Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Auto - Nutzkosten

Larisa651

Neues Mitglied
Hallo!

Ich möchte mir einen Gebrauchtwagen, wahrscheinlich einen Opel Corsa kaufen. Nun überlege ich gerade, ob ich mir wirklich ein Auto leisten kann. Mich würde dann interessieren, mit welchen Nutzkosten wie Versicherung, Garage etc. muss ich dann monatlich rechnen.

Ich hoffe, dass sich solche Frage so allgemein beantworten lässt.
 
Hallo,

das lässt sich natürlich nicht beantworten, ohne die Situation zu kennen.


würdest du denn da wo du wohnst, eine kostenpflichtige Garage oder Stellplatz benötigen?

Meldest du das Auto auf dich an, oder erstmal über deine Eltern? Der Kostenunterschied ist verheerend.

Wie weit müsstest du täglich mit dem Auto fahren? Oder bist du beruflich weniger von einem Auto abhängig und würdest dies nur nutzen, um ansonsten in deiner Freizeit flexibel zu sein?
 
Das meiste kannst du nachschlagen:

so über den Daumen (Corsa 5 Jahre alt)

KFZ-Steuer ca. 200 pro Jahr
KFZ-Versicherung ca. 240 pro Jahr
Anschaffungskosten ca. 5000
Reparaturen (auch Ölwechsel, Reifenwechsel, Verschleissteile) 500 pro Jahr
TÜV und ASU 45 pro Jahr
Anmeldung 75 einmalig
Sprit 6-7 Liter auf 100 (ca. 11 Euro auf 100km) bei 10000 km macht 1100 Euro pro Jahr
Garage 35 - 45 Euro pro Monat

(Nutzungsdauer 10 Jahre)

Monatlich ca. 250 Euro (ganz grob geschätzt)
 
Hallo,

das lässt sich natürlich nicht beantworten, ohne die Situation zu kennen.

würdest du denn da wo du wohnst, eine kostenpflichtige Garage oder Stellplatz benötigen?

......................................

Wie weit müsstest du täglich mit dem Auto fahren? Oder bist du beruflich weniger von einem Auto abhängig und würdest dies nur nutzen, um ansonsten in deiner Freizeit flexibel zu sein?
Richtig ohne weitere, genauere Informationen kann diese Frage nicht beantwortet werden.

Meldest du das Auto auf dich an, oder erstmal über deine Eltern? Der Kostenunterschied ist verheerend.
wo ist die verheerende Kostenunterschied? Steuerlich ist das irrelevant, und Versicherungstechnisch ist der Unterschied jährlich 10-50 €.

@TE

Brauchst du wirklich eine Garage?
Ich zwar selber ein, mein Auto steht da aber nie drin, wie bei vielen 😀
 
wo ist die verheerende Kostenunterschied?
Steuerlich ist das irrelevant, und Versicherungstechnisch ist der Unterschied jährlich 10-50 €.

😕

Natürlich ist es steuerlich egal. Aber versicherungstechnisch nicht. Weshalb laufen die Autos von nahezu jedem Fahranfänger erstmal über die Eltern? Ich glaube es ist ein Unterschied, ob ich 200 oder 80 Prozent Versicherungseinstufung besitze ( hab jetzt die exakten Werte nicht gegoogelt ).
Hat da jemand die zur Zeit genauen Zahlen?

Eines meiner Fahrzeuge läuft auf 45%, welches ich mir bereits bei 100 % nicht geleistet hätte.
 
Ja da hast du recht, natürlich macht es was aus mit welche Prozente die TE fährt.
Ich war davon ausgegangen das das Auto auf die Eltern angemeldet ist sie aber die Versicherungsnehmerin ist. Bei unterschiedliche Halter und Versicherungsnehmer ist der Unterschied nicht so groß.

