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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Ich möchte das ganze mal durchrechnen. Angenommen Jeder Erwachsene Deutsche erhält ein BGE von 1500€ und jeder unter 18 einen ermäßigten BGE von 900€ (BGE abzügl. Wohnung und KV) Das macht dann nach der aktuellen Bevölkerungsverteilung [ref]:

[TABLE="width: 467"]
[TR]
[TD][/TD]
[TD]Euro pro Monat[/TD]
[TD]Anzahl in Mio
[/TD]
[TD]Gesamt in Mio
[/TD]
[TD]Summe in Mrd pro Monat
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Erwachsene[/TD]
[TD="align: right"]1500[/TD]
[TD="align: right"]66[/TD]
[TD="align: right"]99000[/TD]
[TD="align: right"]112,5
[/TD]
[/TR]
[TR]
[TD]Kinder[/TD]
[TD="align: right"]900[/TD]
[TD="align: right"]15[/TD]
[TD="align: right"]13500[/TD]
[TD][/TD]
[/TR]
[/TABLE]

Das soll ja nach der Theorie von den Einsparungen der Sozialdienstleistungen und einem zusätzlichen MwSt Satz aufgebracht werden. Die Sozialleistungen "Zahlungen an die Sozialversicherungsträger und die Bundesagentur" betragen nach dem Bundesrechnungshof [ref] 125,4 Mrd pro Jahr. Für Kindergeld und Bildungsförderung nehme ich mal den Einzelplan des Bundes für Familien (8 Mrd €) [ref]. Nach einer schnellen Rechnung kommt man also auf 18,45 Mrd € Pro Monat Einsparpotential. Unter der Annahme dass wir uns trotzdem noch ein Heer und eine Bundeskanzlerin leisten wollen müssen wir also noch 94,05 Mrd € pro Monat mit der Mehrwertsteuer erwirtschaften.

Die Mehrwertsteuer von 19% hat 2015 18,91 Mrd € in den Fiskus gespült (Rekordjahr!)[ref], eine verfünfachung würde also für das BGE ausreichen. Da das BGE dafür sorgen soll, dass die Binnenkonjunktur angekurbelt wird, stelle ich mal das Axiom, dass sich der Warenabsatz von Händler verdoppelt. Damit kann man die neue Mehrwertsteuer auf 47,2% festlegen.

Interessant wirds wenn man die Kinder betrachtet. Statt 368 € Kosten ([ref], abzgl. Kindergeld 200€) nehmen sie Netto ca. 300 € ein. Wir können mit einem BGE auf einen Boom in der Videospielbranche hoffen. Wir könnten das BGE für Kinder natürlich auf 600 € kappen, aber wie soll man den Abstand zum Erwachsenen BGE rechtfertigen? mit einer 700€ Miete+200€ KV? Außerdem würde auch damit ein stolzer Mehrwertsteuersatz von 45 % herauskommen.

Ich hab die Excel-Kalkulation mal im Google Drive Hochgeladen. Vielleicht findet ja jemand Fehler. Nobody ist perfect. 🙂

https://drive.google.com/file/d/0B5nJm3oScyZxWHZFMUJaZjgwenM/view?usp=sharing
 
Dann hat ja Drogerie-König tatsächlich recht, der für sein BGE die Mwst auf 50% hochsetzen würde. Das wäre ein interessantes Abenteuer.
 
Ich möchte das ganze mal durchrechnen. Angenommen Jeder Erwachsene Deutsche erhält ein BGE von 1500€ und jeder unter 18 einen ermäßigten BGE von 900€ (BGE abzügl. Wohnung und KV) Das macht dann nach der aktuellen Bevölkerungsverteilung [ref]:

