Jusehr
Sehr aktives Mitglied
Hallo Gast!
Ein paar Fragen zunächst:
Warum redest Du von "Schwiegereltern"? Verheiratet seit ihr doch noch nicht, oder? Ich würde es wohl als Unverschämtheit bezeichnen, wenn man auf meine Arbeitskraft drängen würde, obwohl ich nur der Freund wäre.
Welche beruflichen Qualifikationen hast Du bereits erworben? Was machst Du zur Zeit? Wie lange arbeitest Du in Deinem jetzigen Job? Wie gefällt es Dir dort? Wie stellst Du Dir Deine berufliche Zukunft vor? Eine Qualifikation zur Bäckerin liegt nicht vor, richtig?
Welche Erfahrungen hast Du mit "Liebesbeziehungen"? Wie viele Freunde hattest Du in Deinem Leben? Wie lange hielten diese Beziehungen? Dieselben Fragen habe ich auch im Hinblick auf Deinen Freund. Hat er eigentlich etwas anderes außer Bäcker gelernt?
Nach meinen Eindruck verfügst Du nicht über die notwendige Lebenserfahrung, um einen Sprung in diese BäckereiLiebesSchose zu wagen. Wie denken Deine Freundinnen darüber? Gibt es außer Deinen Eltern noch Leute in Deinem Umfeld, die Deinen Freund kennen (oder deren Eltern)? Kennen sich die Elternpaare hinreichend?
Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor? Was ist Dir wichtig? Siehst Du vielleicht nur die Liebe? Oder das versprochene Haus? Was kannst Du bestenfalls mit Deinem Freund im Leben erreichen? Reichen die Maximalerwartungen, um Dich zu befriedigen? Ich halte es für durchaus denkbar, dass sich die Bäckerei nicht mehr lange halten kann (der Druck der Billig-Ketten etc.). Gibt es einen Plan B für diese Situation?
Du hast Probleme mit der Lieblosigkeit der "Schwiegereltern". Kann man da überhaupt mal ohne schlechtes Gewissen für eine Stunde in einem Buch lesen?
Du hast bereits jetzt Probleme mit der Situation. Fühlst Du Dich da wirklich gut unter der Aufsicht der "Schwiegereltern"? Meines Erachtens könntest Du sie nur befriedigen, wenn Du Deinen Job aufgeben würdest und Dich der Bäckerei unterstellst. Kann man das wagen mit Deiner meines Erachtens zu geringen Lebens- und Beziehungserfahrung?
Ich meine zu erkennen, dass Du nur die Liebe zu Deinem Freund als positives Argument in die Sache einbringst. Alles andere spricht eher dagegen, oder?
Wärest Du Deinen Freund los (Ehekrach etc.), dann wärest Du auch die Arbeit los.
Meines Erachtens passen Eure Lebensperspektiven nicht zueinander (zusammen). Ich halte das Risiko für zu groß. Im schlimmstmöglichen Falle hast Du einige Jahre an Lebenszeit verschwendet, Deiner beruflichen Entwicklung geschadet und womöglich noch ein, zwei Kinder an der Backe. Dieses Risiko halte ich für zu groß.
Ich würde alles so weiter laufen lassen wie bisher. Der Freund könnte ungeduldig werden und seine wahres Gesicht zeigen. Mindestens ein ähnliches Verhalten erwarte ich von seinen Eltern. Ein relevanter Zeitpunkt könnte das Ausscheiden der Eltern aus der Bäckerei sein. Bis dahin wirst Du genauer wissen, was Sache ist.
Zusatz:
Wenn man in diesem "Fall" die Geschlechter vertauscht (Du männlich, er weiblich), ergibt sich auch kein besseres Bild. Im Gegenteil. Soll heißen: unter einer altmodischen Betrachtungsweise ("junges Ding unterstützt den jungen Herrn des Hauses") mag das Ganze noch diskussionswürdig erscheinen, weil die Gleichberechtigung immer noch nicht in den Köpfern angekommen ist. Unter dem Aspekt der Gleichberechtigung jedoch zeigen sich die Schwächen der ganzen Konstruktion noch deutlicher. Würde sich eine wirklich autonome Frau des 21. Jahrhunderts in so eine Situation begeben?
Und daher auch meine letzte Frage: Mangelt es Dir vielleicht an der nötigen Selbstständigkeit und Autonomie? Bist Du bereit, ein solches Risiko einzugehen, weil Du es vielleicht alleine sowieso nicht zu schaffen meinst? Lottospieler handeln ähnlich (wenn auch mit weitaus begrenzterem Risiko).