Es ist recht selten das ein Fahranfänger bei SF 0 anfängt ( 230% )
Meistens wird das Fahrzeug als Zweitwagen angemeldet bei die Eltern oder Großeltern SF 1/2 ( 140% )

Es gibt ein paar Direktverischerer die den Zweitwagen in der gleiche Klasse einstufen als der Erstwagen. Da aber aufpassen auf die bedingugen bei ein Schaden (beide Wagen können hochgestuft werden)
 
Auch wenn man kein Fahranfänger ist, aber das erste Auto auf sich anmeldet, sind die Versicherungskosten höher.
Wir sind bei 140% eingestiegen, das waren pro Quartal für den Ford Ka RU8 160 Euro mit Vollkasko.
Im dritten Jahr angekommen, bezahlen wir gerade noch 90 Euro pro Quartal (Teilkasko). Weniger zahlen die Eltern auch nicht.
Es lohnt sich, die eigene Versicherung anzufangen, denn irgendwann muß man sich doch selbst versichern, und dann steigt man ohnehin bei 140% ein.
Bei uns haben sich die Eltern auch noch angestellt, und so hatten wir die Faxen dicke und haben das Auto auf uns angemeldet.
Prozente übertragen geht nur, wenn der "Gebende" dann selbst kein Auto mehr auf sich anmeldet (So wurde uns das gesagt), ansonsten eben als Zweitwagen aber irgendwie will man ja auch mal selbstständig sein?
Das geht glaube ich auch eh nur dann wenn der Wohnort derselbe ist, das war bei uns auch nicht der Fall.

Weitere Kosten: Inspektionen (bei uns gerade 300 Euro, die erste große), TÜV, ASU, sind etwa 90 Euro. WErkstattkosten sind beim Gebrauchten unkalkulierbar! Ich würde IMMER einen Neuwagen nehmen! Beim Gebrauchten fällt dir nach einem Jahr der Motor aus, und dann zahl mal 2000 Euro Reparaturkosten, da biste dann auch bei einem Neuwagenpreis! Außerdem müssen bei Neuwagen die ersten 3 Jahre auch keine Hauptuntersuchung etc. gemacht werden und auch erstmal keine Inspektion. Außerdem ist noch nix verschlissen!

Garage braucht man mE nicht und wir haben bis vor kurzem in der zugeparkten Großstadt gewohnt. Es fand sich aber immer ein Plätzchen. Sonst hat man halt die 30-50 Euro Garagenkosten sofern man denn überhaupt eine findet!
Steuer zahlen wir 20 Euro im Jahr.

Benzin variiert natürlich je nach Fahrverhalten. In der Großstadt haben wir einmal im Monat für 20 Euro getankt, jetzt auf dem Land sind es ca. 120 Euro für 50 km Arbeitsweg (jeden 2. Tag Fahrgemeinschaft).

Kreditkosten liegen bei 200 Euro im Monat (6 Jahre, 7 %, 12000 Euro).

Die Haftpflicht in der Kfz-Versicherung kann man von der Steuer absetzen, den Kaskoanteil nicht.
Unsere 90 Euro beziehen sich nur auf Teilkasko, obwohl man beim Neuwagen auch eher Vollkasko nimmt. Aber da sind die Preise in den letzten Jahren so pervers gestiegen, daß wir das wieder gelöscht haben.

Achja und ab und zu eine Autowäsche, so einmal im Monat für 10 Euro.

Und Winterreifen, der Satz zu 400 Euro (mit Stahlfelge).
 
Hallo,

Es ist recht selten das ein Fahranfänger bei SF 0 anfängt ( 230% )
Meistens wird das Fahrzeug als Zweitwagen angemeldet bei die Eltern oder Großeltern SF 1/2 ( 140% )

Ah, dass sind die aktuellen Werte? Danke! Ist mal interessant einen aktuellen Stand zu haben.
Als ich mit Fahren anfing waren die Prozente 175 zu 125. Und bei 70 % angekommen, konnten wir mein Fahrzeug dann (fast) ohne Prozenteinbußen auf mich umschreiben. Ich glaube, 5% ging ich dann nur nach oben.

Tja, bei 230% kannst du dir als junger Mensch in der Ausbildung nicht mal ein Fahrrad mit Hilfsmotor anmelden. ^^

Es lohnt sich, die eigene Versicherung anzufangen, denn irgendwann muß man sich doch selbst versichern, und dann steigt man ohnehin bei 140% ein.

Sollte es das mit dem Umschreiben heute nicht mehr geben? Kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem schreibst du etwas von 140%. Das ist ja aber nicht der Start.

