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Auseinanderleben

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Du warst das Feuer, das mich gewärmt hat. Danke.
Jetzt muss ich dich leider verlassen, du ausgehende Flamme, um Holz für ein neues Feuer zu sammeln.


Du hast mein Feuer einfach ausgemacht, ohne zu fragen ob mir kalt ist, nun sitz ich hier und efriere...ohne Wärme und ohne Licht im Dunkeln ohne zu wissen, wie ich je wieder Wärme bekomme

Du bist das Wasser, in dem ich geschwommen bin, es war eine schöne Zeit. Doch um nicht darin zu ertrinken, werde ich mir wegend es aufkommenden Wellenganges ein ruhigeres Gewässer suchen müssen. Machs gut.

Du hast mich erst mit schwimmen lassen in Deinem Wasser und als ich dabei war zu etrinken, bist Du einfach weitergeschwommen ans Ufer, ohne nach mir zu schauen, ob ich ertrinke...

Du bist die Erde, auf der ich gelaufen bin, die nun brüchig wird, gefährlich, lebensbedrohend, so dass ich mir ein neues Stück Boden, notfalls in einem ganz anderen Land suchen muss. Ich muss jetzt leider gehen, deshalb.

Du hast mir den Boden unter den Füßen einfach weggerissen, und nun habe ich nichts mehr worauf ich laufen kann. Du gehst einfach weiter deinen Weg und es interessiert Dich nicht, ldass ich nicht weiter gehen kann...

Du bist die Luft, die ich geatmet habe, und da du dich mir entziehst, werde ich genauso wie du wegwehst, mit dem Wind ziehen, dorthin, wo es sich atmen lässt.


Mein nach Hilfe rufen, nach dem Weg fragen und danach, wie es jetzt weiter geht, hat mir die Luft genommen. Ich ersticke hier. Weil ich immer noch weiter rufe: "Stop so nicht, nicht ohne dass wir drüber geredet haben"

Und ich frage mich immer, warum Du so grausam bist und was ich Dir getan habe, dass Du mich erfireren, ertrinken und ersticken lässt.

Ohne mir den Weg zu ebnen dafür, loszulassen und abzuschliessen, damit ich in Zukunft weiter laufen kann auch auf andere Menschen zu. Auf Menschen, die mich wirklich wollen und nicht nur so tun.
 
Und ich frage mich immer, warum Du so grausam bist und was ich Dir getan habe, dass Du mich erfireren, ertrinken und ersticken lässt.

Ohne mir den Weg zu ebnen dafür, loszulassen und abzuschliessen, damit ich in Zukunft weiter laufen kann auch auf andere Menschen zu. Auf Menschen, die mich wirklich wollen und nicht nur so tun.
__________________

Besser kann man das nicht ausdrücken. Eine jede Trennung verdient diese Fairness- alles andere ist grausam!
 
Hi, ich schreib dann mal in blau was dazu, wenns erlaubt ist. Sigi

Ich bin jetzt etwas unsicher, wer hier wen und wegen was verließ.
Trotzdem will ich einiges zu dem sagen, was hier steht:


Du warst das Feuer, das mich gewärmt hat. Danke.
Jetzt muss ich dich leider verlassen, du ausgehende Flamme, um Holz für ein neues Feuer zu sammeln.


Du hast mein Feuer einfach ausgemacht, ohne zu fragen ob mir kalt ist, nun sitz ich hier und efriere...ohne Wärme und ohne Licht im Dunkeln ohne zu wissen, wie ich je wieder Wärme bekomme

Dieser Satz kann eine Anklage gegen denjenigen sein, wenn er sich irgendwo falsch oder egoistisch verhalten hat (was ich in den hier geposteten Fällen nicht weiß) oder auch zeigen, dass man selbst etwas an sich ändern muss, nämlich die Einstellung, ohne den anderen alle Mittel aus der Hand genommen bekommen zu haben zu überleben (Therapie wäre da ein Ansatz), weil solche Einstellungen oft tief verwurzelt entstanden sind.

