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Bald kein Bargeld mehr?

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Das Thema wollte ich Dir zu liebe ja auslassen Rose 😉

Geht aber eher an die Barzahler. Da kann man so einiges beobachten. Leute niessen und husten in die Hand, holen die Scheine aus gammeligsten Klamotten (Stichwort Geldklammer), lagern Ihr Geld sonstwo und sind auch immer nicht sonderlich gepflegt...

Die zahlen dann, und wer bekommt das Wechselgeld, genau, der Nächste in der Schlange...und da ist es dann evtl. Wochen in der Tasche....daher schätze ich das kontaktlose Zahlen.

Ein Geldschein oder eine Münze, der schon in den (falschen) Händen war, hat die "Qualität" eines Klodeckels bei einer Massenveranstaltung.

Ähm..nein Danke!

Nicht zu vergessen, das man erst mal die Finger ablecken muss, bevor man den Schein aus der Börse nimmt.

Ich trage immer Desinfektionstücher bei mir.



Trotz der Vorteile mit der Karte, bezahle ich auch mit Bargeld. Ist denke ich ach so 50/50.
 
Wenn es keine € in Bar mehr gibt, warte ich auf den Tag, an dem es einen ersten großflächigen Stromausfall gibt oder wo mal die komplette Server Hauptzentrale der EZB (anderer Banken) hardwaremäßig im großen Stil formatiert wird!

Ohne eine dezentrale Blockchaintechnologie wie beim BTC wird es extrem schwierig bzw. riskant werden irgendwo das Bargeld abzuschaffen...
 
der Faden erinnert mich an Bitcoins.
Dort ist es heute schon möglich, ohne Karte und völligst bargeldlos an Automaten, in Geschäften zu bezahlen.

Man muß sich dazu einfach nur einen mini-kleinen chip, eine Antenne unter die Haut transplantieren lassen und ab gehts.

Niemand braucht mehr Bargeld, oder Plasikkarten...alle ganz einfach. Vor allem kann man auf solch einem Chip - zukunftsmäßig betrachtet auch noch viele weitere ganz wichtige Dinge platzieren. z.b. die Gesundheitskarten-Daten, den Ausweis und Führerschein... so leicht bekommt man die "Dokumente" dann nicht mehr verloren, hat alles am Mann und die Daten werden auch schwerer abgegriffen werden können. Kassiererinnen braucht man dann auch nicht mehr. Die bekommen dann vielleicht gleich ein bedingungsloses Grundeinkommen...

Bitcoins haben nichts aber auch rein garnichts mit transplantierbaren Chips oder Mini-Antennen zutun 😛

Ich stimme jedoch zu, dass man auch persönliche Daten, Ausweisdokumente oder Lebensläufe in Blockchainmanier speichern könnte...
 
