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Bedenkliches Verhalten Frauen gegenüber

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Hallo,

Ich bin 25 Jahre jung und seit knapp 5 Jahren sexuell aktiv.
Seit 2 Jahren bin ich in einer Beziehung zu einer recht offenen Frau.

Was mir die letzten Jahre an mir selber auffällt ist, dass ich es mag, wenn beim Sex gegen den Willen meiner Freundin Praktiken an ihr ausübe. Das erregt mich sehr, zu wissen, dass sie etwas nicht will, ich es mir aber irgendwie trotzdem holen will.
Sie war anfangs gegen Analsex, wollte da gar nicht angefasst werden. Während ich mit ihr schlief, habe ich einfach angefangen meinen Finger in ihren Po zu stecken. Sie fand das natürlich überhaupt nicht gut.
So ging es immer weiter, dass ich irgendwann doch mit ihr Analsex hatte.
So ähnlich lief das auch mit dem Anspritzen.

Das interessante daran, wenn ich das bei ihr gemacht habe und sie plötzlich doch gefallen daran gefunden hat, will ich es plötzlich nicht mehr.

Am Anfang unserer Beziehung war sie Jungfrau. War an Sex eher weniger interessiert, wollte mich auch nicht immer sofort überall anfassen.
Ich wollte quasi ständig mit ihr schlafen und dass sie mich anfasst.

Mittlerweile hat sie ihre Hemmungen verloren und will oft Sex mit mir. Aber nun bin ich derjenige, der keine Lust hat.

Ich will also quasi bestimmen wann wir wo und wie Sex haben.

Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher, ob mein Verhalten noch ganz gesund ist?!
 
Analsex gab es schon lange vor den Pornos, Dominanzverhalten auch.
Du magst es halt zu bestimmen,vielleicht ist das zur Routine geworden,wenn du länger sexuell aktiv bist,stellst du fest,es gibt auch Frauen, die Sperma lieben.Deinem Verhalten liegen doch keine Vergewaltigungsfantasien zu Grunde.
Wenn es euch beiden gefällt ist doch alles gut.
Deshalb einen Therapeuten aufzusuchen,ist doch völlig überzogen.Ich finde es normal.Du bist halt dominant.
 
Ich finde es nicht ganz unbedenklich. Was ist, wenn du wirklich einmal viel zu weit gehst? Dann wird sie weg sein und wenn sie richtig handelt, wirst du auch noch eine Strafanzeige am Hals haben.
Ein klares Nein muss akzeptiert werden. Immer.

Für Vorlieben wie Deine gibt es Rollenspiele. Da spricht man vorher ab, was okay ist und lässt dann seiner Fantasie freien Lauf.

Ich würde auch nicht ausschließen, dass es ihr nicht wirklich gefällt, was du tust. Du scheinst ihr erster Freund zu sein. Sie ist wohl das erste Mal verliebt, kennt keinen anderen Sex und denkt, so läuft das immer. Schon um Dir zu gefallen, würde sie vermutlich mitmachen und so tun, als wäre es toll. Und Frauen können Männern im Bett alles vorspielen - z.B. wenn sie schneller wieder ihre Ruhe wollen. Du würdest es nicht bemerken. Garantiert nicht 😉
 
.........Du bist bereits ein V*** und solltest Dir schnellstens Hilfe suchen, bevor der Drang stärker wird als die Selbstkontrolle
 
Sorry - Das geht gar nicht.

1. Grenzen sind da um respektiert zu werden.
In einer Beziehung geht man darauf ein.
Du hast die Einvernehmlichkeit und Grenzen deiner Freundin verletzt.
Das ist bereits eine Form von sexuellem Missbrauch und ist nicht in Ordnung.
Wenn eine Frau eine sexuelle Praktik nicht will, dann wird sie nicht gemacht. Fertig.
Wie würdest du es finden, wenn sie dir einfach anal Irgendetwas einführt gegen deinen Willen?

2. Es gibt im BDSM soetwas wie consensual non-consent d.h es wird gegen den Willen des Partners agiert und er wehrt sich auch und sagt, dass er es nicht will, aber es ist vorher abgesprochen, dass der Partner gegen den Willen handeln darf und es erregt beide.
Dazu müsste man sich dann einen devoten oder masochistischen Partner suchen und kann dann, vorher abgesprochen, die Grenzen der Person überschreiten.
Gibt es alles als Fetisch.
Aber dann ist es eben einvernehmliche Uneinvernehmlichkeit und die Rollen sind darin klar und die andere Person mag und will diese Rolle, dass die benutzt werden darf.

Also entweder du suchst dir sowas wie 2. oder aber du suchst dir Hilfe und das Gespräch mit deiner Freundin über das Thema "Grenzen respektieren"...
 
