade wäre .
Narzistische Störung , nach Art Borderline , summiert zu 60 % dissoziativer Persönlichkeitsstörung .
Das muß mir erst mal Jemand hier nachmachen .😉
Nettes Buch zum Lesen in deutscher Sprache zum Thema Persönlichkeitsspaltung , wäre da von Truddi Chase : Aufschrei 1987
Für den Fall , daß dies Thema jemanden hier interessiert .
An sich sind die genannten Störungen in der Regel therapierbar, es sei denn jemand klammert und wählt Krankheit als Identitätsmerkmal...so etwas ist dann recht vertrackt und therapeutisch nicht oder nur sehr schwer zu knacken.
Dran denken: Psychiater und Psychologen sind auch nur Menschen und die gesamte Diagnostik nur Grobeinschätzungen. Die letzte Entscheidung darüber ob man therapierbar ist oder nicht trifft man in letzter Instanz selbst.....und nicht Ärzte oder Psychologen etc.
Natürlich ist es einfacher sich als komplett hoffnungslosen Fall zu sehen, sich bequem in die Diagnose zu hocken (man spricht hier von funktionalisierter Krankheit)in seine Störungsbilder ein zu nisten und in anonymen Foren auf die Jagd nach Narzissmus-Streicheleinheiten zu gehen. Fragt sich allerdings ob das auf Dauer nicht eher Leid als Freud bringt?
...ähm ich vermute genau darauf zielt es auch ab...neues Leid generieren damit man sich bestätigt fühlt in seiner Leidensgewohnheit...vertrackt....
oh je stehe immer noch da ? Hatte gehofft mit dieser machianischen Auspeitschgeschichte jetzt endlich in die Versenkung , bzw. gnädige Vegessenheit des forums abzutauchen .
Bin irgendwie libidinös fixiert auf meine " Störungen " .
Traumatas als Rüstzeug im Alltag !
Mein Vater meinte immer , ich solle mich nach dem " hellen Engel " orientieren , welcher an Bett stehe .
Wenn Einem Beide eine Botschaft vermitteln !
Klassische Doppelbindung !
Die Dualität des Körpers hat seine Entsprechung im Seelischen gefunden .😎
Micky , ich bin doch nicht " unkaputtbar " ?😱 Klar ist bei mir ne ganze Menge kaputtgegangen . Aber Einiges ist halt noch beieinander , so halbwegs , glaube ich zumindest !
Und diese " Überreste " lebe ich eben auf meine Art täglich .
Scheint nicht dem gemeinhin guten Geschmack zu entsprechen ?
Na ja , überrascht mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich !
Diese Neuro. Psych. damals meinte nur , daß Ich mich so eingerichtet hätte , daß eine im klassischen Sinne erfolgreich , zielorientiert arbeitende Therapie , nicht mehr mög. sei .
Sprich , der Patient muß Einsicht in die Notwendigkeit von Veränderung haben . Die fehlt bei mir . Punktum ! Das ist nun auch schon wieder zehn Jahre her .
Seitdem zelebriere ich eigentlich meine " Verwirrtheiten " mittelmäßig erfolgreich und verbessert .
Das Nivau läßt sich ertragen , um es mit Herbert Grönemeyer zu sagen : Es tut gleichmäßig weh !
Aber jetzt wollen wir dies unerfreuliche Thema doch schließen , oder ? Gruß
an sich ist das
das Thema deines Lebens und es klingt paradox das schliessen zu wollen...Es ist erst geschlossen, wenn es an Macht über dich verliert. Indem du es verdrängst, dich ihm nicht stellst nährst du an sich die Macht dieses Themas.
Ich will hier nicht den Apostel eines freien Willens geben, ich denke einen völlig freien Willen gibt es nicht aber immerhin die Möglichkeit zu sagen: ich beuge mich nicht irgendwelchen Diagnosen oder Peitschentraumata und kämpfe weiter. Das ist natürlich der unbequemere Weg und erfordert ein wenig Mut und Leistungskraft.
