Isabella9876
Mitglied
Hallo bin noch neu hier....und habe mal eine Frage.
Ich bin seit nahezu 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig und habe mich über mein Engagement nach und nach "hoch gearbeitet" aber über die "normale Ausbildung" zum Verwaltungsfachangestellten hinaus, aus privaten Grunden leider keine Gelegenheit, weitere Fortbildungen z.B. AL II zu besuchen (immer kam genau dann etwas Schwerwiegendes dazwischen). Habe mir aber hervorragendes, aktuelles Fach (Rechts-)wissen angeeignet und dies auch über meine Stellenbeschreibung und insbesondere über ein entsprechendes Zwischenzeugnis bestätigt bekommen.
Zuletzt war ich l dann trotzdem nur noch direkt dem Behördenleiter (Bgm.) unterstellt, wie eine Abteilungsleiterin (verdiene entsprechend) und zudem - anders wäre ich da gar nicht herangekommen - ein (sehr schwieriges) Aufgabengebiet im Bereich Baurecht übernommen/geleitet, das normalerweise locker zwei Vollzeitkräfte beschäftigen könnte. Leider war ich so dumm, mir dies nie schriftlich bestätigen zu lassen, auch im Organigramm wurde dies zuletzt dann nicht mehr angepasst.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass dies aber noch offiziell geregelt wird und ich dann auch noch eine Kraft dazu anfordern kann.
Entsprechend waren auch die anderen Abteilungsleiter - wenn auch teis zähneknirschend - gehalten, mich entsprechend im Kreis der Verantwortlichen zu akzeptieren obwohl mir lange und oft immer wieder gesagt worden war, dass ich dies nie schaffen würde. Auch allgemein war damit aber durchaus eine hohe Akzeptanz verbunden.
Nun haben wir aber einen neuen Behördenleiter bekommen, der dies so nicht sieht (alle Bereiche in Sachen Bau zusammengeworfen hat) und noch einen jungen Ing. (zunächst als Kollegen), der nach einem halben Jahr zum offiziellen gesamten Abteilungsleiter wurde (ohne jegliche Fachkenntnis insbesondere in meinem Rechtsgebiet); Nur weil er studiert hat. Er denkt doch glatt, dass sich für mich nichts geändert hat... dabei fallen gerade die interessanten Sachen doch jetzt weg, sowie der direkte Draht zum Chef, der streng nach Hierarchie geht und nicht nach Qualifikation.
Ich bin jetzt wieder "nur noch Sachbearbeiterin", soll quasi die hoch verantwortlichen Tätigkeiten weiter machen aber ohne bei den wesentlichen Besprechungen dabei zu sein ohne richtig informiert zu werden, ohne so richtig was zu sagen zu haben und unter dem Gesichtspunkt, dass der "Leiter" natürlich jederzeit kommen kann, mir nach Belieben anschaffen kann oder sagen, dass er (!) dieses oder jenes Projekt nun leitet, präsentiert und ich habe nur noch einen rießen Haufen Arbeit, die ich ja deswegen übernommen habe, weil ich eben mit "vorne dabei sein wollte". ....-Ganz zu schweigen, was dies mit meinem Ansehen gemacht hat... wir habens Dir ja immer gesagt, jetzt siehste......Von wegen Anspruch auf vertragsgemäße Beschäftigung (ich verdien zwar weiter aber das ist für mich - weil ich es so gerne gemacht habe - zutiefst unbefriedigend... wie will man sich gegen sowas wehren, kanns ja schlecht einklagen, wenn ich dort noch an die zwanzig Jahre arbeiten will (wenn man das gesetzl. Rentenalter annimmt). Auch ist mir natürlich das dringend erhoffte Mitspracherecht, Gestaltung der Abteilung usw. dadurch entgangen.
Und mit dem Behördenleiter reden, dessen Liebling der Abteilungsleiter ist....? -der vom Personalchef (der von nichts mehr was weiß) abhängig ist weil er sich nicht auskennt, teils vermutlich auch falsch informiert und zudem auch noch ziemlich stur ist
Der Personalrat kann den Mund nicht halten (besteht überwiegend aus ungelernten Kräften). Die Kollegen helfen einem ohnehin nicht...
Wenn ich aber nun doch ein Gespräch mit dem obersten Chef führen würde - unter dem Gesichtspunkt dass er vielleicht nie vollständig oder ganz richtig informiert wurde - wie könnte man sowas angehen..Weiß dazu jemand Rat ?
Gehen möchte ich nämlich auch nicht aber so ist das total unbefriedigend- Ich habe jetzt auch versucht das über mehrere Monate zu akzeptieren und mich daran zu gewöhnen aber diese Konstellation und dass ich plötzlich wieder unten mit rumwurschtle, das macht mich echt hin.... weil ja immer der Abteilungsleiter "dazwischen hängt".
Mir ist auch klar, nicht jeder muss das verstehen und so mancher wird sich denken... so was nimmt man halt hin... kann ich aber nicht, nicht nachdem ich so lange darum geklämpft habe und mir nun im le. Moment ganau dieser Job (damit meine ich außer der reinen Tätigkeit eher die Position und die damit verbundenen Rechte) wieder genommen wurde.
Vielleicht fällt ja jemandem was dazu ein.... eher in Richtung Gesprächsgrundlage, weniger der Weg der Konfronation. Andererseits soll es ja auch nicht nach "betteln" ausstehen.
Irgendwie gehe ich das - glaube ich - komplett falsch an, weiß jemand wie man über so was verhandelt ??
