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Befreiung von Rentenversicherung beim Minijob

  • Starter*in Starter*in Sx345
  • Datum Start Datum Start
Hallo,
Ich habe seit kurzem die Möglichkeit auf einen recht gut bezahlten Minijob, wo ich etw. Über 400 €/Monat verdienen würde. Das Ding ist, ich habe die Möglichkeit, mich von der Rentenversicherung befreien zu lassen. Ich weiß nur nicht, ob ich das will. Meine finanzielle Situation ist so, dass ich noch einiges an Vermögen besitze, ich also nicht unbedingt auf jeden cent angewiesen bin. Allerdings hätte ich dann mehr Geld zur Verfügung was schon mal nicht schlecht ist. Ich weiß auch nicht, ob ich das zusätzliche Geld unbedingt benötige, da ich es nicht einkalkuliert habe.
Allerdings ist es so, dass ich über den Job in eine Art extra-Rentenversicherung eingebunden bin, in die nichts einzahlen muss.
Nach Abzug der Rentenversicherung blieben mir vermutlich so 380-390 zu Verfügung. Es ist auch so, dass sich mein Gehalt vermutlich mit der Zeit (das nächste mal im Herbst) erhöhen würde, was eigentlich man eigentlich auch beachten müsste.
Zudem ist es so, dass ich schon eine Ausbildung gemacht habe und 1-2 Monate in dem Beruf gearbeitet habe. Ich bin gerade auch am Grübeln, ob ich eigentlich schon in die Rentenversicherung einzahlen soll. Eigentlich sollte man sich früh über die Rente Gedanken machen.
Ich soll heute der Mitarbeiterin eine Mail schicken, bin aber am Grübeln .
Vermögen und Minijob, seltsam.
Warum arbeitest du nicht im erlernten Beruf?
Und was in 40 Jahren, wenn du in Rente gehen( könntest ) ist, weis doch heute niemand.
Da die Entwicklung der Renten schon seit etlichen Jahren unverändert schlecht ist.
(Ich erinnere nur: Norbert Blüm " Die Renten sind ...")

Selbstverständlich werden alle Einzahler später Rente erhalten.
Die Frage ist nur, in welchem Lebensalter, wieviel ( besser wie wenig ) wird es sein und ob der Bezug in 40 Jahren noch Rente genannt wird.
Private Vorsorge ist dringend angesagt.
Am besten so früh, wie irgend möglich einsteigen, da der Zinseszins den Effekt bringt.
Welche Form der Vorsorge passt, kann nicht pauschal beantwortet werden, eine UNABHÄNGIGE Finanzberatung macht hier Sinn.
 
In diesem Fall geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auf die Anrechnung auf die Rentenzeit.
Das heißt, wenn man diesen Rentenbetrag ein Jahr bezahlt hast, kannst Du später ein Jahr früher in Rente gehen. Zeitlich gesehen.
Geht heute auch schon, nur das du da 0,3 Prozent pro Monat eher in Rente abgezogen kriegst.
Waren bei mir 10 % durch frühe EU Rente.
Da willst du wissen was in 40 Jahren mit der Rente ist?
Ich glaube auch nicht, dass wir noch ausreichend Rente vom Staat bekommen und wenn das Renteneintrittsalter immer weiter angehoben wird, wird es erstmal schwer das Rentenalter überhaupt zu erreichen. 😒
Man muss davon ausgehen, dass es in 40 Jahren das aktuelle Rentensystem nicht mehr gibt.
Die sicherste Vorsorge ist jetzt wie später: Wohneigentum.
Das kann dir keiner wegnehmen ( wenn bezahlt ) und du sparst Mietkosten.
Lies doch mal ein wenig bei Stiftung Warentest.
Da kannste ganz gut rauslesen, welche Versicherung bzw. welche Altersvorsorgeprodukt derzeit ganz gut ist und wovon du lieber die Finger lassen solltest!
 
Geht heute auch schon, nur das du da 0,3 Prozent pro Monat eher in Rente abgezogen kriegst.
Waren bei mir 10 % durch frühe EU Rente.
Da willst du wissen was in 40 Jahren mit der Rente ist?
Ich glaube auch nicht, dass wir noch ausreichend Rente vom Staat bekommen und wenn das Renteneintrittsalter immer weiter angehoben wird, wird es erstmal schwer das Rentenalter überhaupt zu erreichen. 😒
Man muss davon ausgehen, dass es in 40 Jahren das aktuelle Rentensystem nicht mehr gibt.
Die sicherste Vorsorge ist jetzt wie später: Wohneigentum.
Das kann dir keiner wegnehmen ( wenn bezahlt ) und du sparst Mietkosten.
Lies doch mal ein wenig bei Stiftung Warentest.
Da kannste ganz gut rauslesen, welche Versicherung bzw. welche Altersvorsorgeprodukt derzeit ganz gut ist und wovon du lieber die Finger lassen solltest!

Bei Wohneigentum hast du aber auch immer Risiken. Wenn die Gegend mittenmal zum sozialen Brennpunkt wird, es zu einer Überflutung kommt oder das Eigentum mal im Krieg zerbombt wird.

Und was nützt dir Eigentum, wenn du später eine so geringe Rente bekommst, dass du Sanierungsarbeiten nicht mehr betreiben kannst.

Ich halte Wohneigentum grundsätzlich nicht für schlecht und möchte dir auch nicht widersprechen. Ich wollte nur auch mal die Nachteile nennen.
 

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