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[TD]Euro pro Monat[/TD]
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[TD]Gesamt in Mio[/TD]
[TD]Summe in Mrd pro Monat[/TD]
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[TD]Erwachsene[/TD]
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Das soll ja nach der Theorie von den Einsparungen der Sozialdienstleistungen und einem zusätzlichen MwSt Satz aufgebracht werden. Die Sozialleistungen "Zahlungen an die Sozialversicherungsträger und die Bundesagentur" betragen nach dem Bundesrechnungshof [ref] 125,4 Mrd pro Jahr. Für Kindergeld und Bildungsförderung nehme ich mal den Einzelplan des Bundes für Familien (8 Mrd €) [ref]. Nach einer schnellen Rechnung kommt man also auf 18,45 Mrd € Pro Monat Einsparpotential. Unter der Annahme dass wir uns trotzdem noch ein Heer und eine Bundeskanzlerin leisten wollen müssen wir also noch 94,05 Mrd € pro Monat mit der Mehrwertsteuer erwirtschaften.

Die Mehrwertsteuer von 19% hat 2015 18,91 Mrd € in den Fiskus gespült (Rekordjahr!)[ref], eine verfünfachung würde also für das BGE ausreichen. Da das BGE dafür sorgen soll, dass die Binnenkonjunktur angekurbelt wird, stelle ich mal das Axiom, dass sich der Warenabsatz von Händler verdoppelt. Damit kann man die neue Mehrwertsteuer auf 47,2% festlegen.

Interessant wirds wenn man die Kinder betrachtet. Statt 368 € Kosten ([ref], abzgl. Kindergeld 200€) nehmen sie Netto ca. 300 € ein. Wir können mit einem BGE auf einen Boom in der Videospielbranche hoffen. Wir könnten das BGE für Kinder natürlich auf 600 € kappen, aber wie soll man den Abstand zum Erwachsenen BGE rechtfertigen? mit einer 700€ Miete+200€ KV? Außerdem würde auch damit ein stolzer Mehrwertsteuersatz von 45 % herauskommen.

Ich hab die Excel-Kalkulation mal im Google Drive Hochgeladen. Vielleicht findet ja jemand Fehler. Nobody ist perfect. 🙂

https://drive.google.com/file/d/0B5nJm3oScyZxWHZFMUJaZjgwenM/view?usp=sharing

Erst einmal ein Dank für Deine Mühe!

Ja wie kommst du denn auf die Höhe der Auszahlung?
Ich nenne es mal nicht BGE, weil es das nicht ist.

Fehler in der Zuordnung und Deckungsberechnung sind übrigens auch drin aber ich denke nicht, dass dein Beitrag ernhaft gemeint ist oder umzusetzen ist.

Konfuzius sagt:
"Wer in seinen Worten (in diesem Fall Zahlen) maßlos ist, wird sie schwerlich in die Tat umsetzen können."
 
Erst einmal ein Dank für Deine Mühe!

Ja wie kommst du denn auf die Höhe der Auszahlung?
Ich nenne es mal nicht BGE, weil es das nicht ist.

Fehler in der Zuordnung und Deckungsberechnung sind übrigens auch drin aber ich denke nicht, dass dein Beitrag ernhaft gemeint ist oder umzusetzen ist.

Konfuzius sagt:
"Wer in seinen Worten (in diesem Fall Zahlen) maßlos ist, wird sie schwerlich in die Tat umsetzen können."

Anstatt diesen Beitrag zu formulieren hätten wir sicherlich alle gerne deine konkrete Finanzierung gelesen. Und zwar so ausführlich wie im Stil von Mustang, sodass man damit sogar ausnahmsweise mal hätte etwas anfangen können. Zumal seine ja laut deiner Aussage fehlerhaft ist.
 
Zitat Die Piraten:

Zitat: "Ob ein BGE nicht mehr als heute Hartz IV kosten würde kommt auf das BGE Modell an. Beim Götz Werner Modell würde es natürlich sehr viel mehr als Hartz IV kosten, simple Mathematik."