Diesen verharmlosenden Beitrag möchte ich nicht unkommentiert lassen, da er etwas bagatellisiert, was dem TE selber Unbehagen bereitet: Es besteht ein großer Unterschied zwischen dominant-devoten Spielen, die man einvernehmlich spielt und zwischen einem sexuellen Kick, den man ausschließlich empfinden kann, wenn das Gegenüber ganz klar KEINEN SEX MÖCHTE oder bestimmte Praktiken ablehnt.
Wo ist die Grenze zwischen sexueller Nötigung und "halt dominanten Verhalten" in diesem Kontext?
"Dominanz" ist dann bedenklich, wenn sie darauf beruht, jemanden gegen seinen Willen zu "unterwerfen" und vor allen Dingen den Widerstand als Reiz erlebt.
Beschäftige dich mal mit Untersuchungen zur sexuellen Reizbarkeit von Sexualstraftätern. Du wirst staunen, wie viele davon die Abwehr des Opfers und die Angst als massiv stimulierend empfinden. Mehr als den sexuellen Akt selber.
Daher habe ich große Bedenken, wenn diese Mechanismen hier als "ist halt so" abgenickt werden.

Das möchte ich gern absolut bekräftigen.
Ich finde auch das der von Pepita zitierte Beitrag die Sache absolut verharmlost und auch das zentrale Problem nicht erkennt: Den Unterschied zwischen devot-dominanten Spielchen und der Realität.
 
Dennoch ist die Aussage falsch, er würde Pornos anschauen und deshalb Pornoverhalten kopieren. Was Pornos mit einer bestimmten Sexualpräferenz zu tun haben, müsste mir mal erklärt werden. Deshalb kann ich dem Beitrag des Gastes zustimmen.

Sagt ihr einem Exibitionisten auf der Strasse auch, er würde Pornoverhalten kopieren und sollte von daher seinen Pornokonsum reduzieren?
 
Dennoch ist die Aussage falsch, er würde Pornos anschauen und deshalb Pornoverhalten kopieren. Was Pornos mit einer bestimmten Sexualpräferenz zu tun haben, müsste mir mal erklärt werden. Deshalb kann ich dem Beitrag des Gastes zustimmen.

Sagt ihr einem Exibitionisten auf der Strasse auch, er würde Pornoverhalten kopieren und sollte von daher seinen Pornokonsum reduzieren?

Damit ist denke ich gemeint, dass bei vielen Menschen die Hemnschwelle sinkt, was das Sexualleben betrifft.
In Pornos muss immer alles härter, schneller, extremer sein und immer demütigender für die Frau.
Wer sich Pornos ansieht, der weiß, dass es in Pornos fast schon "normal" ist, dass die Frau das Geschlechtsteil des Mannes in den Mund nimmt. Nicht selten bis zur Übelkeit. Dass es normal ist, dass die Frau mit Sperma bespritzt wird und dass Analsex in Pornos als Alltäglichkeit abgetan wird.
Demütigung von Frauen ist dort Bagatellisiert und oft ist es auch Thema in Pornos, dass gegen den Willen von Frauen agiert wird.
Und ich hatte beruflich mit dem Bereich zu tun.
Kenne mich aus auch "hinter den Kulissen".

Leider übt soetwas starken Einfluss auf Menschen aus.
Viele brauchen immer heftigere Filme und denken gewisse extreme Praktiken seien normal und es sei normal demütigende oder schmerzende Praktiken von der Freundin abzuverlangen.

Und für viele ist es eben eklig das Geschlechtsteil des Mannes in den Mund zu nehmen oder die Körperflüssigkeiten auf sich zu haben.
Soetwas ist keine Normalität wie in Pornos dargestellt.

Gerade bei jungen Leuten ist das Bild durch Pornos aber völlig verzerrt.
 
Da hat Pepita vollkommen Recht !

Das ist ein ganz großer Unterschied..
Die Grenze ist hier bereits überschritten, da der Threadersteller ja schon sagt, daß er so gesehen gegen den Willen seiner Freundin handelt.
Wenn sie z.B. keine Lust auf Analsex hat und nicht dort angefasst werden möchte, dann hat man das zu lassen !
Allein wenn sie bei irgend etwas Unbehagen zeigt, sollte man davon Abstand halten.

Ob man nun gleich schreien kann "DU bist ein V***" weis ich nicht und darüber will ich auch nicht urteilen.
Jedoch sollte man IMMER die Grenzen wahren und die Grenze liegt einfach da, wo es dem Gegenüber unangenehm wird oder aber ersichtlich wird, daß diese Handlung nicht erwünscht ist.
Es bedarf dazu keiner Worte, denn so etwas sollte man von sich aus merken !

Ich würde empfehlen mal darüber mit einem Therapeuten zu sprechen..
Man weis nicht wo hin das führen "kann" !
 
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