Menschen sind Gewohnheitstiere und es ist anstrengend gegen eine lange (bei dir wahrscheinlich schon fast zu lange) Leidens- und sone Art Ich-versteck-mich-in-Krankheit-gewohnheit an zu gehen...allerdings denke ich lohnt es sich auf jeden Fall da es um so etwas sie Würde geht, sich den Dingen stellen (es zumindest versuchen) und sich niemals dem Leid einfach widerstandslos zu ergeben. Es zumindest ernsthaft versuchen. Wer gar nix versucht hat direkt verloren aber wer sich zumindest bemüht hat bereits viel gewonnen.
Die Peitsche, die du damals so quälend erlebt hast, existiert an sich gar nicht mehr, aber du erhältst sie aufrecht indem sich dein ganzes Leben, dein Denken immer noch stark um sie dreht. Damit verlierst du und gewinnt der damalige Peitschenführer. Du ergibst dich weiterhin seiner Macht. Du bist mit 46 Jahren mit deinem ungeordneten Bündel unverarbeiteter Traumata und Störungsdiagnosen immer noch Papakind und immer noch sein braver untergebener an seiner Peitsche klebender Engel......was nutzt all das Bücherlesen über brave Mädels und böse Mädels wenn du gar nichts vom Inhalt aufnimmst und an dich ran lässt?
Wahrscheinlich aus einer Art Selbstschutzverhalten heraus um nicht der bitteren Erkenntnis ins Auge blicken müssen bislang an dir selbst gescheitert zu sein?
Du hast an sich die Wahl: entweder nährst du die Resthoffnung (die ich noch ab und zu aufblitzen sehe..die jedoch bereits sehr schwach scheint da du sehr erpicht darauf bist sie zu töten) auf Besserung und Verarbeitung indem du dich von deinem alten Ich in einigen Teilen (vor allen den ungünstigen und pathologischen) löst und verabschiedest und mit harter Arbeit diese Hoffnung mit Realität unterfütterst oder verbleibst in deiner isolierten einsamen, bitteren kleinen kranken Welt.
Wählst du letzteres würde ich bei deiner Konstellation sagen, dass du irgendwann hochgehst...selbst- und ggf auch fremd gefährdend bist. Falls du vollnarzisstisch bist und dir die gesamte Menschheit am A**** vorbeigeht, wird dich das natürlich nicht jucken..steckt in dir aber noch ein Restfunke an Moral und soziales Denken läßt du es nicht darauf ankommen sondern arbeitest daran deine Bitterkeit und Leidverbocktheit ab zu bauen...dich also quasi zu entschärfen wie ne Bombe.
Was du derzeit offenbar eher tust ist ständig mit dem Zeitzünder rum zu spielen und weiter Sprengstoff zu sammeln. Damit kannst du natürlich nicht auf Sympathien deiner Mitmenschen hoffen und schiesst dich selbst ins soziale Aus.
Schade, aus all deiner Verwirrtheit oder aus dem Hintergrund deiner Verwirrtheitsmaske klingt irgendwie Kraft und Intelligenz, aber was nutzt die, wenn sie derart kontaminiert ist mit ausschliesslich um dich selbst zirkelndes Dreckdenken? Mit deiner Haltung verhöhnst du das Leben und deine Mitmenschen. Das wahrscheinlich nicht bewusst oder absichtlich sondern aus innerer Zerrissenheit, Verzweiflung und Wiederholungszwang heraus. Leider ist es aber so dass bei der Bewertung eines Menschen eher das zählt was unterm Strich rauskommt und nicht so sehr seine Hintergründe und Motive die ihn dazu brachten so zu sein wie man ist und tut was man tut etc.
Deine Lage ist nicht leicht, du hast mein Mitgefühl. Ich verstehe was dich innerlich treibt, so zu sein wie du derzeit bist und ich hoffe sehr für dich, dass du einen besseren Weg für dich findest und dir eine Chance dazu gibst.
Tyra