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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Aber nicht jeder fängt morgens an zu arbeiten? Druck erzeugt immer Gegendruck. Die Vollzeitbeschäftigung lässt doch sowieso schon nach, weil weniger Menschen gebraucht werden. Die werden Maschinen bevorzugen und deswegen müssen sie sich ja etwas anderes Überlegen.

Nein, das ist einfach falsch. Die Industrie hat mehr Stellen ausgeschrieben als es Arbeitslose gibt. Es werden nur keine Gabelstaplerfahrer und Gurkenpflücker gesucht sondern Fachkräfte mit ganz spezifischen Kenntnissen. Arbeit gäbe es mehr als genug, nur gibt es zu wenige die diese Arbeit auch beherrschen.

Daher ist der Ansatz imho immer noch die Bildung. BGE für jeden damit er notfalls auch einige Jahre Studieren kann um der Industrie genau das zu geben was er braucht. Das ist heutzutage unmöglich weil Hartz4 während einem Studium nicht geleistet wird.
 
Nein, das ist einfach falsch. Die Industrie hat mehr Stellen ausgeschrieben als es Arbeitslose gibt. Es werden nur keine Gabelstaplerfahrer und Gurkenpflücker gesucht sondern Fachkräfte mit ganz spezifischen Kenntnissen. Arbeit gäbe es mehr als genug, nur gibt es zu wenige die diese Arbeit auch beherrschen.

Daher ist der Ansatz imho immer noch die Bildung. BGE für jeden damit er notfalls auch einige Jahre Studieren kann um der Industrie genau das zu geben was er braucht. Das ist heutzutage unmöglich weil Hartz4 während einem Studium nicht geleistet wird.

Kein Studium der Welt bildet so spezifisch aus, dass die Unternehmen zufrieden wären!
 
Nein, das ist einfach falsch. Die Industrie hat mehr Stellen ausgeschrieben als es Arbeitslose gibt. Es werden nur keine Gabelstaplerfahrer und Gurkenpflücker gesucht sondern Fachkräfte mit ganz spezifischen Kenntnissen. Arbeit gäbe es mehr als genug, nur gibt es zu wenige die diese Arbeit auch beherrschen.

Daher ist der Ansatz imho immer noch die Bildung. BGE für jeden damit er notfalls auch einige Jahre Studieren kann um der Industrie genau das zu geben was er braucht. Das ist heutzutage unmöglich weil Hartz4 während einem Studium nicht geleistet wird.

Geh doch in bestimmten Einkaufsläden, da werden Kassierer immer weniger, weil die Technik übernimmt das schon. Die Mitarbeiterzahl wird reduziert durch den Technischen Fortschritt. Das ist auch der Grund warum die Anforderungen steigen.
 
@Gandalfs Kraut: Stimmt. Jedes Unternehmen muß intern nachbilden, damit der Neue weiß, wie die Sachen hier gehändelt werden. Mal mehr und mal weniger, je nachdem wie sich die Einsatzgebiete unterscheiden und wieviel spezifisches Hintergrundwissen nötig ist. Wer in einer Firma in einem bestimmten Bereich tätig war, kann in einer anderen Firma trotzdem nicht einfach so im gleichen Bereich ins kalte Wasser geworfen werden, weil dann Fehlleistungen vorprogrammiert sind. Ist schließlich nicht jeder einfacher Kassierer, wo sich nur die Modelle der Kassen unterscheiden.
 
Geh doch in bestimmten Einkaufsläden, da werden Kassierer immer weniger, weil die Technik übernimmt das schon. Die Mitarbeiterzahl wird reduziert durch den Technischen Fortschritt. Das ist auch der Grund warum die Anforderungen steigen.
Und steigende Anforderungen sind schlecht, weil... sich manche Leute nicht weiterqualifizieren können oder wollen?
 
