Hallo ihr Lieben!
Der Montag, von dem ich euch erzählen wollte, war scheiße. Der Freitag, wo wir wieder zusammen Dienst hatten klasse. Naja, -ich wollte ihn ignorieren und er tat alles dafür, dass es mir misslang. Samstag war dann wieder diese Party. Ich wollte die Anspannung ruhen lassen, so dass ein unkomplizierter Umgang wieder möglich sei und behandelte ihn dann wie einen netten Arbeits- und Partykollegen. Ja okay, vll ignorierte ich ihn auch eher wiedermal (sprich so tun, als sei er nicht da). Das könnte ein Fehler gewesen sein:
Nach einer Weile (oder besser ausgedrückt "nach ein paar Bier") stellte er sich vor mich und fragte lauthals, warum ich ihm auf der letzten Party meine Nummer gegeben hatte. Mir fiel die Kinnlade runter. Vielleicht fiel ihm keine bessere Frage ein, mit mir ins Gespräch zu kommen oder vll er wollte mich bloßstellen. Jedenfalls bekamen das dann einige mit und kamen grinsend auf mich zu, um mich auszuquetschen. Das ließ ich nicht auf mir sitzen und brüllte noch lauter, was er mir auf der ersten Party gestanden hatte. Er machte einen Gesichtsausdruck wie "Shit, Eigentor", grinste verlegen aufn Fußboden und ergriff die Flucht. Dann kam er wieder zurück. Aber rückwärts und "unauffällig".
Unsere Kollegen versuchten weiterhin mich auszuquetschen. Mein Abstreiten klang straight, aber mein Grinsen verriet alles. Einer an einem Happy End -Interessierter zu mir: "Vll ist es, weil er viele haben könnte". Da sagte ich: "Er steht mir auch nicht als Einziger zur Option." Da sagte er: "Ja, das glaub ich dir." Ich überlegte kurz und wurde dann aggressiv und sagte: "Solche Typen, die nicht wissen, was sie wollen, schieße ich zum Mond!" Da drehte sich Teil m zu mir (ich wusste, er gelauscht hatte) und sagte: "Ja dann schieß mich halt zum Mond". Ich so: "Neeeii..." und dann "Aaaaaargh!!!" Ich wollte eigl damit erreichen, dass er mal darüber nachdenkt, aber er zog beleidigt ab. Der Neugierige fragte mich: "Aber wollt ihr das denn jetzt ewig so weiter machen?" Ich sagte "nein" nach dem Motto "ich weiß ja auch nicht" und wollte dann meine Ruhe haben. Andere Arbeitskollegen baten mir dann ihre Hilfe an. Aber ich wollte einfach nur noch vergessen und in Frieden zu Ende feiern. Ich wollte ihn wirklich vergessen.
Aber das fiel am darauffolgendem Tag sehr schwer, da wir durch Dienstzufall blieben wir zum Ende hin zu zweit übrig und mussten das Gebäude schließen. Mir wurde heiß, kalt und kotzübel. Ihm sichtbar auch. Wir schwiegen uns an, guckten aufn Fußboden, stolperten und redeten nur das Nötigste in Einwortsätzen. Ich wollte wirklich nichts anderes, als nach Hause, weil das einfach total unangenehm und für mich bereits sinnlos war. Wir verabschiedeten uns wenigstens nett. Danach atmete ich erstmal tiiiiiiiief Luft...
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Heute begrüßten wir uns, wie nur manchmal in frohen Mutmomenten, -persönlich, umarmlich und namentlich im angenehmen Ton. Er guckte mich an, grinste verlegen und wich dann meinem Blick wieder aus. Ich war am Vormittag der wirbelnde Pol, konnte einigermaßen konzentriert und fröhlich arbeiten, wärend er stiller war. Und ebenso zunächst unsere neueste Kollegin, die gerne die Männer in ihrem Bann hat. Diese taute dann aber gemeinsam mit ihm in Laufe der Zeit auf, wärend ich müde wurde. Sie hatte nun Teil m im Visier, da ihr voheriger Spielball krankgeschrieben ist.
Ich wusste, dass das passieren wird. Sie neckten sich den ganzen Nachmittag über. Er beobachtete mich zwar andauernd noch "heimlich", aber ich brutzelte ihn bereits innerlich in meinem Suppentopf. Ich habe ihn gefressen. Und so schade das das vll auch ausgeht gerade. -Wir haben eh nur noch 4 Tage miteinander. -Der Dienstplan wurde umgelegt. Und ich bin allgemein mit den Nerven am Ende. Ich habe zwei wichtige Einstellungstests vor mir und mit einem dieser Tests bin ich dabei, mir einen langersehnten Traum zu erfüllen.
Durch dieses ganze Spektakel hatte ich eigl bereits die Möglichkeit, ihn näher kennenzulernen. Und ich habe erfahren, dass er ein selbstverliebtes, egoistisches, aber durchaus interessiertes A*******, -vll aber auch einfach nur ein ganz normaler süßer Junge ist, der sich in dieser weiten unberechenbaren Welt erstmal über sich selbst im Klaren werden muss.. Es hätte werden können. Aber ich kann meinem Willen nicht entgegensteuern. Keine Ahnung ob das Schicksal, Stursinn oder blanke Angst ist. Da hilft nur Kämpfen oder Katapultieren ihr lieben Schüchternen und Nichtschüchternen da draußen.
Werdet euch darüber im Klaren, was euch wichtiger ist und was ihr euch wichtiger sein lassen wollt. Malt euch nichts schöner, als es ist. -Seht klar. Ich bin froh, dass ich bei meinen Texten bei aller Wahrheit geblieben bin. Hiermit habe ich das nun halbwegs verarbeitet und schließe damit nun ab. Wünscht mir Erfolg dabei! Falls ihr Tipps habt, wir ihr jemanden schnell vergesst, bin ich dafür jeder Zeit empfänglich ;D Vll werde ich ihm schreiben, wenn ich gehe. Einfach so für ihn und für mich. Danke für eure Aufmerksamkeit. Alles Gute auch auf euren weiteren Lebenswegen 🙂 ........
Eure oinki