@LW84: Die Beziehung zu meiner Freundin ist noch aktuell, aber irgendwie falsch, was nicht abwertend klingen soll.
Die Beziehung ist aus einer der krampfhaft in den 20ern gesuchten Situationen entstanden. Ich war alleine und bekam mit, dass sie und ihre Freundinnen -
nur Frauen, keine Männer - ausgehen. Es war wieder Samstag ich hatte schon wieder Angst vor dem Alleinsein am Wochenende, also drängte ich mich auf und schloss mich an -> zack, wir waren zusammen.
Für mich änderte sich damals von heute auf morgen plötzlich alles. Plötzlich hatte ich durch sie und ihre Freunde ein soziales Umfeld, vernünftige und offene "Schwiegereltern", Kontakte und es war endlich etwas los in meinem Leben.
Das Problem an der Sache war nur, war/ist sie weg (Geschäftsreise, Urlaub etc.) war auch mein soziales Leben weg und ich saß wieder alleine herum. Ich bin so erbärmlich, so dass ich ihr sogar auf Geschäftsreise hinterher flog....
Die emotionale Distanz zu meinen Eltern wird sehr schwierig. Ich habe darüber auch mit den Therapeuten gesprochen und sie meinten es sei meine Entscheidung was ich tue:
Möglichkeit 1: Einfach distanzieren und Kontakt beschränken
Möglichkeit 2: Wirklich emotional distanzieren und mit ihnen reden
Ich habe bei meiner Mutter mal anklingen lassen, dass auch sie und mein Vater das Problem sind bzw. ihr Verhalten. Wisst ihr was meine Mutter sagte? Nämlich Folgendes: "Wenn ich Papa sage, dass er ein Problem hat oder Mitschuld trägt, dann bringt er sich um!".
Tolle Familie!