Aber nicht jeder fängt morgens an zu arbeiten? Druck erzeugt immer Gegendruck. Die Vollzeitbeschäftigung lässt doch sowieso schon nach, weil weniger Menschen gebraucht werden. Die werden Maschinen bevorzugen und deswegen müssen sie sich ja etwas anderes Überlegen.
Meinst Du, die Maschinen fallen vom Himmel? Die muß auch wieder erst jemand entwerfen, testen, bauen und in Serie bringen, danach natürlich bedienen und warten. Jedesmal wenn in der Vergangenheit eine Tätigkeit durch Maschinen wegfiel - man denke an die Weber oder die zunehmende Industrialisierung in vielen Herstellungsbereichen danach - verlagerte sich die menschliche Arbeit einfach in andere Bereiche, die Arbeiter mußten umlernen. Je schneller sie das konnten, je lernfähiger sie waren, um so schneller waren sie wieder in Lohn und Brot. Wer zu unbeweglich war zum umlernen oder zu langsam umlernte, landete in Armut. Eine vielfältige Arbeitswelt, die sich ständig verändert, erfordert Beweglichkeit und Lernfähigkeit, und beides beginnt mit dem reinen Willen dazu. Wer von vornherein sagt, ich will gar nicht, hat schon verloren, denn auf ihn wartet niemand.
 
Und steigende Anforderungen sind schlecht, weil... sich manche Leute nicht weiterqualifizieren können oder wollen?

Ich habe über nichts dagegen, dass man sich weiterbildet und weiterqualifiziert. Ganz im Gegenteil ich bilde mich auch gerne weiter. Aber wenn Druck der Grund ist, ist es meiner Meinung nach ein anderer Grund. Man weis ja auch nicht ob man durch diese Weiterbildung ein Job kriegt. Der Wettbewerb wird natürlich dadurch größer und selbst die Kinder kriegen das zu spüren. Wenn die Betriebe höheres verlangen und man weis, dass die Grundausstattung nicht mehr ausreicht, dann würde ich das doch nicht mehr anbieten. Sondern eher es miteinander kombinieren. Da dass aber nicht getan wird, kommt es mir eher vor, dass sie die Hierarchie verschärfen wollen.
 
Ein vernünftiger Betrieb sorgt selbst dafür, daß alle Arbeitnehmer so gut wie möglich qualifiziert sind, um ihre Arbeit so gut wie möglich zu leisten. Wer aus "hierarchischen" oder anderen kurzsichtigen Gründen auf Fortbildung seiner Arbeitnehmer verzichtet, schneidet sich als Unternehmer selbst ins Fleisch.
 
Meinst Du, die Maschinen fallen vom Himmel? Die muß auch wieder erst jemand entwerfen, testen, bauen und in Serie bringen, danach natürlich bedienen und warten. Jedesmal wenn in der Vergangenheit eine Tätigkeit durch Maschinen wegfiel - man denke an die Weber oder die zunehmende Industrialisierung in vielen Herstellungsbereichen danach - verlagerte sich die menschliche Arbeit einfach in andere Bereiche, die Arbeiter mußten umlernen. Je schneller sie das konnten, je lernfähiger sie waren, um so schneller waren sie wieder in Lohn und Brot. Wer zu unbeweglich war zum umlernen oder zu langsam umlernte, landete in Armut. Eine vielfältige Arbeitswelt, die sich ständig verändert, erfordert Beweglichkeit und Lernfähigkeit, und beides beginnt mit dem reinen Willen dazu. Wer von vornherein sagt, ich will gar nicht, hat schon verloren, denn auf ihn wartet niemand.

Ja die Menschen müssen die Maschinen entwerfen, aber trotzdem werden die Maschinen die komplette Arbeit übernehmen. Ich denke der soziale Bereich (wo sowieso Mangel) herrscht wird nicht mehr der normale Mensch arbeiten, sondern ein Roboter übernehmen. Es ist ja ein langsamer Schritt. Es werden Menschen immer weniger benötigt und komplett von Maschinen übernommen.
 
Es läuft auf das hinaus, was ich schon immer sage: Maschinen und damit Energie ist zu billig und die menschliche Arbeit ist ( wird ) teuerer. Wer am Ende gewinnt ist klar.
 
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