Im Grunde ist das richtig. Ein sehr günstiges BGE-Modell ist das von Althaus, das aber den Armen weniger zugesteht als Hartz IV heute. Das Modell ist deshalb auch billiger als das heutige Sozialsystem. Das Modell von Götz Werner ist ein teures BGE-Modell. Es würde aber auch nur so etwa 40 bis 50 Milliarden pro Jahr mehr kosten, als das heutige Sozialsystem. Götz Werner nimmt jedoch an, dass unsere Wirtschaft sehr stark anwachsen würde durch ein BGE. Dadurch gibt es mehr Steuereinnahmen. Damit wäre es auch schon wieder bezahlt. Joanne K. Rowling, Autorin von Harry Potter, war wohl zeitweise auf Sozialhilfe angewiesen. Der Erfolg spülte enorme Steuergelder in die Kassen verschiedener Staaten. Es müssen eben nur wenige sein, die aus einem Grundeinkommen heraus eine wirtschaftliche Lawine ins Rollen bringen, dann hat sich das ganze System schon gerechnet. Götz Werner meinte eben, wenn Menschen etwas tun, was diese leidenschaftlich tun, dann trägt das ganz andere Früchte. Das ist ein Menschenbild, klar. Aber ich glaube, ohne ein reales Menschenbild könnte ein Götz Werner kaum einer der erfolgreichsten Unternehmer Deutschlands sein
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Jetzt weiß ich auch, woher das kommt, daß man zuerst an alle ein BGE auszahlt und dann - irgendwann eineinhalb Jahre später mit der Steuererklärung - wieder einkassiert. ( einkassieren will ) Eben auch von den Piraten.
 
Zitat Burbacher:

Dann allerdings: Die Natur des Menschen neigt zur Trägheit. Wenn den Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne weitere Anstrengung und gar noch mit einem Rechtsanspruch zugestanden würde, ließen dann nicht viele ihre Hände in den Schoß fallen und sich von denen, die da schufteten, aushalten?
Das aber, so denke ich, würde uns am Ende alle überfordern und denen, die das propagieren, auch nicht gut tun.
Lieber also nicht.
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Das ist sicher auch eine Frage: Würde es die Gesellschaft spalten? Noch mehr, als jetzt schon?


Warum sollte es spalten?
Das gern genommene Argument: "Die bekommen umsonst, wofür ich arbeiten muss", fällt ja weg.
Weil alle das BGE bekämen.
 
Bei diesem Thema hatte ich zunächst sehr aggressive Gedanken, die im Zusammenhang standen mit einigen Menschen, die mir im Laufe des Lebens begegnet sind und die ziemlich unverhohlen davon ausgingen, es sei Aufgabe des Staates und der Gesellschaft, für sie zu sorgen.
So hatte ich eine Kollegin, die mit mir das Referendariat absolvierte, um dann die Brocken hinzuwerfen mit dem Argument, sie habe nun genug getan und die Gesellschaft könne ihr nun mal was zurückgeben. Ich zögere nicht, zu gestehen, dass ich sie und ihre Argumentation für reichlich daneben hielt.
Man könnte allerdings in der Tat auf die Idee kommen, zu fragen, für was und wie viel Geld Staat und Gesellschaft ausgeben für allerlei unsinnige Dinge. Wir leisten uns 16 Bundesländer mit 16 Länderparlamenten und Landesregierungen, deren Mitglieder allesamt recht ordentlich entlohnt werden. Wir leisten uns einen Bundesgerichtshof, ein Bundesverfassungsgericht, ein Bundesverwaltungsgericht und vergleichbare Gerichtsinstanzen auf Landesebene.
Das alles verschlingt Unsummen und wird durch Steuergelder bezahlt, Gelder, die wir als Steuerzahler aufbringen und die durch andere Steuern finanziert werden. So weit, so gut.
Dann allerdings: Die Natur des Menschen neigt zur Trägheit. Wenn den Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne weitere Anstrengung und gar noch mit einem Rechtsanspruch zugestanden würde, ließen dann nicht viele ihre Hände in den Schoß fallen und sich von denen, die da schufteten, aushalten?
Das aber, so denke ich, würde uns am Ende alle überfordern und denen, die das propagieren, auch nicht gut tun.
Lieber also nicht.

