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Auskunft Aktien und ETFs

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 41245
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Super Beitrag Andreas. Kleine Ergänzung, warum das von Dir geschilderte Vorgehen dann nicht klappt.

Keine Geduld, weil man ja morgen reich sein will.

Und ich halte bei Deinem Vorgehen 8% im Schnitt pro Jahr für realistisch. Das ist leider den Gierigen unter uns viel zu wenig, mit Hebelprodukten, Krypto etc. hat doch Hinz und Kunz in einem Jahr aus 10.000 dann 500.000 Euro gemacht. So die Denkweise. Also investiert man "gierig" und verliert in der Regel.

Die Mehrheit der Deutschen hält Börse nach wie vor für ein Kasino. Ein Ort, an dem man nichts handfestes besitzt sondern nur auf virtuelle Zahlen wettet.

Börse ist für Viele zu abstrakt und zu kompliziert. Deswegen werfen sie Aktien, Fonds, ETFs, CFDs, Zertifikate allesamt in einen Topf. Genauso wie sie Anleger allesamt in einen Topf werfen oder pauschal meinen, dass nur Reiche Aktien hätten oder nur Reiche Gewinn machen während die Armen an der Börse nur noch ärmer gemacht würden.

Diese Denkweise ist aber sogar nachvollziehbar, eben weil man Börse auf zwei Weisen "spielen" kann. Also langfristorientierter breit investierter Anleger oder als kurzfristorientierter gehebelter Trader. Weil der Trader meist der ist, der entweder schnell reich oder schnell arm wird, gilt ihm die meiste Aufmerksamkeit. Man schaut halt nicht auf die Million erfolgreicher Sportler sondern auf die 10 Spitzensportler und auf die 10 Todesfälle beim Sport.

Wenn ich Lena7 sehe, sehe ich eine normale Person, die keine besondere Affinität zur Börse hat und eigentlich "nur" ihr Geld aus dem Hausverkauf inflationssicher aufheben will, bis sie es eines Tages braucht. Niemand hätte ihr vor 30 Jahren zu Aktien geraten, weil man damals Geld welches man mittelfristig benötigt hat eben zu 5% Zinsen an der Bank angelegt hat. Das war zwar schon damals weniger als am Aktienmarkt, aber es war ein gute Kompromiss für risikoaverse Menschen.

Für Menschen wie Lena fände ich einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild toll. Damit könnten Menschen ihre private Altersvorsorge stärken oder einfach Beträge einzahlen, welche sie derzeit nicht brauchen. Auch in den USA gibt es steuerliche Förderungen für solche Aktienanlagen. In Deutschland wird man von den Banken und vom Staat alleine gelassen. Selbst Finanzliteratur ist teils schwer zu finden. Thomas Sowells "Basic Economics" ist bis heute nicht mal ins Deutsche übersetzt worden.

Entschuldige, ich schweife ab.
Ja, du hast Recht Insta, Gier ist ein wesentliches Problem. Aber generell das öffentliche Bild von Börse und Aktien ist ein Problem, welches Menschen von Börse fernhält.
 

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