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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Aber der Lohn ist doch unterschiedlich. Es kommt drauf an, was du für eine Arbeit hast, wie viele Stunden u.s.w Da verdient ja nicht jeder zusätzlich das gleiche. Nur die 1000 Euro die jeder bekommt, würde jedem zustehen.

Das blicke ich jetzt immer noch nicht.
D.h, wenn jemand Vollzeit euro 1.800 bekommt, hat er am Monatsende plötzlich 2.800 ?
 
Ein vernünftiger Betrieb sorgt selbst dafür, daß alle Arbeitnehmer so gut wie möglich qualifiziert sind, um ihre Arbeit so gut wie möglich zu leisten. Wer aus "hierarchischen" oder anderen kurzsichtigen Gründen auf Fortbildung seiner Arbeitnehmer verzichtet, schneidet sich als Unternehmer selbst ins Fleisch.

Ich meinte eigentlich damit, überhaupt einen Job zu bekommen. Dass höhere Abschlüsse verlangt werden und dass die Kinder auch unter einem starken Druck stehen. Ich denke auch nicht unbedingt, dass auf Fortbildung verzichtet wird. Welches Ziel verfolge ich damit? Will ich mehr Kenntnisse erwerben. Was natürlich sehr gut ist, man erweitert sein Horizont oder kriege ich eine höhere Position?. Die Sicherheit ist ja nicht unbedingt groß, sondern eher die Konkurrenz.
 
Das wäre auch nicht Zweck des BGE allerdings käme das von alleine.
Denn die Wirtschaft und Sozialbereich würde durch Individualität menschenfreundlicher.
Du willst doch zudem nicht behaupten, dass Menschen heute anstreben selbstlos für die Gesellschaft da zu sein und ihre eigenen Belange höheren Zielen unterzuordnen bereit wären oder wie verstehst du "altruistisch"?
Vielmehr werden doch Ellenbogen gespitzt und der Starke frisst den Schwachen! Konkurrenzkampf von der KITA an!
Unter einem BGE hat aber jeder die Möglichkeit sich zu verwirklichen.
Bildung z.B. beschränkt sich doch zunehmend auf Herkunft, Einkommen, Infrastruktur und einem engen Zeitfenster.
Hier bietet das BGE große Chancen einer besseren und individuellen selbstbestimmten Bildung!
Das bedeutet, dass Kinder weniger benachteiligt würden.

Bitte nimm nicht Nordrheiners Unart an, innerhalb eines Zitates zu antworten, denn das läßt sich von meiner Seite aus nicht zitieren. Und ich habe echt keine Lust, Deine Antworten alle nochmals abzutippen.
Mir ist kein Spätaufstehen gegeben, weil ich (in Gleitzeit) eine Mindestarbeit pro Tag ableisten muß, aber Abend ist ab einer bestimmten Zeit gekappt, ergo habe ich in der Frühe zwangsläufig nicht viel Spielraum zum Ausschlafen, sonst gibt es täglich Zeitmiese und dann irgendwann Ärger mit dem AG. Das sind so die kleinen Ärgernisse, wenn man Arbeitnehmer ist. Ich könnte meine Arbeitszeit kürzen, aber nur mit finanziellen Einbußen. Und nein, da wäre ein BGE kein Ausgleich, denn wenn jeder 1000 Euro auf die Hand dazubekäme, und das jeden Monat, was glaubst Du, wieviel wären 1000 Euro dann bald noch wert, wenn prompt die Inflation anzieht?
Genau dieses Spielchen hatten wir ja schon mal, bei Euroeinführung, als jeder Euro den Gegenwert von 2 DM wert war, und binnen kurzem zogen alle Preise auf ein 1🤐-Niveau an. Dank normaler zusätzlicher Teuerungen sind heute manche Dinge (man vergleiche den "Big Mac-Index" speziell mit Produkten von McKotz) sogar viermal so teuer wie im letzten DM-Jahr.
Das ist ein psychologischer Effekt, der sich nicht so leicht verhindern oder aushebeln läßt, denn 1000 Euro mehr wecken überall erst mal Begehrlichkeiten, bei denen die sie bekommen sollen, und bei der Wirtschaft, die sofort damit zu spekulieren anfängt und sämtliche Preise erhöht, in Erwartung der zusätzlichen Geldflut samt daraus resultierendem Konsum. Daß es am Ende auf ein Nullsummenspiel herauslaufen sollte, weil gleichzeitig zahlreiche anderen Förderungen kassiert und Steuern erhöht werden, merkt man erst am Schluß, wenn das Konto bereits massiv überzogen ist und selbst die 1000 zusätzlich die Schulden nicht mehr ausgleichen können.
Das "menschenfreundlicher" wäre da nicht lange ein Argument, wenn man hinterher wieder die aufgehäuften Schulden abzuzahlen hat, und "individueller" wird dadurch auch nichts. Mit Nullsummenspielen landet man irgendwann wieder auf genau demselben Niveau, auf dem man begonnen hat.
 
Ja die Menschen müssen die Maschinen entwerfen, aber trotzdem werden die Maschinen die komplette Arbeit übernehmen. Ich denke der soziale Bereich (wo sowieso Mangel) herrscht wird nicht mehr der normale Mensch arbeiten, sondern ein Roboter übernehmen. Es ist ja ein langsamer Schritt. Es werden Menschen immer weniger benötigt und komplett von Maschinen übernommen.
Allerdings ist das ein sehr langsamer Prozeß, weil Maschinen nicht von heute auf morgen intelligent genug werden, um menschliche Arbeitskraft im sozialen Bereich voll ersetzen zu können. Das sind SF-Märchen, angeheizt mit Hilfe der schnieken Spielzeug-Roboter made in Japan. Schneller erfindet man vermutlich kybernetische Ersatzteile, "intelligente" Wohnungen und Medikamente, die auch Alten und Schwerkranken körperliche wie geistige Beweglichkeit so lange wie möglich erhalten, bis es eines Tages mit einem Schlag dahin und in die Grube geht, weil ein lebenswichtiges Organ ganz versagt.
 
Das blicke ich jetzt immer noch nicht.
D.h, wenn jemand Vollzeit euro 1.800 bekommt, hat er am Monatsende plötzlich 2.800 ?

Das Grundeinkommen soll als Rechtsanspruch allen zugestehen ohne eine sozialadministrative Überprüfung von Einkommen und Vermögen wie zum Beispiel bei den Grundsicherungen. Es ist nicht ungerecht, dass jemand der viel Geld hat auch das in Anspruch hat, denn das Grundeinkommen ist ein Grundrecht eines jeden Menschen. Egal ob er arm oder reich bzw. faul oder fleißig ist. Die Reichen bekommen auch das Grundeinkommen müssen dennoch einen Beitrag zahlen zum Beispiel als Steuer der den Beitrag ihres Grundeinkommens übersteigt, sie sind also Nettozahler.
 
Allerdings ist das ein sehr langsamer Prozeß, weil Maschinen nicht von heute auf morgen intelligent genug werden, um menschliche Arbeitskraft im sozialen Bereich voll ersetzen zu können. Das sind SF-Märchen, angeheizt mit Hilfe der schnieken Spielzeug-Roboter made in Japan. Schneller erfindet man vermutlich kybernetische Ersatzteile, "intelligente" Wohnungen und Medikamente, die auch Alten und Schwerkranken körperliche wie geistige Beweglichkeit so lange wie möglich erhalten, bis es eines Tages mit einem Schlag dahin und in die Grube geht, weil ein lebenswichtiges Organ ganz versagt.

Absolut dass ist ein langsamer Prozess. Was ich aber noch ergänzen möchte ist, dass wir ja ein Fachkräftemangel gerade im sozialen Bereich haben. So wie es aussieht werden diese Berufe nicht attraktiver. Also werden sie den Fachkräftemangel nicht so schnell los. Deswegen finde ich das mit den Maschinen nicht abwegig.
 
Absolut dass ist ein langsamer Prozess. Was ich aber noch ergänzen möchte ist, dass wir ja ein Fachkräftemangel gerade im sozialen Bereich haben. So wie es aussieht werden diese Berufe nicht attraktiver. Also werden sie den Fachkräftemangel nicht so schnell los. Deswegen finde ich das mit den Maschinen nicht abwegig.

Der soziale Bereich ist ja ein riesen Feld. Ich denke, du meinst hier den Pflegebereich, oder?

Es gibt auch Tätigkeiten, die mMn nie (zumindest nicht in absehbarer Zukunft) ein Roboter erledigen kann. Ich denke da zB an Betreuungsbereiche, die spezielle soft skills voraussetzen.
 
Der soziale Bereich ist ja ein riesen Feld. Ich denke, du meinst hier den Pflegebereich, oder?

Es gibt auch Tätigkeiten, die mMn nie (zumindest nicht in absehbarer Zukunft) ein Roboter erledigen kann. Ich denke da zB an Betreuungsbereiche, die spezielle soft skills voraussetzen.

Ja ich dachte eher an Altenpfleger und Erzieher.
 
Interessante Diskussion zur Automatisierung. Ich bin da auch eher kritisch.

Die 20:80-Gesellschaft ist noch in weiter Ferne, aber in den am weitest entwickelten Ländern der Welt kann man die Wurzeln schon erkennen.
 
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