Ich würde IMMER einen Neuwagen nehmen! Beim Gebrauchten fällt dir nach einem Jahr der Motor aus, und dann zahl mal 2000 Euro Reparaturkosten, da biste dann auch bei einem Neuwagenpreis!

Du stellst recht merkwürdige Rechnungen auf. Da kommt es wohl auch auf das Fahrzeug an. Und wenn man dann noch die Kreditkosten ( die du an anderer Stelle erwähntest ) miteinbeziehst, kann der Neuwagen auch um einiges teurer sein. Also ich habe in 2009 einen Neuwagen gekauft und würde es nicht nochmal tun. Der Wertverlust in den ersten 4 Jahren ist gewaltig, des weiteren sind wir an die Vertragswerkstatt gebunden, hinsichtlich der Inspektion während der Gewährleistungszeit. Was ich in der teuren Vertragswerkstatt nur für die Inspektionen bezahlt habe, muss an einem älteren Fahrzeug erstmal kaputt gehen. Dann, ein Fahranfänger mit einem Neuwagen - auch nicht die Beste Wahl.


Steuer zahlen wir 20 Euro im Jahr.

Was ist denn das für ein Auto?

Die Haftpflicht in der Kfz-Versicherung kann man von der Steuer absetzen, den Kaskoanteil nicht.

Da denkt ein laie nun wahrscheinlich das sich dies voll auswirkt. Ähnlich wie bei den Werbungskosten.
Tatsache ist aber natürlich, dass dies in die recht komplizierte Kalkulation der Sonderausgaben einfliesst und letztendlich mit den anderen Versicherungsbeiträgen nur ein Bruchteil in die Berechnung übernommen wird.

Unsere 90 Euro beziehen sich nur auf Teilkasko, obwohl man beim Neuwagen auch eher Vollkasko nimmt. Aber da sind die Preise in den letzten Jahren so pervers gestiegen, daß wir das wieder gelöscht haben.

Du verschärfst die Gesichte zusehends! 😉
Hier in diesem Fall wäre das dann: Fahranfänger - Neuwagen - keine Vollkasko?
Eine teure Geschichte. Wer das Geld für einen Neuwagen hat, sollte auf jeden Fall an der VK nicht sparen.
Dann lieber eine alte Rostlaube in den ersten 2 Jahren kaputt fahren.
 
Also die 140% bekommt man nicht als Fahranfänger, sondern wenn man das erste eigene Auto anmeldet, den Führerschein aber schon länger hat (ich meine 3 Jahre).

Wenn man Fahranfänger ist, wird man meistens noch zuhause bei den Eltern wohnen und dann kommt die Zweitwagenregelung in Frage. Das geht aber nicht, wenn man allein wohnt (andere Adresse hat), so sagte mir das die Versicherung.
Das Umschreiben der Prozente von Oma geht zwar, dann darf diese aber kein eigenes Auto mehr anmelden. Wird also schwierig.

Zum Thema Neuwagen: ist einfach ein Risiko einen Gebrauchten zu kaufen. Schwiegervater kauft nur gebraucht und hatte anscheinend bisher immer Pech, jedenfalls mußte er bereits kurz nach Kauf dies und das und jenes ersetzen. Die Rechnungen waren im Bereich 1000-3000 Euro. Wenn ich mir das ansehe, hab ich doch lieber einen Neuen (gibts ja auch schon für 7500 Euro). Kreditkosten hast du eh, oder wer bezahlt einen vernünftigen Gebrauchten aus der Portokasse? Da sind auch mal eben 5000 Euro weg. Schon eine größere Rechnung von der Werkstatt und der "Vorteil" ist dahin.
Wertverlust konnte ich nicht feststellen. Als wir ein Auto kaufen wollten, hatten die Jahreswagen Neupreis, wirklich günstiger gings erst ab 6 Jahren, da hatten die Karren aber auch schon 50-70k Kilometer drauf.
Der Wertverlust ist mir auch schon insofern egal, als wir unser Auto gar nicht wieder verkaufen wollen.

