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Ausbildung oder Studium

skeletonclique

Neues Mitglied
Guten Abend 🙂

Im Moment schwanke ich einfach zwischen Ausbildung und Studium. Ich bin 16 Jahre alt und habe so gut wie keine Interessen, Hobbys und Talente, was mir meine Wahl noch schwerer macht. Ich weiß es ist noch sehr früh darüber nachzudenken, da ich eigentlich noch sehr viel Zeit hätte, nur macht mir meine Familie extremen Druck, da ich schlecht in der Schule bin und alle Familienmitglieder in meinem Alter schon Vorstellungen von Berufen, Ausbildungen oder Studiengängen haben. Mein Bruder macht eine Ausbildung zum Fachinformatiker, meine Cousine Industriekauffrau, einer meiner Cousins wird bei der Bundeswehr studieren und so weiter. Nur ich weiß einfach nicht was ich werden möchte. Ich habe wie gesagt, keine Interessen, Hobbies und Talente. Dazu fühle und finde mich ehrlich gesagt einfach dumm. Ich war 4 Jahre auf der Realschule, in der ich die 7. Klasse wiederholt habe, ohne Erfolg. Daraufhin habe ich auf eine Wirtschaftsschule gewechselt, von der ich nach einem Jahr gegangen bin. Jetzt bin ich auf einer Mittelschule auf dem M-Zweig, dieses Jahr werde ich meinen Quali machen, nächstes Jahr meinen Realschulabschluss. Ich fühle mich dumm, da ich so oft Schule gewechselt habe und nie etwas durchziehe. Ich bin in Mathe unglaublich schlecht, ich habe seit ich denken kann, nur 5er und 6er, hatte Nachhilfe mein Leben lang. Meine Mutter wollte mit mir auch nie zu einem Arzt gehen und mich auf Dyskalkulie testen lassen da nach ihrer Aussage sowas nicht gibt, obwohl sie von meinen Lehrern mehrmals daraufhin gewiesen wurde, da ich die Symptome einer Dyskalkulie und einer Konzentrationsschwäche zeigte. In den anderen Fächern bin ich gut wenn ich lerne. Englisch 2 Deutsch 2, Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde 2, Arbeit Wirtschaft Technik 3, Kunst 1, Physik Chemie Biologie 3, Religion 2. Ich spreche fließend 2 Sprachen (Englisch und Deutsch) und kann von Französisch und schwedisch die Grundkenntnisse. Meine Mutter hat auch nie mit mir einen IQ-Test machen lassen, nur mit meinem Bruder, da er es schwerer hatte in unserer Kindheit, er hat insgesamt, bis heute noch mehr Unterstützung bekommen (ich möchte mich nicht als benachteiligt darstellen!). Ich weiß einfach nicht was ich werden möchte, ich schwanke zwischen Studium oder Ausbildung. Ich habe aber keine Ahnung was ich als Ausbildung möchte. Der Druck auf mich wird immer größer, da wir bald umziehen und meine Mutter hinziehen möchte, wo ich eine Ausbildungsstelle in der Nähe habe, nur ich weiß ja nicht was ich machen möchte!! Dazu kommt, dass ich ein FÖJ machen möchte in 2 Jahren. Ich habe einfach Angst, dass mein Leben durchschnittlich wird, d.h. aufstehen-arbeiten-schlafen. Ich weiß, bisschen übertrieben, aber so stelle ich mir persönlich das Leben einfach nicht vor, das ist in meinen Augen nicht der Sinn des Lebens. Kann ich mich irgendwo beraten lassen? Habt ihr Ideen oder Tips für mich? Ich weiß, dieser Text ist nicht wirklich nützlich als Hilfe für mich, nur ich wollte mich auskotzen und meine Gedanken auf "Papier" bringen 😀.

PS: Bei der Ausbildung denke ich an etwas mit Tieren oder der Umwelt, beim Studium an Forensik (Ich weiß, dass Forensik nicht wie im Fernsehen ist!!!). Außerdem weiß ich, dass man mit 16 noch nicht wirklich Ahnung und Vorstellungen von seinem Leben hat, aber dies ist im Moment meine Meinung zum Stand der Dinge.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
die Leute, die direkt wussten, was sie beruflich machen wollten, beneiden wir alle 😉 für viele verläuft die Berufswahl aber nicht so eindeutig und gezielt.
Wenn du arbeiten gehst, kann es gut passieren, dass dein Leben nur aus aufstehen und arbeiten besteht, da heißt es dann, sich freiräume frei zuschaufeln, aber darum mach dir mal keine sorgen, erst mal geht es ja darum eine Richtung einzuschlagen.
Was ich nur empfehlen kann, ist während deiner Ferien Praktika zu machen! Ja, wenn man Schüler ist, denkt man, Schule würde so viel Zeit beanspruchen, dass man die ganzen Ferien braucht, aber nein, ... so viel Zeit um unkompliziert Berufserfahrung zu sammeln, wirst du nicht mehr so einfach kriegen.
was du auch machen könntest, wäre zur kostenlosen Berufsberatung der Arbeitsagentur zu gehen.

Wie dem auch sei, du musst dich auch gar nicht zwischen Ausbildung und einem Studium entscheiden. Du kannst auch zuerst eine Ausbildung machen und dann ein Studium 'oben drauf setzen'. So wie ich das rauslese, hast du ja auch noch etwas Zeit bis du dein FORQ und dann dein Fachabitur/Abi in der Tasche hast.
Werde dir deiner stärken bewusst, überlege, was für dich interessant sein könnte, mach in dem Bereich Praktika und versuche dich dann in dem Bereich weiterzubilden.
 
Hallo skeletonclique,

die Berufswahl ist für die wenigsten von Anfang an klar, also mach dir keine Sorgen. Wenn du dir nicht sicher bist, ist wahrscheinlich ein freiwilliges Soziales Jahr nicht schlecht, oder du machst nach der Schule ein Jahr lang Praktika, um zur Orientierung. Wenn du schon grob eine Ahnun hast, was dir zumindest gar nicht gefällt, gibt es auch Orientierungs-Studiengänge, bei denen es nur darum geht den passenden Beruf für sich zu finden.
Also wie du siehst gibt es einige Möglichkeiten.
Und denk daran: Selbst wenn du dich für etwas entscheidest und es dir dann doch nicht gefallen sollte, ist das noch nicht das Ende. Man kann immer etwas neues Beginnen.

Liebe Grüße
Merion
 
Hallo skeletonclique,

die Berufswahl ist für die wenigsten von Anfang an klar, also mach dir keine Sorgen. Wenn du dir nicht sicher bist, ist wahrscheinlich ein freiwilliges Soziales Jahr nicht schlecht, oder du machst nach der Schule ein Jahr lang Praktika, um zur Orientierung. Wenn du schon grob eine Ahnun hast, was dir zumindest gar nicht gefällt, gibt es auch Orientierungs-Studiengänge, bei denen es nur darum geht den passenden Beruf für sich zu finden.
Also wie du siehst gibt es einige Möglichkeiten.
Und denk daran: Selbst wenn du dich für etwas entscheidest und es dir dann doch nicht gefallen sollte, ist das noch nicht das Ende. Man kann immer etwas neues Beginnen.

Liebe Grüße
Merion
 

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