Im Grunde ist das Ganze nur eine Entwicklung weg vom "Materialismus". Ich meine, warum mit Papier und Metall hantieren, wenn man das alles auch mit ein paar Funkwellen erledigen kann?

~~~

Ein typisches Beispiel ist zum Beispiel WeChat in China. Da gibt es Leute, die einen Geldbeutel bzw. Bargeld höchstens noch als "Reserve" mitnehmen.
 
Was soll der smiley, veralberst Du Dich selbst?
Such Dir den Bericht von vergangener Woche auf ARD alpha, dann wirst Du sehen, dass in Berlin Automaten stehen, aus denen Du, mit Deinem - "UnterderHaut-Bitcoin-Chip" einkaufen gehen kannst.

Hier was von der FAZ


Von Bitcoins wird da aber nichts erwähnt? Nur, dass es einen implantierbaren Chip gibt mit dem sich generell alles Mögliche erledigen bzw. einkaufen lässt. Vermutlich wird es für € einen vergleichbaren Chip geben.....
 
Ich habe eine schöne Dokumentation gesehen, in der sich Urlauber in Deutschland eine Top 10 erstellen sollten, was sie am meisten überrascht an Deutschland.

Erstaunlich oft dabei war: Die umständliche Zahlweise und Liebe der Deutschen für Bargeld. Deutschland sei doch so fortschrittlich, deswegen wundere das.

Eine US Amerikanerin schrieb. Sie wusste nicht wie sie an der Tankstelle bezahlen solle, da sie es gewohnt sei an der Zapfsäule mit Karte zu zahlen. In die Tankstelle reingehen zu müssen sei doch sehr umständlich.

Dafür dass Politiker oft sagen was für ein tolles reiches Land wir wären, sind wir digital doch sehr rückständig und generell sehr skeptisch gegenüber allem eingestellt, was man nicht anfassen kann.

Meinetwegen darf natürlich jeder weiter bar zahlen, aber die Infrastruktur für digitale Zahlungen muss stehen. G5 als Mobilstandard sowie schnelles Internet für alle Unternehmen und auch auf dem Land (flächendeckend) ist schon für viele so wichtig wie Strom und Wasser.

Selbst an der Tankstelle haben einfach nicht mehr alle ausreichend Bargeld dabei. Die Möglichkeit überall (!) bargeldlos zu zahlen sollte bestehen.
 
Daraufhin habe ich mit der herausgebenden Bank in Deutschland telefoniert. Die Sperre wurde mir bestätigt. Es hieß, sie wäre irrtümlich gesperrt worden, aber man könne leider die Sperre nicht ohne weiteres wieder löschen. Nur temporär, weswegen ich daraufhin alle 48 Stunden in Deutschland anrufen musste, um die Karte wieder temporär freischalten zu lassen.

Das sind eben alles Erlebnisse, die mein Vertrauen in die schöne neue bargeldlose Welt nicht eben gefestigt haben, und weswegen ich mir die überaus vergnügliche Lösung mit den Reservekarten überlegt habe, die hier zu größter ausgelassener Heiterkeit geführt hat.

Jetzt habe ich eben für mich die Lösung mit den multiplen Karten gefunden: Karte 1 wird abgelehnt -> Karte 2 kommt zum Einsatz. Karte 2 funktioniert auch nicht -> Karte 3 kommt zum Einsatz.... etc. Oder eben: Bargeld wird abgehoben mit Karte 4.

Ich möchte jedenfalls nicht wieder zahlungsunfähig dastehen, nur weil die Systeme nicht kompatibel sind, das Netz ausgefallen ist, die Karte vorübergehend nicht lesbar, oder die Kreditkartenfirma aus Versehen meine Karte gesperrt hat.

Das führt bei mit weiterhin zu Heiterkeit, und das ist auch nicht schlimm. In Deiner Situation hilft nur Humor.

Eine Karte wird automatisch gesperrt wenn ein Kunde, der geringe Umsätze meist in Deutschland, dann riesige Beträge in irgendwelchen Ländern abseits der Zivilisation abhebt oder damit einkauft. Du bist ja viel auf Reisen, Deine Bank sollte das mittels IT erkennen.

Karten werden nicht aus Versehen gesperrt. Sachbearbeiter XY drückt nicht versehentlich auf den falschen Knopf. Die 48 Stunden Regel ist noch kurioser.

Ich bin wirklich viel unterwegs, ein Netz fällt so gut wie nie aus. Sonst kann man das immer noch handgeschrieben machen und nachbuchen, wenn der Kunde unterschreibt.

Und, Systeme nicht kompatibel, das verstehe ich auch nicht. Wenn ich vor der Bäckerei in Buenos Aires stehe oder dem Suppenladen in Tokio klebt da in der Regel ein Visacard oder Mastercard Zeichen. Zudem noch lokale Anbieter. Aber dann geht auch Visa oder Master, da gibt es keine nicht kompatiblen Systeme.
 
Vor ein paar Jahren in London hatte meine große Tochter Probleme Geld abzuheben.
Ich konnte mit der SPK hier in Deutschland diskutieren wie ich wollte, da wäre nur ein kompliziertes kostspieliges Verfahren in Frage gekommen.
Wer ihr dann raushalf war die Landesbank, wo sie ihre Amazon Visakarte hatte. So klasse und unkompliziert, top.
 
Und, Systeme nicht kompatibel, das verstehe ich auch nicht. Wenn ich vor der Bäckerei in Buenos Aires stehe oder dem Suppenladen in Tokio klebt da in der Regel ein Visacard oder Mastercard Zeichen. Zudem noch lokale Anbieter. Aber dann geht auch Visa oder Master, da gibt es keine nicht kompatiblen Systeme.
Und wie erklärst du dir dann meine Zahlungsprobleme in Südamerika? Doch, es gibt Kompatibilitätsprobleme, weil Visa, MasterCard etc. eben nicht immer zwangsläufig weltweit dasselbe sind. Es gibt immer auch gelegentlich landesspezifische Kreditkarten, die zwar. ebenfalls das Visa-Logo etc. tragen, aber es sind beispielsweise brasilianische Kreditkarten. Es kann vorkommen, dass tatsächlich nur brasilianische Kreditkarten akzeptiert werden, auch wenn das Visa-Logo drauf steht.

Und: doch, Karten werden auch mal aus Versehen gesperrt. Das kann ich dir mit Brief und Siegel geben. Nur weil es Dir noch nicht passiert ist, heißt das nicht, dass das nicht vorkommt. Denn mir ist es ja passiert. Und übrigens: da sitzt in der Regel eben kein Mitarbeiter mehr, der auf das Knöpfchen "Karte sperren" drückt, sondern das wird von Algorithmen erledigt. Und wenn so ein Algorithmus eine Transaktion aus irgendeinem Grund als verdächtig identifiziert, wird die Karte automatisch gesperrt. "Verdächtig" kann eine Transaktion schon dann sein, wenn der Betrag höher als der bisherige Durchschnittsbetrag ist. So hat man es mir erklärt.

Man hat mir auch gesagt, es wäre ausserdem wichtig, vor der Reise in Länder außerhalb der EU der Kartenfirma die Reise zu melden, denn viele Länder wären sozusagen als "Risiko"-Länder eingestuft, und wenn dort plötzlich Transaktionen geschehen, gilt dies möglicherweise schon als Grund, die Karte zu sperren, wenn man die Reise nicht gemeldet hat.

Und die Alle-48-Stunden-Freischalten-Geschichte ist nicht erfunden (las sich so, als ob du sie nicht glauben würdest). Inzwischen scheint die Kartenfirma aber diese Regel aufgegeben zu haben, denn ich habe im vergangenen Jahr noch einmal diesbezüglich nachgefragt, und man hat mir zugesichert, dass man das inzwischen anders handhaben würde. Man hätte die diesbezügliche Policy geändert bzw. abgeschafft.

Und auch Datennetze bzw. Verbindungen fallen durchaus aus. Nur weil es dir noch nicht passiert ist, heißt es nicht, dass das nicht passiert. Das gehört sogar zu den mir am häufigsten passierten Vorfällen.
 
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cucaracha Hoffentlich kein neuer Krieg Gesellschaft 13

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