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Ausbildungssuche und Tipps für Hospitation

Blümchen88

Neues Mitglied
Hallo.
Ich bin auf der Suche nach einer Stelle im Kita- oder Jugendhilfebereich für die Ausbildung zur Erzieherin. Dies gestaltet sich als schwierig. Ich bin bereits fast Mitte 30 und habe eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im medizinischen Bereich, mein Abi nachgeholt und neben dem Studium im erlernten Beruf befristet gearbeitet sowie regelmäßig Nachhilfe an Schulen gegeben. Das Studium habe ich abgebrochen, etwas länger studiert als gewollt, jedoch möchte ich im sozialen Bereich bleiben und arbeiten. Einige Monate habe ich im Studium mit beeinträchtigten Menschen gearbeitet. Dies fand ich interessant, da ich so tiefe Einblicke in die Arbeit erhalten konnte.

Nun ist es so, dass ich seit Ende vom letzten Jahr und diesem Jahr, Bewerbungen versende um die Ausbildung zur Erzieherin zu absolvieren. Es fehlt eine Kooperationsvereinbarung. Ich habe einige Absagen von Kitas erhalten. Man hätte genug Personal.

Vor ca. anderthalb Wochen, hospitierte ich in einer Hilfeeinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ich hatte einen recht positiven Eindruck. Man teilte mir nun jedoch mit, daß ich nicht überzeugend sei, was das Interesse an den Jugendlichen angeht. Ich versuchte mich nun zu verteidigen indem ich erklärte, dass ich mich sehr für diesen Bereich interessiere, etc. Dies ist aber offensichtlich nicht genug. Den genauen Wortlaut meiner Argumentation kann ich gerade nicht wieder geben. Jedoch kämpfte ich um eine Chance.

Eine mehrwöchige Hospitation, in ähnlichem Bereich (ambulant), andere Einrichtung, hatte ich letztes Jahr gemacht und dort war das Feedback gut. Ich erhielt konstruktive Kritik und noch viele hilfreiche Tipps zur Arbeit.

Hat jemand Tipps, was ich ändern könnte bei einer anderen Hospitation? Die Ausbildung werde ich dieses Jahr wohl nicht mehr anfangen können, da die Zeit zu knapp wird. Ich werde älter und habe nun Angst, daß daraus nichts werden könnte. Ich benötige bald eine Stelle, die mich finanziell trägt.

Hinweis: zurzeit arbeite ich als Aushilfe, in einer Einrichtung für beeinträchtigte. Menschen. Die Stelle hatte ich vor vier Monaten begonnen. Diese nahm ich an um Berufserfahrung zu sammeln und da ich dachte, ich könne die Zeit zur Ausbildung, die ab August beginnt, sinnvoll überbrücken. . PS: die Arbeit macht mir Spaß.

Danke im voraus für viele, nützliche Tipps! 🙂
 
Ich benötige bald eine Stelle, die mich finanziell trägt.

Hinweis: zurzeit arbeite ich als Aushilfe, in einer Einrichtung für beeinträchtigte. Menschen. (...) . PS: die Arbeit macht mir Spaß.
Hallo Blümchen88,
der Bedarf an Erzieherinnen bzw. das Angebot an Ausbildungsplätzen ist regional wohl sehr verschieden – und oft bekommt man dafür auch kein Geld. Ob das also der richtige Weg ist, wenn es dir um deinen Lebensunterhalt geht?

Wenn dir deine Aushilfsstelle Spaß macht, warum bleibst du da nicht einfach und bildest dich intern weiter? Nach meiner Erfahrung braucht man nicht immer ein Studium oder eine Ausbildung, um beruflich erfolgreich zu sein.

Alles Gute!
Werner
 
Hinweis: zurzeit arbeite ich als Aushilfe, in einer Einrichtung für beeinträchtigte. Menschen. Die Stelle hatte ich vor vier Monaten begonnen. Diese nahm ich an um Berufserfahrung zu sammeln und da ich dachte, ich könne die Zeit zur Ausbildung, die ab August beginnt, sinnvoll überbrücken. . PS: die Arbeit macht mir Spaß.
Und diese Stelle könnte nicht der Kooperationspartner für Deine Ausbildung sein?
 
Nach meiner Erfahrung braucht man nicht immer ein Studium oder eine Ausbildung, um beruflich erfolgreich zu sein.
Den Tipp finde ich im Land der Titeltümelei schwierig. Schnell wird man so nämlich für gleiche Arbeit mit dem Hinweis auf die fehlende Qualifikation schlechter bezahlt. Außerdem schließen bei uns in NRW mangels Kindern schon die ersten Einrichtungen. Verstärkt sich der Trend bist du als Ungelernte immer 2. Wahl.

Ob man ein Studium unbedingt braucht: Geschenkt! Ausbildung nach meiner Meinung: IMMER! Die ist zukunftssichernd.
 
Ich habe für meine Mitbewohnerin direkten telefonischen Kontakt derart aufgenommen, dass ich gefragt habe, ob sie sich vorstellen darf und dabei erwähnt, dass Bewerbungen sinnlos sind, wenn entsprechende Angebote nicht vor gesehen sind.
Damit hatte ich Erfolg - und sie keine vergebliche Mühe.
 

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