Burbacher

Wenn deine These stimmen würde, hätte es die Menschheit niemals als Spezies so weit gebracht, wo wir nun sind.
Es sei mal dahingestellt, ob das gut war oder nicht.

Ich denke auch Burbacher, es hat etwas mit dem eigenen Weltbild zu tun -
Erziehung, Religion, Weiterentwicklung im Leben,
Machtanspruch über das Leben anderer Menschen zu fordern oder nicht,
Menschen nicht die Freiheit zu lassen, die ihnen Kraft Geburt zusteht,
die Würde des Menschen gänzlich anzuerkennen und nicht als erwiesener Gnade,
- ob ich diesem Sozialgedanken etwas abgewinne oder nicht.

Von Kritikern des BGE werden doch die Finanzkraft und die Entsolidarisierung von 80% des fließenden Kapitals völlig ignoriert!
Das die Welt im Grunde etwa 15-20 Menschen (Familien) gehören.
Nimmt man dieses Argument und noch einige dazu, die des Erbens oder des Reichtums ohne zu arbeiten, dann bleibt doch eigentlich nur ein Neidfaktor, der sich lieber selbst schadet, als sich Gegebenheiten und wirtschaftlichen Tatsachen anzupassen.

Ist denn von euch Kritikern noch keiner auf den Gedanken gekommen, dass es bereits wirtschaftliche Oasen gibt, die nahezu nach diesem System funktionieren?
Und hat man auch nicht gelernt, dass so überhaupt eine Gesellschaft erst entstanden ist. Weltherrschaften!
Die nicht an diesem System scheiterten sondern an der Gier und Überregularien, Verwaltung!

Geht in Luxemburg niemand arbeiten, welches zwar kein BGE aber dafür eine sehr hohe Sozialleistung und niedrige Steuern hat?

Hätte man z.B. nach dem Krieg das Sozialsystem so gestaltet (BGE), wäre es nicht zu den massiven Verzerrungen, Überreichtum ohne (nennenswerte) Arbeit und chancenlose Dauerarmut, zudem permanent über Generationen, gekommen.

Doch es herrschte Vollbeschäftigung, guter Lohn, es fehlte der Anreiz, auch nicht die Vision, es könnte jemals anders kommen.
Politiker beten doch jetzt immer noch das Angstgebet: „Steigerung des Bruttosozialproduktes um jeden Preis!“.
Wobei es nicht einmal einen Stillstand geben darf, sondern nur mehrere Prozente höher.
Sagt denn nicht der Verstand, dass dies nicht so bleiben kann!
Und es wird anders kommen!

Dann kommt das BGE, allerdings unter weitaus schlechteren Bedingungen, von alleine.
Der erste Schritt kommt 2017.
Es ist lediglich Verleugnung und Kaschierung.

Für mich ist das eine Frage der Vernunft, ob ich einen Systemwechsel aus der Stärke vollziehe oder aus der Not heraus, dass es nun nicht mehr anders geht.
Das es kommen wird, in irgendeiner Form, ist jedoch gewiss.

Es ist auch eine Definition was "träge" bedeutet, wie Arbeit definiert wird und welches Ansehen welche Form Arbeit in einer Gesellschaft hat.

So ist es hoch angesehen den Staat zu betrügen, andere für sich Kapital zu erwirtschaften lassen, Menschen egal auf der Welt auszubeuten... Und vieles mehr.
Jedoch ist es nicht angesehen,
in Bildung zu investieren,
wissenschaftlich tätig sein,
sozial, künstlerisch, uvm.
Wenn man nicht angestellt oder fremd dafür gesponsert wird.
Doch dann sind z.B. Bildung und Wissenschaft, Kunst und Ethik, Sozialdienste, nicht mehr frei!
Sie sind einer Macht und Ideologie unterworfen.


Oder wie steht es mit dem Ansehen der Leute in Hungerlöhnen?
Oder denen, die anderen den Dreck wegmachen?