Du bist das Wasser, in dem ich geschwommen bin, es war eine schöne Zeit. Doch um nicht darin zu ertrinken, werde ich mir wegend es aufkommenden Wellenganges ein ruhigeres Gewässer suchen müssen. Machs gut.

Du hast mich erst mit schwimmen lassen in Deinem Wasser und als ich dabei war zu etrinken, bist Du einfach weitergeschwommen ans Ufer, ohne nach mir zu schauen, ob ich ertrinke...

Du ertrinkst nicht, weil ich dich tauche, sondern weil du nicht schwimmen kannst. Es war meine Aufgabe, dir schwimmen zu lernen und das musste ich aufgeben (aus einem entschuldbaren oder unentschuldbaren Grund, je nach Lage). Jetzt müsstest du zu einem Schwimmlehrer, damit dir das künftig nicht mehr passiert (Therapie z. b.).

Du bist die Erde, auf der ich gelaufen bin, die nun brüchig wird, gefährlich, lebensbedrohend, so dass ich mir ein neues Stück Boden, notfalls in einem ganz anderen Land suchen muss. Ich muss jetzt leider gehen, deshalb.

Du hast mir den Boden unter den Füßen einfach weggerissen, und nun habe ich nichts mehr worauf ich laufen kann. Du gehst einfach weiter deinen Weg und es interessiert Dich nicht, ldass ich nicht weiter gehen kann...

Wenn es mich nicht interessiert und ich könnte etwas ändern, es läge in meiner Macht, es zu ändern, dann bin ich in deiner Schuld. Wenn es nicht in meiner Macht liegt, dann kann ich dir bestenfalls helfen, Hilfe anderswo zu bekommen, am besten in einer Therapie, in der man lernt, immer eine gewisse Menge Boden unter den Füßen zu haben.

Du bist die Luft, die ich geatmet habe, und da du dich mir entziehst, werde ich genauso wie du wegwehst, mit dem Wind ziehen, dorthin, wo es sich atmen lässt.


Mein nach Hilfe rufen, nach dem Weg fragen und danach, wie es jetzt weiter geht, hat mir die Luft genommen. Ich ersticke hier. Weil ich immer noch weiter rufe: "Stop so nicht, nicht ohne dass wir drüber geredet haben"

Ahhh, jetzt merke ich erst, wo das Problem steckt, und du hast völlig Recht, wenn jemand ohne geredet zu haben flieht, ist er ein Versager, ganz egal, aus welchem Grund er geht!
Andererseits solltest du ihm das Reden auch nicht so schwer machen, dass er so furchtbare Angst hat, da nicht heil rauszukommen, dass er es vielleicht lieber sein lässt. Vielleicht hat er auch schonmal früher so eine Erfahrung gemacht und fürchtet sich nun davor.

Und ich frage mich immer, warum Du so grausam bist und was ich Dir getan habe, dass Du mich erfireren, ertrinken und ersticken lässt.

Ohne mir den Weg zu ebnen dafür, loszulassen und abzuschliessen, damit ich in Zukunft weiter laufen kann auch auf andere Menschen zu. Auf Menschen, die mich wirklich wollen und nicht nur so tun.

Diese Chance solltest du bekommen, da bin ich voll deiner Meinung.

Doch eine Frage: Warum sollte der andere nur so tun, als wenn er dich will? Das ist doch anstrengend, das macht doch keiner freiwillig.

Tschüs dann und hoffentlich redeten wir nicht aneinander vorbei, weil ich ja gar nichts über den wirklichen Fall weiß.

Sigi
 
Huch, da hat sich ja aus meinen paar Sätzen einiges entwickelt hier.
Ich hatte zwischendurch noch etwas geschrieben, aber ist anscheinend nicht veröffentlicht worden. Scheint etwas länger zu dauern, bis die Sachen gepostet werden, wenn man nicht registiert ist, aber na ja...

Also ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es in meinem Fall für beide besser, nicht mehr aneinander festzuhalten. Das macht keinen mehr glücklich.
Ist anscheind fast das gleiche, wenn ne Freundschaft auseinander geht als wenn eine Beziehung auseinander geht.
 
Tschüs dann und hoffentlich redeten wir nicht aneinander vorbei, weil ich ja gar nichts über den wirklichen Fall weiß.

Sigi[/QUOTE]

Nein Sigi,

alles voll in Ordnung, so sehe ich das auch und ich bin die jenige, die sich diese Worte mal ehrlich wünschen würde, von jemanden, der bestimmmt genau weiss, auch weil ich es ihr mitteilte, dass es mir so - ohne Worte und Grund fast unmöglich ist abzuschließen.

Ich bin nicht sauer auf diese Person, ich versteh sie nur nicht, warum sie mir so weh tut, das versteh ich nicht, ich könnte es akzeptieren, wenn sie sprechen würde.

Würde ihr auch verzeihen, dass sie das bisher versäumt hat, meine Tür ist offen zum Reden...

Ja und der/die Gast/in könnte genau die Person sein, von der ich mir das wünsche

Schauen wir mal, ob sich mein kleiner Wunsch erfüllt
 
Ahhh, jetzt merke ich erst, wo das Problem steckt, und du hast völlig Recht, wenn jemand ohne geredet zu haben flieht, ist er ein Versager, ganz egal, aus welchem Grund er geht!
Andererseits solltest du ihm das Reden auch nicht so schwer machen, dass er so furchtbare Angst hat, da nicht heil rauszukommen, dass er es vielleicht lieber sein lässt. Vielleicht hat er auch schonmal früher so eine Erfahrung gemacht und fürchtet sich nun davor.
Und hier kommst Du genau auf den Punkt , um den es mir und lassereden geht...
Ich möchte dem Urteil etwas die Härte nehmen ,
wenn jemand ohne geredet zu haben flieht, ist er ein Versager, ganz egal, aus welchem Grund er geht!

Aus meiner Sicht handelt dieser jemand dann nicht fair, aber warum gibt es Menschen die es dennoch so tun??
Kommen sie
mit ihren Gefühlen selber nicht zu recht.?
Was kann einen Me
nschen dazu bewegen , jemanden den mal gemocht oder geliebt hat, derart zu verletzen? Haben sie vor sich selber Angst?
 
Zuletzt bearbeitet:
@teddy

das wäre wohl mühsam, das rausfinden zu wollen, denn diese Menschen sprechen ja nicht einmal drüber weswegen sie einfach den Kontakt abbrechen...

Dann sprechen sie erst recht nicht drüber, wovor sie Angst haben - leider, ich bin froh, dass ich meine Gefühle in irgendeiner Art ehrlich äussern kann, da können einem die Menschen, die das so machen schon wieder leid tun...

Denn wer fühlt und Gefühle zulassen kann, welcher Art auch immer ist stark und nicht umgekehrt, sie es einfach mal so...Du hast diesen Menschen was voraus.
 
Was kann einen Menschen dazu bewegen , jemanden den mal gemocht oder geliebt hat, derart zu verletzen? Haben sie vor sich selber Angst?


Ich glaube fast, dass solche Menschen einfach keinen Stress wollen. Und es ist Stress, einen Menschen, der einen liebt, zu sagen, dass......

Solche Menschen gibt es auch noch auf anderen Gebieten, überall da, wo sie sich auf was einlassen müssten, sich Gedanken machen müssten, sich etwas stellen müssten, da fliehen solche. Das ist ihre angelernte Gewohnheit, um Stress zu vermeiden. Und sie fühlen sich dabei ganz normal, weil es ihr Weg ist. Pech gehabt, für die anderen.

Sigi
 

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