Ich bin seit nahezu 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig und habe mich über mein Engagement nach und nach "hoch gearbeitet" aber über die "normale Ausbildung" zum Verwaltungsfachangestellten hinaus, aus privaten Grunden leider keine Gelegenheit, weitere Fortbildungen z.B. AL II zu besuchen (immer kam genau dann etwas Schwerwiegendes dazwischen). Habe mir aber hervorragendes, aktuelles Fach (Rechts-)wissen angeeignet und dies auch über meine Stellenbeschreibung und insbesondere über ein entsprechendes Zwischenzeugnis bestätigt bekommen.
Zuletzt war ich l dann trotzdem nur noch direkt dem Behördenleiter (Bgm.) unterstellt, wie eine Abteilungsleiterin (verdiene entsprechend) und zudem - anders wäre ich da gar nicht herangekommen - ein (sehr schwieriges) Aufgabengebiet im Bereich Baurecht übernommen/geleitet, das normalerweise locker zwei Vollzeitkräfte beschäftigen könnte. Leider war ich so dumm, mir dies nie schriftlich bestätigen zu lassen, auch im Organigramm wurde dies zuletzt dann nicht mehr angepasst.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass dies aber noch offiziell geregelt wird und ich dann auch noch eine Kraft dazu anfordern kann.
Entsprechend waren auch die anderen Abteilungsleiter - wenn auch teis zähneknirschend - gehalten, mich entsprechend im Kreis der Verantwortlichen zu akzeptieren obwohl mir lange und oft immer wieder gesagt worden war, dass ich dies nie schaffen würde. Auch allgemein war damit aber durchaus eine hohe Akzeptanz verbunden.
Nun haben wir aber einen neuen Behördenleiter bekommen, der dies so nicht sieht (alle Bereiche in Sachen Bau zusammengeworfen hat) und noch einen jungen Ing. (zunächst als Kollegen), der nach einem halben Jahr zum offiziellen gesamten Abteilungsleiter wurde (ohne jegliche Fachkenntnis insbesondere in meinem Rechtsgebiet); Nur weil er studiert hat. Er denkt doch glatt, dass sich für mich nichts geändert hat... dabei fallen gerade die interessanten Sachen doch jetzt weg, sowie der direkte Draht zum Chef, der streng nach Hierarchie geht und nicht nach Qualifikation.
Ich bin jetzt wieder "nur noch Sachbearbeiterin", soll quasi die hoch verantwortlichen Tätigkeiten weiter machen aber ohne bei den wesentlichen Besprechungen dabei zu sein ohne richtig informiert zu werden, ohne so richtig was zu sagen zu haben und unter dem Gesichtspunkt, dass der "Leiter" natürlich jederzeit kommen kann, mir nach Belieben anschaffen kann oder sagen, dass er (!) dieses oder jenes Projekt nun leitet, präsentiert und ich habe nur noch einen rießen Haufen Arbeit, die ich ja deswegen übernommen habe, weil ich eben mit "vorne dabei sein wollte". ....-Ganz zu schweigen, was dies mit meinem Ansehen gemacht hat... wir habens Dir ja immer gesagt, jetzt siehste......Von wegen Anspruch auf vertragsgemäße Beschäftigung (ich verdien zwar weiter aber das ist für mich - weil ich es so gerne gemacht habe - zutiefst unbefriedigend... wie will man sich gegen sowas wehren, kanns ja schlecht einklagen, wenn ich dort noch an die zwanzig Jahre arbeiten will (wenn man das gesetzl. Rentenalter annimmt). Auch ist mir natürlich das dringend erhoffte Mitspracherecht, Gestaltung der Abteilung usw. dadurch entgangen.
Und mit dem Behördenleiter reden, dessen Liebling der Abteilungsleiter ist....? -der vom Personalchef (der von nichts mehr was weiß) abhängig ist weil er sich nicht auskennt, teils vermutlich auch falsch informiert und zudem auch noch ziemlich stur ist
Der Personalrat kann den Mund nicht halten (besteht überwiegend aus ungelernten Kräften). Die Kollegen helfen einem ohnehin nicht...
Wenn ich aber nun doch ein Gespräch mit dem obersten Chef führen würde - unter dem Gesichtspunkt dass er vielleicht nie vollständig oder ganz richtig informiert wurde - wie könnte man sowas angehen..Weiß dazu jemand Rat ?
Gehen möchte ich nämlich auch nicht aber so ist das total unbefriedigend- Ich habe jetzt auch versucht das über mehrere Monate zu akzeptieren und mich daran zu gewöhnen aber diese Konstellation und dass ich plötzlich wieder unten mit rumwurschtle, das macht mich echt hin.... weil ja immer der Abteilungsleiter "dazwischen hängt".
Mir ist auch klar, nicht jeder muss das verstehen und so mancher wird sich denken... so was nimmt man halt hin... kann ich aber nicht, nicht nachdem ich so lange darum geklämpft habe und mir nun im le. Moment ganau dieser Job (damit meine ich außer der reinen Tätigkeit eher die Position und die damit verbundenen Rechte) wieder genommen wurde.
Vielleicht fällt ja jemandem was dazu ein.... eher in Richtung Gesprächsgrundlage, weniger der Weg der Konfronation. Andererseits soll es ja auch nicht nach "betteln" ausstehen.
Irgendwie gehe ich das - glaube ich - komplett falsch an, weiß jemand wie man über so was verhandelt ??