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Behindertenwerkstatt - Ein Einblick

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Mach Dich nicht lächerlich. Das Thema wird seit Ewigkeiten hoch und runter genudelt.
Dein Ton ist...unangenehm.
Das Thema wird totgeschwiegen.
So meine Erfahrung.
Und jetzt?
Ich zanke mich nicht mit einer Überheblichen herum, sorry.
(Du warst auf der Liste ganz gut aufgehoben. Wieder was gelernt. 🙂)
 
Ich kann eine Behindertenwerkstatt nicht empfehlen.

Huhu,

ich kenne deine Behinderung nicht aber je nach Behinderung kannst du vielleicht mal schauen ob dich ein normaler Betrieb aufnehmen kann/will. In unserer Tischlerei haben wir z.B. Gehörlose arbeiten die das normale Geld bekommen wie der rest und ich weiß auch von anderen Tischlereien das sie dort geistig Behinderte Menschen arbeiten haben.

Ist aber natürlich stark davon abhängig ob das für dich möglich ist.

Auf jeden Fall für deine Zukunft alles gute!
 
Das kommt jetzt darauf an, was für eine Behinderung du hast, körperlich, geistig, und wie stark ausgeprägt.
Ob du eben nur die Möglichkeit hast, in einer Behindertenwerkstatt zu arbeiten.
Es gibt auch "normale" Betriebe oder Firmen, die Behinderte einstellen.
War z.b. der Fall in einer Gärtnerei, wo ich früher gearbeitet habe oder in einem Bau-und Gartenmarkt.
 
Bei diesem lächerlichen Lohn KANN ein kognitiv im Normbereich liegender Mensch schwerlich zufrieden sein.
Es ist schlichtweg Ausbeutung.
Wäre gut, würde sich ein mutiger Journalist mal des Themas annehmen.
Da kommt mir eine Idee...

Gesellschaftliche Teilhabe ist dadurch unmöglich. Ein Leben in Würde ebenso.

Ich glaube, dass würde gar nichts bringen, denn so mancher Politiker ist der Ansicht, dass Menschen mit Behinderungen zuviel kosten würden.
Firmen brüsten sich damit sich sozial zu engagieren, weil sie in Werkstätten billig produzieren lassen.
 
Gesellschaftliche Teilhabe ist dadurch unmöglich. Ein Leben in Würde ebenso.

Ich glaube, dass würde gar nichts bringen, denn so mancher Politiker ist der Ansicht, dass Menschen mit Behinderungen zuviel kosten würden.
Firmen brüsten sich damit sich sozial zu engagieren, weil sie in Werkstätten billig produzieren lassen.
Es kommt ja darauf an was für eine Behinderung vorliegt, ob jemand überhaupt für den ersten Arbeitsmarkt geeignet ist.
 
weil sie in Werkstätten billig produzieren lassen
Billig?
Billig ist es keinesfalls, in einer solchen Werkstätte produzieren zu lassen.
Bekannte von uns stellen Tierfutter her und lassen die Verpackungen dazu dort produzieren (meist einfaches Tüten kleben). Würde man das normal von der Industrie kaufen, käme es um über 30% billiger bei geringerer Abnahmemenge.
Wie soll das auch billig sein bei dem Sermon, der dahinter hängt wie weidenbirke schon schrieb?
 
Ich bin Florian.
Ich bin 46.
Ich war in zwei Behindertenwerkstätten.

------------------------------

Es war keine gute Erfahrung.
Ich bekam 133 Euro im Monat dafür.
Behinderte sind umgänglich.
Die Arbeiten sind praktisch sehr anspruchsvoll.
Es gibt sehr viel Bürokratie und Verwaltung in einer Behindertenwerkstatt.
Das Personal einer Behindertenwerkstatt ist gegenüber den Behinderten auch sehr erhaben.
Essen war oftmals schlecht. Das ist eine Frechheit.
Manchmal war Essen gut.
Die Arbeiten in einer Behindertenwerkstatt erfordern sehr viel Konzentration.
Man wird in einer Behindertenwerkstatt schnell gemeldet.
Deutschland ist nicht sozial mit Behinderten.
Sozialpädagogen kümmerten sich nicht um Behinderte.
Behinderte kommunizieren in manchen Abteilungen fast nicht... es war eine eigenartige Arbeitsatmosphäre.
Das Pflegeteam war in einer Behindertenwerkstatt hervorragend.

Ich war in zwei Behindertenwerkstätten:

> Tatenwerk Erthal-Sozialwerk, Würzburg
> Mainfränkische Werkstätten, Marktheidenfeld

Ich kann eine Behindertenwerkstatt nicht empfehlen.
Arbeiten in einer Behindertenwerkstatt sind Helfertätigkeiten.


Die Qualitätsansprüche sind dennoch sehr hoch.


Man muss sich konzentrieren.


Behinderte verdienen kaum was.


Ich war in einer Behindertenwerkstatt sehr unzufrieden.


Die Arbeitsatmosphäre ist industriell geprägt.


Das Personal kommt den Behinderten mäßig entgegen.


Die Stimmung in einer Behindertenwerkstatt kann erdrückend wirken.


Behinderte sprechen kaum.


Behinderte waren psychisch eingeschränkt.


Die Bundesagentur für Arbeit interessiert sich nicht wirklich für Behinderte in einer Behindertenwerkstatt.


Nach dem Hinweisgeberschutzgesetz wird man schnell gemeldet.


Der Sozialdienst in einer Behindertenwerkstatt war auch nicht gut.


Nach dem Hinweisgeberschutzgesetz wird man in einer Behindertenwerkstatt sehr schnell gemeldet.


Man muss eine Behindertenwerkstatt kritisch sehen.


Führungspersonal führt dominant.
Es gibt wenig Miteinander.


Ich war in zwei Behindertenwerkstätten.


https://www.mainfraenkische-werkstaetten.de/


https://www.erthal-sozialwerk.de/


Die wirtschaftlichen Bedingungen werden auch in einer Behindertenwerkstatt immer schlechter.


Das Ambiente einer Behindertenwerkstatt muss stimmen.


Das Essen muss stimmen.


Die Beziehungen in einer Behindertenwerkstatt müssen auch für den Behinderten stimmen.


Die Sozialpädagogen sprechen Behinderte kaum an.


Der Sozialdienst und die Sozialpädagogen sitzen nur im Büro.
 
Erzähle doch noch etwas von dir.

Wohnst du in einer Wohngemeinschaft?
Wie sind denn die Leute zu dir außerhalb der Behindertenwerkstatt?

Sind dort auch welche die du kennst?
Woran arbeitet ihr denn zur Zeit?
Die Bezahlung ist nicht gut,da muss ich dir zustimmen.
Du hast zumindest etwas Taschengeld ,dass gab es nicht immer.

Wichtig ist auch die Gemeinschaft finde ich und wenn dich jemand ärgert dann melde es einfach.
Ich wohne in keiner Wohngemeinschaft.
Das möchte ich auch nicht.
Behinderte mit einer psychischen Beeinträchtigung muss man in einer Wohngemeinschaft ertragen können.

Die Menschen sind normal zu mir.
Außerhalb der Behindertenwerkstatt kann ich mit meinem Geld kaum am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Man ist ausgegrenzt.
 
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