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Ausnahmeregelung bei Pflegefall

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Um 8 Uhr da zu sein, muss ich 5:00 Uhr mit dem Bus von zu Hause los fahren, dann in die Bahn steigen.
Allein von den Zugfahrzeiten würde ich 5 Minuten zu spät kommen.

Ich denke jeder halbwegs vernünftige Mensch wird Verständnis dafür haben, wenn jemand mit ner weiten Anreise, 5 Minuten später kommt.
Kläre das vernünftig unter vier Augen und das sollte im Regelfall kein Problem darstellen.

Hat man ein Recht darauf durch die Bedingungen und die Pflege statt um 8 Uhr um viertel nach 8 anzufangen?
Ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet darauf Rücksicht zu nehmen?

Bitte, schlag dir solche Gedanken ganz schnell wieder aus dem Kopf.
Was du brauchst, ist Kulanz und Menschlichkeit.
Wenn du da mit "Rechten" ankommst, macht dein Gegenüber gleich dicht.

ch weiß nicht, wie ich das sonst schaffen soll

Sowas überlegt man sich vorher normalerweise.
Und wenn du die zeitliche Kapazität nicht hast, warum hast du dann die Pflege der Mutter übernommen?

Es geht wie gesagt um eine viertel Stunde.

Gehts jetzt um 5 Minuten oder ne Viertelstunde?
Das ist schon ein Unterschied.
Und bedenke.
Bus und Bahn haben gerne mal Verspätung oder fallen aus.
Um was "gehts" dann bei dir?
Aber immer grundsätzlich später kommen plus die gelegentlichen großen Verspätungen lässt selbst beim liebsten Menschen irgendwann das Verständnis schwinden.
Wenn sich ein Erwachsener dazu entscheidet irgendein Seminar, Weiterbildung, Umschuldung, Ausbildung whatever zu machen, dann muss er selbst sicherstellen, dass er auch rechtzeitig kommt.

Wir haben nen 25-Jährigen Azubi bei uns, der mit fast einem Jahr Vorlauf wusste, dass seine Ausbildung im September bei uns beginnt.
Am ersten Tag jammerte er schon rum, dass er nicht weiß, wie er in die Arbeit kommen soll.
Er lebt ca. 4 km entfernt.
Das man, das als junger kräftiger Kerl zur Not laufen kann oder sich für 50€ auf dem Flohmarkt ein Rad besorgen könnte, kam ihm überhaupt nicht in den Sinn.
Der hat es in einem Jahr nicht geschafft, sich darum zu kümmern.
 
Der Gesetzgeber gibt dir 10 Tage im Jahr, wo du dich um Pflege kümmern kannst. In der Regel sollen die dazu genutzt werden,, eine Kurzzeitpflege zu organisieren. Für den Rest bekommt deine Mutter das Pflegegeld, mit der sie sich die benötigte Hilfe kaufen kann. Wenn du diese Pflege übernommen hast, wirst du das Geld bekommen. Damit gehst du die Verpflichtung ein, dich zu kümmern. Du könntest auf einen Teil des Pflegegeldes verzichten und einen Pflegedienst zur Unterstützung dazu holen. Das wird dir aber direkt vom Pflegegeld abgezogen.
Auch für deinen Bruder bekommst du ja Unterhalt vom Jugendamt. auch damit verpflichtest du dich ja, dich zu kümmern.
Wie alt ist denn dein Bruder, kann er sich selbständig feetig machen morgens? Es klingt ja so, als ob er schulpflichtig ist.
 
Und hier:
,,Bei der sogenannten Kombinationsleistung reduziert sich das Pflegegeld um den prozentualen Anteil, zu dem ambulante Pflegeleistungen im aktuellen Monat usw. "

 
Das Thema ist doch schon lange geklärt.
Ich habe mit einzelnen Seminarleitern gesprochen und je nach Leiter habe icn mehr oder weniger Verständnis bekommen.
Der Grundtenor geht in die Richtung, dass ich die paar Minuten verspätet kommen kann und das später nachhole.
 
Das Thema ist doch schon lange geklärt.
Ich habe mit einzelnen Seminarleitern gesprochen und je nach Leiter habe icn mehr oder weniger Verständnis bekommen.
Der Grundtenor geht in die Richtung, dass ich die paar Minuten verspätet kommen kann und das später nachhole.
Es geht eher darum, dass Du Dir dauerhaft Hilfe beschaffst zur Entlastung.
Auf Dauer wirst Du das so nicht durchhalten.
 
Es geht eher darum, dass Du Dir dauerhaft Hilfe beschaffst zur Entlastung.
Auf Dauer wirst Du das so nicht durchhalten.

Also mir wurde auch gesagt, durch den Pflegedienst verkürzt sich das Geld und das deckt sich auch mit dem Betrag auf meinem Konto.
Das ist mir aber ehrlich gesagt egal.
Meine Mutter würde im Heim zu grunde gehen.
Solange ich es kann, pflege ich sie hier.
 
Also mir wurde auch gesagt, durch den Pflegedienst verkürzt sich das Geld und das deckt sich auch mit dem Betrag auf meinem Konto.
Das ist mir aber ehrlich gesagt egal.
Meine Mutter würde im Heim zu grunde gehen.
Solange ich es kann, pflege ich sie hier.

Es ist ja auch so.
Ausgenommen sind bestimmte Leistungen. Da muss man auf den Einzelfall schauen.

Ich hätte meinen Vater auch nicht weggeben wollen.
Er hat sich auch um mich gekümmert, als meine Mutter mich fast hat verhungern lassen und dann groß gezogen.
 
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