Bei Fahranfängern geb ich dir recht! Neuwagen ist keine gute Idee, aber war der TE denn Fahranfänger? Ich bin mal von mehreren Jahren FS-besitz ausgegangen.

Steuer 20 Euro pro Jahr ist für den Ford Ka RU8 wie ich ja oben schon schrieb!

Die Haftpflicht gehört zu den Vorsorgeaufwendungen glaub ich - da gibts zwar ne Grenze, aber ich glaub der Durchschnittsverdiener erreicht die nicht unbedingt so einfach.

Vollkasko bei Neuwagen ist bestimmt eine gute Sache, auch bei Fahranfängern. Bei uns wurden die Beiträge nach einem Jahr dermaßen angehoben, daß wir trotz Schadensfreiheitsrabatt statt 160 Euro 190 Euro hätten zahlen müssen! Die Versicherungsbeiträge sollten eigentlich sinken... da haben wir die Vollkasko gekündigt. Es ist ein Risiko und wir pokern da, klar, aber ich gehör nicht zu den Sicherheitsfanatikern sondern geh von Wahrscheinlichkeiten aus. Und mein Mann ist ein vorsichtiger Fahrer, drum haben wirs so gemacht. Einem echten FahrAnfänger würd ich das bestimmt nicht raten.
Wie gesagt bin von erstem eigenen Auto ausgegangen bei jemandem, der schon ein paar Jahre fährt. Man hat ja nicht zwingend mit dem Führerscheinerwerb auch ein eigenes Auto. Bei uns lag zwischen Führerscheinerwerb und Autokauf eine Zeit von 17 Jahren 😉
 
Ah, dass sind die aktuellen Werte? Danke! Ist mal interessant einen aktuellen Stand zu haben.

Die Werte sind nicht gleich. Das einzige was normiert ist, sind die SF-Klassen. Die Prozente und sogar die Einstufung können sich je nach Versicherung unterscheiden.

Als ich mit Fahren anfing waren die Prozente 175 zu 125.
...
Sollte es das mit dem Umschreiben heute nicht mehr geben? Kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem schreibst du etwas von 140%. Das ist ja aber nicht der Start.

Das ist auch heut kein Problem. Es gibt Regelungen bei denen Fahranfänger bei SF 1/2 einsteigen können. Beispielsweise wenn ein Elternteil bei der selben Versicherung das Auto versichert hat.

Zum Thema Neuwagen: ist einfach ein Risiko einen Gebrauchten zu kaufen.

Wer keine Ahnung hat worauf es beim Gebrauchtwagenkauf ankommt, sollte sich an einen etablierten Autoverkäufer wenden, der auch Gebrauchte verkauft. Wie Portion Control schon schrieb ist ein Neuwagen eher eine Geldverbrennungsinvestition. Ich hatte/hab in den letzten knapp 10 Jahren 3 Gebrauchte. Der Anschaffungspreis für alle 3 zusammen beläuft sich auf 4300€ die ich da investiert hab. Bisher hab ich mich von Auto zu Auto gesteigert und hatte soweit keinerlei Probleme. Das einzige Auto was mehr oder weniger an der Hauptuntersuchung scheiterte weil es durch die Witterung arg gebeutel wurde, war dasjenige Auto was mir eindeutig gezeigt hat was es ausmacht wenn man das Auto im Freien oder in der Garage stehen hat.

Wer also die Möglichkeit auf ne Garage hat, sollte diese unbedingt nutzen. Auf lange Sicht ist dieser überdachte Schutz vor Witterung und Tierhinterlassenschaften überaus wichtig. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte darauf achten das sein Auto auf befestigtem Untergrund steht der schnell abtrocknet und das Auto frei steht. Also nicht unter bzw. in der Nähe von Bäumen usw. Ein Auto was gezwungenermaßen im Freien steht, sollte auch entsprechend regelmäßig gepflegt werden. Gut wäre es natürlich wenn man sich für das Auto eine Überziehergarage besorgt. Lohnt sich natürlich nur wenn der freie Abstellplatz nicht öffentlich zugänglich ist, weil sowas gern mal geklaut wird.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
C Welches Auto hat welche Vor- bzw. Nachteile nach einem Umzug aufs Land? Sonstiges 20

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben