Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Naja aber der Rote hat ja offenbar gebremst, sonst wäre er dem TE ja mit höherer Geschwindigkeit als 10-15 kmh reingefahren. Sprich, du willst beweisen, dass er nicht stark genug gebremst hat und das halte ich juristisch für schwer beweisbar.ich glaube auch nicht, dass das so einfach ist. Es gibt bestimmt auch keine Bremsspur und anhand der Auprallgewschindigkeit ist leicht zu erkennen, dass er hätte bremsen können.
So eine Aktion könnte z.b. bei Dir auch eine Verletzung oder einen Schock oder ähnliches auslösen,
der Typ hat das willentlich in Kauf genommen,
Es gab mal vor meiner Schule an einer Kreuzung einen Unfall bei dem ein älterer Herr jemandem reingefahren ist, der unerwartet plötzlich gebremst hatte.
Der ältere Herr war ein sehr unsicherer Fahrer, hatte offenbar ein langsames Reaktionsvermögen und hatte sich wohl auch nicht getraut mit voller Kraft zu bremsen. Er fuhr dem Vordermann leicht drauf. Der ältere Herr hatte selbst einen Schock davon getragen und sich bei dem Manöver in der Hose eingenässt.
Du kannst nicht davon ausgehen, dass jeder Verkehrsteilnehmer optimal reagiert und sofort und kräftig bremst. Das würde im Zweifel auch für den Roten ausgelegt werden, weil er eben Vorfahrt hatte.
Und mal unter uns: Wenn der TE es wirklich so beschreibt dass alle Zeit der Welt für die Bremsung war, warum ist der TE dann nicht selber mit seinem Fahrzeug zurück gefahren? So hätte er ja auch den Unfall verhindern können.
Warum ging er davon aus, dass der Rote für ihn bremst und auf die Vorfahrt verzichtet?
Alleine schon in Sorge um meine eigene Gesundheit würde ich dem TE raten zurück zu setzen, insbesondere weil die Fahrerseite links ist und ich absolut verhindern würde, dass mir einer von links reinfährt.