Kennst du nicht den Begriff "für Gottes Lohn"?
Wie wäre es damit, dass man sagen würde, "für BGE"?

Und noch etwas zur angeblichen Faulheit...
Ja die gibt es zweifellos, doch nicht in der Menge, wie es gerne unter massiven Vorurteilen und mangelnder Selbstkritik, angenommen wird.
Wobei man sich selbst ja niemals meint... (Ist auch so ein Phänomen)!

Dabei, wenn es um logische Argumentation ginge, man sich mit dieser Kritik doch auch selbst belastet, wenn man behauptet, keiner würde mehr arbeiten.
Keiner heißt man selbst auch nicht.
Wenn ich da an mich denke, was ich unentgeltlich gemacht habe, müsste ich Millionär sein.

Ich würde es jedenfalls tun, und wie ich dich einschätze, du auch...

Und was die wirklich faulen angeht... die sind cleverer als wir beide zusammen, die gehen auch jetzt nicht arbeiten. Daher stört es mich nicht, wenn dafür jemand anderes einen Arbeitsplatz hat.
Wer bei einer Einführung einer Regel, eine Befolgung von 100% erwartet, wird mit der schlechtesten Regel leben müssen, der Regellosigkeit, bzw. des Zusammenbruchs, hier in diesem Falle, des gesamten Systems.

Denn wo der soziale Friede nicht mehr gewährt ist, da brechen Regeln und Gesetze...
Hat sich niemand gefragt warum es in den USA so ist, wie es ist, in England, in Südafrika usw.

Muss denn wirklich erst unerträglicher Leidensdruck herrschen, bis die, die noch gut versorgt sind, an andere, ihnen Nachfolgenden, denken?
Es ist doch zynisch anderen vorurteilsbehaftet Müßiggang zu attestieren und selbst gut versorgt in der sozialen Hängematte zu verweilen. Die Gnade der frühen Geburt zu nutzen. (Denke ich jedenfalls)
 
Zitat Rhenus:

Warum sollte es spalten?
-----------------------------

Wir reden da nicht von Deinem "Modell"............
 
PC, kennst Du jemanden, dem Du es besser zutrauen möchtest, das BGE (in all seinen utopischen Varianten) zu erklären, und das auch noch(un)verständlich?

Ich kenne niemanden. Mag dazu stehen, wie ich will. Das Rhenus allerdings recht belesen und fachkundig ist kann ja nun nicht nur mir aufgefallen sein.🙂

Ja, wir hatten sogar hier in den letzten Tagen in diesem thread schon zwei Leute "pro BGE", die bedeutend mehr Licht ins Dunkel brachten. Rhenus besitzt eine Menge theoretisches Wissen, doch der Praxisbezug fehlt ganz gerne mal.

Gerade deshalb bat ich ihn aufgrund seiner Kritik an Mustang, doch mal eine konkrete, eigene Berechnung zu präsentieren. Was war also an meiner Bitte falsch wenn du Rhenus selbst für belesen und fachkundig hältst? Das sollte mein Anliegen diesbezüglich ja dann sogar unterstreichen dürfen.

Gerade weil er so fachkundig ist, würden wir alle doch gerne vom Meister lernen. 🙂
 
"Mein" BGE würde so aussehen, dass jeder Deutsche oder Ausländer, der 5 Jahre Arbeit hier nachweisen kann, das BGE wie ein Bruttogehalt bekommt.
So bekommt der ohne Einkommen mehr, und je nach Höhe des Einkommens immer weniger.

Das Geld wird extra dafür gedruckt, dass es woanders nicht fehlt.

Schließlich müssen ganz nebenbei noch Häuser, Kitas, Schulen.. und auch Gefängnisse leider für unsere Neubürger finanziert werden irgendwie, und ich habe schon jetzt nicht das Gefühl, dass genug Geld da ist.

Oder wäre genug Geld für alles da? Oder eigentlich nicht?

P.S., ich meine das ernst, ich weiß es tatsächlich nicht.
 
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