Ein paar Fragen zunächst:
Warum redest Du von "Schwiegereltern"? Verheiratet seit ihr doch noch nicht, oder? Ich würde es wohl als Unverschämtheit bezeichnen, wenn man auf meine Arbeitskraft drängen würde, obwohl ich nur der Freund wäre.
Welche beruflichen Qualifikationen hast Du bereits erworben? Was machst Du zur Zeit? Wie lange arbeitest Du in Deinem jetzigen Job? Wie gefällt es Dir dort? Wie stellst Du Dir Deine berufliche Zukunft vor? Eine Qualifikation zur Bäckerin liegt nicht vor, richtig?
Welche Erfahrungen hast Du mit "Liebesbeziehungen"? Wie viele Freunde hattest Du in Deinem Leben? Wie lange hielten diese Beziehungen? Dieselben Fragen habe ich auch im Hinblick auf Deinen Freund. Hat er eigentlich etwas anderes außer Bäcker gelernt?
Nach meinen Eindruck verfügst Du nicht über die notwendige Lebenserfahrung, um einen Sprung in diese BäckereiLiebesSchose zu wagen. Wie denken Deine Freundinnen darüber? Gibt es außer Deinen Eltern noch Leute in Deinem Umfeld, die Deinen Freund kennen (oder deren Eltern)? Kennen sich die Elternpaare hinreichend?
Wie stellst Du Dir Deine Zukunft vor? Was ist Dir wichtig? Siehst Du vielleicht nur die Liebe? Oder das versprochene Haus? Was kannst Du bestenfalls mit Deinem Freund im Leben erreichen? Reichen die Maximalerwartungen, um Dich zu befriedigen? Ich halte es für durchaus denkbar, dass sich die Bäckerei nicht mehr lange halten kann (der Druck der Billig-Ketten etc.). Gibt es einen Plan B für diese Situation?
Du hast Probleme mit der Lieblosigkeit der "Schwiegereltern". Kann man da überhaupt mal ohne schlechtes Gewissen für eine Stunde in einem Buch lesen?
Du hast bereits jetzt Probleme mit der Situation. Fühlst Du Dich da wirklich gut unter der Aufsicht der "Schwiegereltern"? Meines Erachtens könntest Du sie nur befriedigen, wenn Du Deinen Job aufgeben würdest und Dich der Bäckerei unterstellst. Kann man das wagen mit Deiner meines Erachtens zu geringen Lebens- und Beziehungserfahrung?
Ich meine zu erkennen, dass Du nur die Liebe zu Deinem Freund als positives Argument in die Sache einbringst. Alles andere spricht eher dagegen, oder?
Wärest Du Deinen Freund los (Ehekrach etc.), dann wärest Du auch die Arbeit los.
Meines Erachtens passen Eure Lebensperspektiven nicht zueinander (zusammen). Ich halte das Risiko für zu groß. Im schlimmstmöglichen Falle hast Du einige Jahre an Lebenszeit verschwendet, Deiner beruflichen Entwicklung geschadet und womöglich noch ein, zwei Kinder an der Backe. Dieses Risiko halte ich für zu groß.
Ich würde alles so weiter laufen lassen wie bisher. Der Freund könnte ungeduldig werden und seine wahres Gesicht zeigen. Mindestens ein ähnliches Verhalten erwarte ich von seinen Eltern. Ein relevanter Zeitpunkt könnte das Ausscheiden der Eltern aus der Bäckerei sein. Bis dahin wirst Du genauer wissen, was Sache ist.
Zusatz:
Wenn man in diesem "Fall" die Geschlechter vertauscht (Du männlich, er weiblich), ergibt sich auch kein besseres Bild. Im Gegenteil. Soll heißen: unter einer altmodischen Betrachtungsweise ("junges Ding unterstützt den jungen Herrn des Hauses") mag das Ganze noch diskussionswürdig erscheinen, weil die Gleichberechtigung immer noch nicht in den Köpfern angekommen ist. Unter dem Aspekt der Gleichberechtigung jedoch zeigen sich die Schwächen der ganzen Konstruktion noch deutlicher. Würde sich eine wirklich autonome Frau des 21. Jahrhunderts in so eine Situation begeben?
Und daher auch meine letzte Frage: Mangelt es Dir vielleicht an der nötigen Selbstständigkeit und Autonomie? Bist Du bereit, ein solches Risiko einzugehen, weil Du es vielleicht alleine sowieso nicht zu schaffen meinst? Lottospieler handeln ähnlich (wenn auch mit weitaus begrenzterem Risiko).
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