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Bdsm und Doppelleben

M

Mariedev

Gast
Hallo. Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich nicht mehr weiter weiß. Ich bin 36, verheiratet und wir haben Kinder. Wir führen die typische Ehe. Aber das ist nicht das Problem. Ich bin devot masochistisch. Diese Neigung habe ich schon seit ich 18 bin. Mein Mann ist kein Dom Herr. Sobald ich ihn früher mal fragte, kamen gleich Gegenargumente. Also lernte ich es über die Jahre zu unterdrücken. Seit 3 Monaten habe ich eine Affäre mit einem Dom sad Herren. Er weiß, daß ich verheiratet bin. Aber er gibt mir das was ich brauche. Er will mehr und ich bin in einem Strudel von Macht und Unterwerfung. Bei ihm ist alles anders. Wenn er mich sieht gehe ich auf die Knie und erwarte seine Befehle. Aber nun wird es mir zu gefährlich. Ich muss immer an ihn denken und freue mich so auf ihn aber auf der anderen Seite ist da meine Familie und mein Mann den ich auch liebe. Ich liebe beide Männer. Moralisch ist es klar verwerflich. Ich weiß das. Ich frage mich, wieviele Jahre ich noch so weitermachen kann... Meine Neigung ist so stark, dass ich ohne die Dominanz meines Herren in ein tiefes Loch fallen würde. Und davor habe ich Angst....wie soll ich weitermachen?alles auf Standard? Mich wieder selbst belügen zum Wohle aller? Bis jetzt konnte ich alles trennen und ich bin damit glücklich. Oder rede ich es mir nur ein? Meine Gefühle fahren Achterbahn. Ich fühle mich hilflos wie ein Kind...
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Meine Neigung ist so stark, dass ich ohne die Dominanz meines Herren in ein tiefes Loch fallen würde.
Das hier ist für mich der entscheidende Punkt.
Das ist keine genüsdlich gelebte sexuelle Spielart mehr, das ist Abhängigkeit.
Du befindest Dich in einem Abhängigkeitsverhältnis.
Wie frei kannst Du also noch entscheiden, wie beeinflusst ist vieles Deiner Gedankengänge davon?

Du schreibst, Du musst immer an ihn denken. Wie sehr beeinflusst diese Affäre Deinen Alltag?
Bist Du noch im gleichen Maße für Deine Kinder da wie vorher, ist Deine Aufnerkdamkeit bei ihnen, wenn Du Dich mit ihnen beschäftigst oder schweifen Deine Gedanken zu ihm, um den Du kreist? Sei ehrlich zu Dir selbst.

Du bist innerlich zerrissen.

In diesem Fall hier würde ich auch die Unterdtützung eines Coachs oder Therapeuten empfehlen, um Klarheit für Dich zu gewinnen und Dir des Ausmaßes der Abhängigkeit bewusst zu werden.
 
Das Spiel kannst du nicht dauerhaft ohne die Erkenntnis deines Mannes weitermachen. Erkläre ihn deine Sichtweise, deine sexuelle Vorliebe und warum zwischen dir und deinem Dom keine "Liebe" stattfindet. Wenn du dies alles klar abgrenzen könntest, könnte man natürlich über die Öffnung der Ehe nachdenken. Was du aber über deinen Dom schreibst, geht über das Erleben von Lust hinaus. Auch ich erkenne ganz klar ein Abhängigkeitsverhältnis und ja dein Bauchgefühl täuscht dich da nicht. Versuche bewusst Abstand zu halten, falls bei diesem Versuch der Familienalltag negativ beeinflusst wird, hole dir bitte professionelle Hilfe. Das ist keine Schwäche, sondern das was du brauchst, um aus dieser Abhängigkeitsspirale rauszukommen. Ich wünsche dir alles Gute!
 
D

Die Queen

Gast
Ich liebe beide Männer.
Falsch, du liebst keinen von ihnen. Du genießt lediglich die Vorzüge beider Männer.

Dein Ehemann bietet das warme kuschelige Nest mit Haus, Gelder und Kinder, während die Affäre dir halt den Hintern versohlt. (Wobei ein Tritt vom Ehemann und ein schmerzhafter Aufprall auf dem Boden du dringender bräuchtest)

Du hast es halt verpasst vom Anfang offen dir und deinem Mann offen und ehrlich zu sein. Wahrscheinlich ist dir auch ein wenig langweilig und sahst die Ehe als selbstverständlich an.

Früher oder später kommt für dich das böse Erwachen in mehrfacher Hinsicht.

Zu einem würde ich einen Dom, der sich in einer bestehenden Beziehung einmischt, nicht unbedingt trauen. Nicht jeder, der sich Dom nennt, meint es unbedingt gut mit einem, weißt du. Schon oft meinten Frauen ihre übersteigenderten Fantasien durch den Mist von 50 Shades und Co auszuleben, bevor sie dann feststellten, dass ihr angeblicher Dom einfach nur ein Dreckssack war, der den BDSM nur als Vorwand nahm, um ein junges Ding zu verprügeln,zu stalken, kontrollieren und andere miese Spiele zu machen. Soz. die Geister die ich rief...

Ein "anständiger Dom" hätte dich eher in die Schranken gewiesen und sich garnicht eingelassen auf dich. Da er es nicht tat, wäre das schon ein Grund zu Vorsicht. Er ist offenbar ein Egoist, der gerne Grenzen überschreitet und nichts respektiert und zwar bei jeden. Mal angenommen deine Ehe zerbricht (was so sicher ist wie das Amen in der Kirche) und gleichzeitig gibt es Probleme mit deinem Dom... Was machst du dann, wenn das schützende Nest zum Rückzug fehlt?
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
wenn du deinen Mann aufrichtig liebst, würde ich ihm von der Affäre erzählen, damit dein Mann dann die Möglichkeit hat zu entscheiden, was er für sich daraus für Konsequenzen ziehen kann.
Vielleicht findet er es ja okay, wenn du dir für das , was er dir nicht geben kann, einen anderen Gespielen suchst. Ansonsten wäre es fair ihm die Möglichkeit zu geben, die Beziehung zu beenden.
 

unbeleidigte Leberwurst

Aktives Mitglied
Als erstes stelle ich mir die Frage, warum Du einen Normalo als Partner hast, wenn Du schon so früh von Deinen Neigung wusstest?
Was hast Du denn die letzten 18 Jahre gemacht?

Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis Deine Affäre auffliegen würde.
Darum wäre es klug, JETZT auf die Bremse zu treten, bevor es zu spät ist.

Und dann musst Du Dir die Frage beantworten, ob Du auf das Ausleben verzichtest oder nochmal ernsthaft mit Deinem Mann sprichst.
Obwohl das ihm gegenüber schon etwas unfair ist, weil er aus seiner Ablehnung offenbar nie einen Hehl gemacht hat.
Aber selbst das ist besser, als wenn er irgendwann mal Deine Affäre aufdeckt.
 
G

Gelöscht 118802

Gast
Entweder du trennst dich vom Dom oder vom Mann. Alles andere ist verdammt unfair. Denk mal drüber nach, ob dir deine Familie oder dein Sex wichtiger ist.

Man kann im Leben alles haben, aber nicht alles auf einmal.
 

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