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Auto ist mir reingefahren, wer hat hier Schuld?

ich glaube auch nicht, dass das so einfach ist. Es gibt bestimmt auch keine Bremsspur und anhand der Auprallgewschindigkeit ist leicht zu erkennen, dass er hätte bremsen können.
So eine Aktion könnte z.b. bei Dir auch eine Verletzung oder einen Schock oder ähnliches auslösen,
der Typ hat das willentlich in Kauf genommen,
Naja aber der Rote hat ja offenbar gebremst, sonst wäre er dem TE ja mit höherer Geschwindigkeit als 10-15 kmh reingefahren. Sprich, du willst beweisen, dass er nicht stark genug gebremst hat und das halte ich juristisch für schwer beweisbar.

Es gab mal vor meiner Schule an einer Kreuzung einen Unfall bei dem ein älterer Herr jemandem reingefahren ist, der unerwartet plötzlich gebremst hatte.
Der ältere Herr war ein sehr unsicherer Fahrer, hatte offenbar ein langsames Reaktionsvermögen und hatte sich wohl auch nicht getraut mit voller Kraft zu bremsen. Er fuhr dem Vordermann leicht drauf. Der ältere Herr hatte selbst einen Schock davon getragen und sich bei dem Manöver in der Hose eingenässt.
Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder Verkehrsteilnehmer optimal reagiert und sofort und kräftig bremst. Das würde im Zweifel auch für den Roten ausgelegt werden, weil er eben Vorfahrt hatte.

Und mal unter uns: Wenn der TE es wirklich so beschreibt dass alle Zeit der Welt für die Bremsung war, warum ist der TE dann nicht selber mit seinem Fahrzeug zurück gefahren? So hätte er ja auch den Unfall verhindern können.
Warum ging er davon aus, dass der Rote für ihn bremst und auf die Vorfahrt verzichtet?
Alleine schon in Sorge um meine eigene Gesundheit würde ich dem TE raten zurück zu setzen, insbesondere weil die Fahrerseite links ist und ich absolut verhindern würde, dass mir einer von links reinfährt.
 
Weil die Alternative ein Verkehrsunfall mit nicht absehbaren Folgen ist.
Das zu riskieren, nur um recht zu behalten, läßt schon tief blicken.
Sehr tief
Ich gebe dir vollkommen Recht. Im Straßenverkehr gilt gegenseitige Rücksicht und dazu zählt insbesondere auch auf eine Vorfahrt zu verzichten wenn man damit einen Unfall vermeidet.

Aber der TE hat selber das gleiche gemacht. Er ist auf die Kreuzung gefahren (was er nicht durfte) und selbst als Verkehr nahte (der Vorfahrt hatte) stehen geblieben, wissend darum, dass ein Unfall möglich ist. Sprich der TE hat sich in mehreren Ebenen falsch verhalten.

Wie gut und leicht der Rote hätte bremsen können, kann ich nicht abschließend beurteilen. Ja, er darf dem TE nicht reinfahren nur um die Vorfahrt zu behalten, aber ob das so war ist spekulativ und schon gar nicht beweisbar. Der TE sagt selber, er habe nur das Gefühl, dass es Absicht war. Wie will man das vor Gericht beweisen?
 
Ich gebe selbst zu das mein Verhalten nicht richtig war und gestehe auch die Schuld ein, aber war es vom roten Auto gerechtfertigt dann noch reinzufahren? Wenn jemand euch die Vorfahrt nimmt brettert ihr auch noch mit Absicht rein nur weil man im Recht war.
 
Ich gebe selbst zu das mein Verhalten nicht richtig war und gestehe auch die Schuld ein, aber war es vom roten Auto gerechtfertigt dann noch reinzufahren? Wenn jemand euch die Vorfahrt nimmt brettert ihr auch noch mit Absicht rein nur weil man im Recht war.
Was nützt Dir diese Diskussion und Frage, wenn Du es nicht beweisen kannst, bist Du schuld.
Es tut mir leid, aber so ist unsere Gesetzeslage.
Vor Gericht wird kein Recht gesprochen, es werden Urteile gefällt.
 
Ich gebe selbst zu das mein Verhalten nicht richtig war und gestehe auch die Schuld ein, aber war es vom roten Auto gerechtfertigt dann noch reinzufahren? Wenn jemand euch die Vorfahrt nimmt brettert ihr auch noch mit Absicht rein nur weil man im Recht war.
Das ist aus unserer Sicht sehr schwer zu beurteilen.
Der einzige hier, der das beurteilen kann bist du.
Wir waren nicht dabei.
Ich versuche immer einen Unfall zu vermeiden, auch wenn der andere sich fehl verhält.
Wenn sich jeder richtig verhält, du also erst in die Straße einfährst, wenn sie wirklich frei ist, passiert auch kein Unfall.
Du hättest auch zunächst rechts rausfahren können und ggf. am nächsten Kreisverkehr zu wenden, etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verkehrssituationen wie diese gibt es gleich vor meiner Haustür jeden Tag: wenn man von der Nebenstraße losfährt und links abbiegen will, ist man (gerade im Berufsverkehr) meist dazu gezwungen, bei freier Bahn zunächst bis zur Mitte zu fahren und dort erneut zu warten, bis auch diese Fahrbahn frei wird.
Jeder (oder fast jeder), der solche Strecken täglich fährt, kennt solche Situationen auch und fährt dementsprechend. Der Fahrer des roten Fahrzeugs hat sich leider offenbar wie ein A-Loch verhalten.
Ich könnte mit so einer miesen Einstellung praktisch jeden Tag einen Unfall zu meinen Gunsten provozieren. Aber leider wird der TE das hier nicht beweisen können; denn es ist ganz sicher nicht erlaubt, einfach so in ein stehendes Auto zu fahren.

Ich hatte erst im vergangenen Februar einen Unfall; klassischer Rechts-vor-links-Fall. Hätte ich das andere Auto aber erst ganz am Ende bzw. am Heck getroffen, hätte der Fall nicht so eindeutig ausgesehen; das hat die Polizeibeamtin dem Fahrer des anderen Autos auch so gesagt.
 
Wenn der Unfallgegner gefahrlos hätte anhalten können, sehe ich hier schon eine erhebliche Mitschuld.
Natürlich hättest du die Straße nicht blockieren und ihm dadurch die Vorfahrt nehmen dürfen.
Aber man darf ein Auto, dass einem die Vorfahrt nimmt auch nicht einfach rammen.
Die genaue Rechtslage kenne ich auch nicht, würde aber so argumentieren, dass der Unfallgegner gefahrlos rechtzeitig hätte anhalten können.
 

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