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Bei Schwiegereltern wohnen und arbeiten?

du kannst doch erst mal bei deinem freund einziehen und sehen wie es läuft.

wenn du job und wohnung behältst, gehst du doch kein risiko ein. du kannst jederzeit wieder zurück.

lass dich nur nicht in den familienbetrieb einspannen. du machst deinen job und dein freund seinen.
Berichte mal, wie es weitergeht.

alles gute.
 
Allerdings möchte er so sehr dass ich erstmal bei ihm einziehe...Er wünscht es sich so sehr. Er meint was danach kommt entscheiden wir dann zusammen. Ich hab ihm gesagt dass ich da paar Tage drüber schlafen möchte.
Was sagt ihr dazu?

Auch wenn Dein Freund Deine Einstellung versteht: Du wärest dann IMMER mit den (fordernden) Schwiegereltern konfrontiert. Ist das wirklich das, was Du möchtest?
 
Aber ich kann ja auch so nicht sofort mit ihm ein Haus bauen......?

Ein Haus zu BAUEN macht für Deinen Freund keinen Sinn. Er übernimmt die Bäckerei, inkl. Immobilie. Das heißt, er wohnt doch über dem eigenen Betrieb. Und wird das alles wohl auch mal erben. Warum soll er dann die Kosten für ein neues Haus in die Hand nehmen? Zumal Du ja schreibst, es läuft in der Bäckerei grad nicht so gut. Da macht es doch Sinn, das Geld vorrangig zu investieren und den Betrieb zu retten. An seiner Stelle würde ich ganz definitiv NICHT über den Bau eines Hauses nachdenken.
 
Ea macht durchaus Sinn an das Gute zu glauben liebe TE , besonders dann, wenn zwei am gleichen Strick ziehen.
Das Wort Betriebsblindheit ist Dir sicher ein Begriff.

Oder ?

Ich kenne Deinen Freund nicht, aber sehe aus dem was Du schreibst, daß er Dir leid tut.

Der Vorschlag mit 4 und 3 Tagen , den kannst Du ja verändern 1 Tag Zuhause und 6 Tage dort geht genauso, aber den Kontakt zu Deinen Eltern abzubrechen halte ich für dumm, Dein Vater hät sich mit seiner Meiung zurück, aber er wird auch eine haben.
Er hat schon recht , Du mußt und solltest es Dir selbst beweisen, das sehe ich genauso.

Trotzdem würde er sich alleine fühlen, wenn seine Tochter die jetzt jeden Tag da ist garnicht mehr da ist.
Du hast einen 8 Stunden Job richtig ?

Die Entfernung sind 10 km - also nicht hundert und nicht 200km.

Was spricht also dagegen Deine Eltern als Ansprechpartner da mit einzubeziehen, ihr scheint ein mehr oder weniger gesundes Verhältnis zu haben und auch Deine Mutter wird verstehen, wenn Du ihren Rat beherzigst und deshalb die Zelte Zuhause nicht ganz abbrichst, sondern Dich Zuhause auch mal ab und zu blicken läßt.

Gerecht wäre doch , wenn sich Dein Freund auch mal frei nehmen könnte um zumBBeispiel mit Dir bei Deinen Eltern lecker zu essen oder einafch mal zu quatschen oder Deinem Vater zu helfen die Dachrinne zu reparieren, schließlich habt ihr beide Eltern , was ich Dir damit sagen will ist folgendes

mich würde diese Lastigkeitsregelung stören , nur weil da ne Bäckerei ist mußt Du 10 km weit umziehen ?????

Warum zieht Dein Freund nicht bei Dir ein ? Bett zu klein ??? Kauf ein größeres!!!!


Die Lastigkeit geht klar zu der Familie Deines Freundes .. warum ?
 
Also ich denke, dass es gut ist, wenn Du zu Deinem Freund ziehst und testest, wie das Zusammenleben so läuft. Und zwar mit ihm, mit seinen Eltern und mit seinem Job.

VORHER würde ich mir persönlich jedoch folgende Gedanken machen und Entscheidungen treffen:
a) kann und will ich auf Dauer mit den Schwiegereltern in einem Haus wohnen? Wenn ja, welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, unter welchen Umständen würde ich das wollen/können? Unter welchen Umständen könnte ich das nicht und was ist die Folge daraus?
b) Ist es tatsächlich eine realistische Möglichkeit im worst case ein eigenes Haus für mich und meinen Freund zu bauen? Habe ich etwas dafür gespart, wie sehen die Finanzen bei meinem Freund aus?
c) Welchen Beruf möchte ich zukünftig ausüben? Welches Berufsleben wünsche ich mir? Was will ich erreichen oder auch nicht? Wie soll mein Tagesablauf aussehen? Du hast bereits geschrieben, dass Du Dir im Prinzip eigentlich gar nicht vorstellen kannst dauerhaft so früh aufzustehen. Das ist natürlich in einer Bäckerei ein Ausschlusskriteriem. So etwas ist ja wichtig – mir persönlich ist z.B. unglaublich wichtig, eine gleitende Arbeitszeit leben zu können – die Möglichkeit ein Zeitfenster zu haben, in dem man variabel seinen Arbeitsbeginn und auch –ende selbst zu bestimmen, hat für mich einen hohen Stellenwert. Ohne dem würde ich meinen Job wechseln (müssen). So etwas gibt es in der Bäckerei nicht.
d) Wenn mir mein erlernter Beruf NICHT wichtig ist, dann muss ich mir klar werden: könnte ich in einer Bäckerei arbeiten?
e) Wenn Bäckerei möglich, dann: Was genau wäre da für mich zu tun, da ich in dem Bereich keine Ausbildung gemacht habe? Was genau würden hier Deine Schwiegereltern und evtl. auch Dein Freund erwarten? Könnte ich diese Erwartungen erfüllen? Welche eigenen Erwartungen hätte ich da? Kann ich mir vorstellen fast 100% meiner Zeit mit meinem Partner zu verbringen?
f) WICHTIGE FRAGE: möchte ich mit einem Unternehmer zusammen sein, der 6 Tage/Woche arbeitet. Möchte ich mit evtl. existentiellen (finanziellen) Krisen (die beim Unternehmer immer mal kommen können) konfrontiert werden? Könnte ich damit umgehen? Wie kann ich damit umgehen? Auch vor dem Hintergrund, dass ihr evtl. Kinder wollt – wer kümmert sich hier hauptverantwortlich drum?
g) Was mache ich, wenn die Beziehung in die Brüche geht? Kann ich dann in meinem alten Job arbeiten, wie wird dort die technische Entwicklung sein? Könnte ich da nach bspw. 5 Jahren wieder einsteigen?
h) Wie ist generell mein Denken und Fühlen hinsichtlich eines eventuellen Scheiterns dieser Beziehung? Gibt es hier Punkte, die ich dann garantiert als Fehler betrachten würde, die ich bereuen würde?
Wenn Du hier für Dich Entscheidungen getroffen hast, dann würde ich diese VOR Einzug bei Deinem Freund ganz klar kommunizieren, so dass jeder weiß, auf was er sich einlässt. Zuerst mal egal, welche Erwartungen vielleicht trotzdem noch so da sind. Wichtig ist, dass Du DEINE Vorstellungen, Wünsche und Ziele klar kommunizierst und Dir auch selbst klar bist. Liebe hin, Liebe her – die kann auch ganz schnell vergehen.
Dann bleiben für mich noch folgende Problematiken:
Du schriebst, dass Dein Freund Schwierigkeiten hat sich gegenüber seinen Eltern abzugrenzen. Was machst Du, wenn dieses Problem weiterhin besteht? Was machst Du, wenn Du merkst, dass Dein Freund nicht hinter Dir steht? Was machst Du, wenn Du das Gefühl hast (und so ein bischen hat er es ja gesagt, weil er ohne dich nicht kann und will), dass er Dich BRAUCHT (also abhängig von Dir ist) – und Du aber bspw. ihn nicht so brauchst oder auch willst?? Was passiert, wenn Du sagst: das Zusammenleben klappt nicht, ich ziehe wieder zu meinen Eltern? Kannst Du persönlich damit umgehen, dass er enttäuscht, verletzt ist, seine Eltern vermutlich auch noch reinplappern??

Ich finde in der ganzen Konstellation wird Dir eine Rolle zugewiesen, bei der man sich extrem gut abgrenzen können muss. Wenn man das nicht kann, gerät man ganz schnell „unter die Räder“.

Ich sage das, weil mein eigener Mann - glücklicherweise zwar nie mit seinen Eltern zusammengewohnt hat – aber er ist selbständig. Ich habe viel geholfen, habe finanziell eine Zeit lang alles geschultert und hänge da bis heute drin. Es ist nicht einfach, es ist ein sehr arbeitsreiches Leben – etwas, was ich sooo nie gewollt habe. Ich bin da irgendwie reingestolpert. Glücklicherweise hat sich die Firma meines Mannes gut gemacht, so dass jetzt Angestellte da sind, die das meiste machen. Trotzdem mache ich noch heute bestimmte Themen, obwohl ich dafür keine Lust mehr habe. Mein eigener Job, den ich glücklicherweise nie aufgegeben habe, ist anstrengend und wird sicher nicht einfacher. Ich persönlich würde aber NIEMALS 100% als Angestellte mit meinem Mann arbeiten, weil es eine Katastrophe wäre – wir sind da total unterschiedlich und wir würden Krieg haben. Mal abgesehen davon, dass es mir einfach gut tut, meine eigenen Kollegen zu haben, meine eigenen Erfolge oder auch Niederlagen. Eben einfach ein Bereich, der quasi nur mir gehört.

Viel Glück.

 
Ich bins nochmal, die TE.
Ihr meint dass er eigentlich sowieso nie da wegziehen wird richtig? Ich grübel die letzten Tage auch nur und bin mir auch irgendwie immer noch nicht zu 100 % sicher was ich tun soll. Irgendwo will ich bei ihm einziehen aber natürlich habe ich genauso die Angst wenn ich dann da wohne dass er mir dann nach etwas vergangener Zeit wirklich sagt dass es für ihn schwachsinnig wäre woanders ein Haus zu kaufen oder zu bauen... Was mir auch irgendwie in seiner Situation einleuchtet. Nur kann es so wie es ist ja nicht ein Leben lang weitergehen. Ihr meint ich muss mich entscheiden zwischen ein Leben mit ihm und dem ganzen dort oder ohne ihn richtig?
Das ist für mich total schrecklich alles.
Ich denke auch irgendwie an nichts anderes mehr als an die Zukunft gerade.....

Zu mir ziehen wäre eher keine Option da die Wohnung dafür zu klein ist, meine Eltern und ich teilen uns auch noch eine gemeinsame Küche.... Und seine Wohnung ist halt schon größer und wir haben auch keinen gemeinsamen Eingang direkt bei den Eltern sondern nutzen einen Seiteneingang von der Backstube...
 
Aragorn Hut ab dass du deinen Mann dann so unterstützt hast und trotzdem deinen Beruf nie aufgegeben hast!!
Wenn du die Wahl hättest, würdest du diesen Weg aber nicht nochmal gehen?
Was würdest du in meiner jetzigen Situation tun?

Zebaothling vielen Dank für deine ganzen lieben Antworten!!
 
Gute Frage: würde ich den Weg nochmal gehen?

Diese Frage kann ich mir im Prinzip nicht beantworten – mit dem Wissen heute: vielleicht nicht. Würde es aber nicht ausschließen. Es blieb halt viel auf der Strecke – auch das Thema Kinder. Wobei mich das überhaupt nicht stört ... wenn ich jetzt noch welche bekäme, würde ich durchdrehen. Jetzt sind wir endlich soweit, dass wir mal ein bisschen das Leben genießen können, ich habe da keine Lust mehr wieder Rücksicht zu nehmen; diesmal eben auf Kinder. Ich seh das glücklicherweise sehr pragmatisch und auch egoistisch.

Im Prinzip steht und fällt die Beantwortung der Frage mit der Beantwortung der Frage: wie „gut“ ist die Beziehung zum Partner und wie tickt man selbst. Ich bin schon immer – im praktischen Sinne – ein Arbeitstier gewesen und extrem loyal, reagiere aber extrem empfindlich auf Respektlosigkeit, Lieblosigkeit. Da unsere Beziehung immer auf Basis von gegenseitigem Respekt und Loyalität garniert mit Liebe, Harmonie und die Fähigkeit den anderen so zu akzeptieren wie er ist gelebt wurde und noch wird, gab es für mich und auch für meinen Mann niemals einen Grund, diese Beziehung in Frage zu stellen. Somit habe ich alles, was ich für meinen Mann getan habe, gerne getan und würde das – vermutlich – nie bereuen. Wenn ich mir aber vorstelle, dass Beziehung an sich schwierig ist (da es eben von Grund auf bestimmte Probleme gibt), dann hätte ich mich quasi dazu gezwungen gefühlt mitzuarbeiten, hätte es aber nicht gerne getan. Und im Falle einer Trennung dann auch bereut.

Allerdings rede ich mich auch leicht: nach 10 Jahren Selbständigkeit meines Mannes läuft es heute gut und wir stehen finanziell gut da. Wäre es anders gekommen, sprich Firma insolvent und würden in einem 1-Zimmer Appartement leben müssen, dann würde ich heute vielleicht sagen: ich würde diesen Weg definitiv nicht noch einmal gehen.

Ich lese aus Deinen Zeilen immer so ein bisschen, dass Du Deinem Freund nicht 100% vertraust – dass er ernst meint, was er sagt (ist ja auch irgendwo logisch bspw. Wegen dem Haus); und das ist m.E. das Hauptproblem: ich glaube, Dein Freund würde alles sagen, nur damit Du zu ihm ziehst – egal, ob es machbar, realistisch oder tatsächlich von ihm gewollt ist. Mir klingt bei Deinen Worten immer so ein bisschen bei Deinem Freund durch, dass er viel für andere macht – und da frage ich mich halt: was WILL eigentlich Dein Freund? Wie stellt er sich denn die gemeinsame Zukunft vor – evtl. auch und vor allem vor dem Hintergrund, wenn Du nicht mithilfst? Will er denn 6 Tage die Woche – eigentlich 7 – sein Leben lang arbeiten? (Und willst Du eine solche Beziehung, in der man eigentlich kaum Zeit miteinander hat?) WILL er denn mit seinen Eltern ihm Haus leben – und was ist eigentlich, wenn es seinen Eltern mal schlecht geht, pflegebedürftig sind etc. Erwarten sie dann, dass er oder Du sie pflegst. Ich finde nicht nur Du bist hier Erwartungen von anderen extrem ausgesetzt, auch Dein Freund. Und er erscheint mir in der Hinsicht etwas schwach „auf der Brust“, sich selbst mal Gedanken zu machen, was er will und das dann auch zu kommunizieren.
 
Also ich versuche immer realistisch zu sein mir kommt es so vor, als würde Deinem Freund eine schwere Bürde auferlegt, mit der Übernahme der Bäckerei.

Andererseits kann ein gut geführter Betrieb , auch wenn man zusammen arbeitet, eine sinnvolle und profitable Angelegenheit sein.

Entscheidend ist aber eine realistische Einschätzung der Situation , ganz neutral ohne Gefühle und ohne Mitleid, sich nichts schönreden und auch nicht schlechtreden, sondern wirklich objektiv betrachten.

Folgedes wäre mir klar, der Betrieb läuft nicht so gut , bedeutet in Zukunft wird er schlechter laufen und das liegt sicher nicht nur an der miesen Stimmung , die Deine Schwiegermutter verbreitet. Für sie ist es vielleicht auch schwer, da hat man das ganze Leben geschuftet und sieht zu wie wegen der schlechten Auftragslage die Felle davon schwimmen, das kann schon verbittern.

Fakt ist aber , wenn Du mich fragst, als Unternehmer, hat man eine Verantwortung für sein Unternehmen, da gilt es die Verantwortung vor die persönlichen Belange zu stellen, dazu gehört auch das Betriebsklima sinnvoll und produktiv zu gestalten. Schließlich sind die Angestellten nicht an der Unternehmensführung und damit an etwaigen Fehlkakulationen oder Luftschloßgedanken beteiligt. Die schlechte Laune an denen auszulassen, zeugt für mich, von mangelnder Kompetenz.

Manchmal ist eine Produktivitätssteigerung nur möglich, indem man investiert, hat man ein Unternehmen richtig geführt, bildet man für diese Investitionen Rücklagen. Muß man nicht produktiver werden, was durchaus sein kann, dann bildet man die Rücklagen trotzdem.

Nun kommt aber die Situation, Dein Freund schafft das nicht alleine , das ist eine Feststellung , die von seinen Eltern in den Raum gestellt wird , die es anscheinend beide mit Sohn nicht geschafft haben, den Laden so laufen zu lassen, das er blüht und zusätzliche Einstellungen von Personal überhaupt kein Thema sind.

Die Schwiegereltern wollen sich zurückziehen, trotzdem werden sie reinreden und das wiederum mit der Meinung und Einstellung , die den Laden zu dem gemacht haben was er jetzt ist , ein schlecht laufender Laden.

Zukünftig kommt auf Deinen Freund sehr viel zu , denn wenn er will das der Laden wieder besser läuft , kann er nicht auf die Vorstellung und nicht auf die Meinung Deiner Schwiegereltern vertrauen.
Sondern er muß wahrscheinlich neue Wege gehen, um produktiver zu werden ggf. Umbauen, andere Produkte herstellen oder Verkaufswege erschließen, ggf. investieren in Geräte und auch in Personal , ganz klar.

Das wird aber bedeuten, daß er das Lebenswerk seiner Eltern nicht achtet .

Dadurch wird die Stimmung nicht besser....

Die Situation auch nicht, denn es wird ein Sündenbock gesucht werden......

nehmen wir mal an Du ziehst da ein , nehmen wir mal an , Dein Freund ändert was .....nehmen wir mal an , weil er in einer schlechten Schule war und sich dem Elterngesetz unterordnet, das aber betriebswirtschaftlich eindeutig falsch ist , funktioniert die angeblich richtige Idee nicht, na was denkst Du woran das dann wohl liegen wird ?

A an der Einsicht aller Beteiligten, die klar erkennen, betriebswirtschaftlich falsch gehandelt zu haben

B an den Flausen, die ihm die nicht mitarbeitende Schwiegertochter ins Ohr geflüstert hat ( obwohl Du kein Wort gesagt hast ) ?

Aber selbst wenn Du da mitarbeitest, kommt das Argument soundsoviele Jahre ist gut gegangen ( denn durch die Betriebsblindheit wird der marode Zustand übergangen ) und Jetzt ( wo Du also da bist ) geht es den Bach runter .
Wer ist dann wohl ganz klar schuld - mal überlegt ?

So nun die andere Variante , die Schwiegereltern sind raus wandern nach Madeira oder nach Schweden aus und überlassen ihrem Sohn einen gesunden Betrieb.
Der Sohn führt den weiter , er verdient damit gutes Geld , was spräche nun dagegen seiner Lebenspartnerin ein angemessenes Gehalt zu zahlen , im Grunde nichts. Was spräche nun dagegen die fehlende Arbeitskraft der Schwiegereltern durch neue Leute zu ersetzen und zu sagen Ich Bäckerei , Du Job , alles gut ? Nichts .

Ich sage Dir zwei Sachen , nicht gegen Deinen Freund , nicht gegen Dich .

Sache 1

Behalte Deinen Job und probiere aus, wie es ist dort zu leben, aber behalte Deinen elterlichen Hafen und auch den Kontakt zu Deinen Eltern , sowas ist gold wert und mit Geld nicht aufzuwiegen.

Sache 2 Hör das Grübeln auf , weil ergrübeln kannst Du nichts, solange Du keine Fakten kennst, sondern erkläre Deinem Freund Deine Befürchtungen rede mit ihm offen und ehrlich darüber und sage ihm klar Sache 1 aber laß Dich nicht als Arbeitskraft ausnutzen mach ihm klar als Partnerin, als die Du Dich siehst, ist ein Einblick in die Bücher eine ganz klare Sache , ist seine Abnabelung von den Eltern vielleicht wirklich nötig, dazu braucht er vielleicht Deine seelische Unterstützung .....laß Dich weder belügen, noch verarschen, noch ausnutzen, noch zum Sündenbock machen

sondern beweise Dir selbst, wie die Lage da wirklich ist, weil Du das zuerst ergründen mußt , bevor Du das Grübeln anfängst ganz objektiv und neutral.
 

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