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Hallo. Gleich vorweg, dieser Text der jetzt kommt könnte ziemlich lang werden.
Ich bin 16 Jahre alt und habe einen Realschulabschluss.
Ich war mir noch nie im Klaren darüber, welcher Beruf mal das richtige für mich sein wird. Ich hatte viele Hobbys aber konnte diese nie mit einem Beruf vergleichen.
Als ich also meinen Realschulabschluss bekam hatte ich schon dutzende Bewerbungen geschrieben, nur Absagen. Bis meine Eltern sich ein neues Auto zulegten in einem Autohaus. Wir fragten spontan, ob denn hier eine Ausbildungsstelle als Automobilkaufmann o.Ä. frei wäre. Und ja, das war sie. Also Bewerbung abgegeben und schwupps, zugesagt.
(Ich habe mich aber NIE vorher über diesen Beruf informiert, ich musste also nehmen was mir gegeben wurde!)
Nun, ich bekam also eine Ausbildung als Automobilkaufmann.
Diese startete ich im August '10.
Die erste Woche verlief Reibungslos, aber schon in der zweiten Woche merkte ich: "Das ist nicht für mich!"
Dieser dauernde Stress mit den Kunden, das Telefon welches alle 10 Sekunden klingelte, das bürotypische "Sortieren, Lochen, Abheften..." - das konnte ich nicht machen.
Ich dachte erst es wäre nur eine Phase und quälte mich noch 2 Wochen durch die Ausbildung, bis es dann garnicht mehr ging.
Ich saß nur noch Abends im Bett und heulte, konnte nicht mehr schlafen ..
Ich MUSSTE dort weg, egal was es kostet. Ich hätte wirklich keine weitere Woche ausgehalten ohne dort richtig auszurasten.
Also erzählte ich alles meinen Eltern (ich machte schon in der 2. Woche Andeutungen, also kam es nicht überraschend), wir haben viel darüber geredet und letztendlich habe ich die Ausbildung dann am 3. September '10 abgebrochen.
Da meine Eltern Zahnärzte sind und gute Verbindungen zu diversen Labors hatten, verschafften sie mir (vor der Kündigung im Autohaus) eine Ausbildung als Zahntechniker. Ich habe schon öfters bei meinen Eltern bei der Arbeit zugeschaut und dachte mir: "Cool, vielleicht ist das was für mich!".
Aber eigentlich war das mehr der "Notausgang" - wegen dem Autohaus. Wie gesagt ich konnte dort keine Woche länger bleiben und MUSSTE weg, meine Eltern hätten mich niemals abbrechen lassen ohne das ich was neues gefunden hätte.
Also: Zahntechniker!
Diese Ausbildung mache ich jetzt seid dem 6. September '10 und sie macht mir eigentlich Spaß. Abgesehen von den Arbeitszeiten (8-18 Uhr) ist es eigentlich echt ein cooler Job.
Aber jetzt kommt es wie es kommen musste:
Nach ca. der 4 Woche (also Anfang dieses Monats) ging es wieder los. Ich liege Abends im Bett und denke mir: "Nein, ich kann da morgen nicht hin!"
Das Problem ist: Ich weiß nicht warum ich diese Gedanken habe!
Ich fange einfach an zu heulen, renne bei der Arbeit auf die Toilette und fange an zu heulen.
Ich kann nicht mehr richtig schlafen, sobald ich eine Sekunde frei habe zum Denken, denke ich daran wie besch***** doch alles ist. Ich sitze bei der Arbeit und kann mich nicht richtig konzentrieren, gucke alle 2 Sekunden auf die Uhr und bete das die Zeit umgeht, aber mit jedem Blick verstreicht die Zeit langsamer.
Ich weiß nicht WAS es sein kann. Der Job macht mir, wie gesagt, sogar Spaß! Ich weiß echt nicht mehr weiter. Die Mitarbeiter sind nett, der Chef auch .. ich habe mit niemandem ein Problem, werde nicht gemobbt.
Ich dachte alles wird besser als beim Autohaus damals, aber da habe ich mich geirrt. Es geht wieder von vorne los und es ist keine Lustlosigkeit. Wenn ich meiner Mutter jetzt sagen würde: "Ich kann das nicht mehr weitermachen.." würde sie wahrscheinlich total ausrasten, ich kann nichteinmal Andeutungen machen.
Ich weiß nicht weiter .. und das alles soll noch 3 Jahre so weiter gehen? Dann kann ich mich sofort einweisen lassen.
Ich glaube ich habe von Anfangan alles falsch gemacht.
Vielleicht hätte ich weiter zur Schule gehen sollen, dann hätte ich mehr Zeit gehabt um mich umzuschauen und zu gucken was das Richtige ist. Aber jetzt stecke ich mittendrin und es gibt keinen Weg zurück, um nocheinmal alles zu überdenken.
Ich weiß nicht weiter ... helft mir bitte, falls das überhaupt möglich ist!
Ich bin 16 Jahre alt und habe einen Realschulabschluss.
Ich war mir noch nie im Klaren darüber, welcher Beruf mal das richtige für mich sein wird. Ich hatte viele Hobbys aber konnte diese nie mit einem Beruf vergleichen.
Als ich also meinen Realschulabschluss bekam hatte ich schon dutzende Bewerbungen geschrieben, nur Absagen. Bis meine Eltern sich ein neues Auto zulegten in einem Autohaus. Wir fragten spontan, ob denn hier eine Ausbildungsstelle als Automobilkaufmann o.Ä. frei wäre. Und ja, das war sie. Also Bewerbung abgegeben und schwupps, zugesagt.
(Ich habe mich aber NIE vorher über diesen Beruf informiert, ich musste also nehmen was mir gegeben wurde!)
Nun, ich bekam also eine Ausbildung als Automobilkaufmann.
Diese startete ich im August '10.
Die erste Woche verlief Reibungslos, aber schon in der zweiten Woche merkte ich: "Das ist nicht für mich!"
Dieser dauernde Stress mit den Kunden, das Telefon welches alle 10 Sekunden klingelte, das bürotypische "Sortieren, Lochen, Abheften..." - das konnte ich nicht machen.
Ich dachte erst es wäre nur eine Phase und quälte mich noch 2 Wochen durch die Ausbildung, bis es dann garnicht mehr ging.
Ich saß nur noch Abends im Bett und heulte, konnte nicht mehr schlafen ..
Ich MUSSTE dort weg, egal was es kostet. Ich hätte wirklich keine weitere Woche ausgehalten ohne dort richtig auszurasten.
Also erzählte ich alles meinen Eltern (ich machte schon in der 2. Woche Andeutungen, also kam es nicht überraschend), wir haben viel darüber geredet und letztendlich habe ich die Ausbildung dann am 3. September '10 abgebrochen.
Da meine Eltern Zahnärzte sind und gute Verbindungen zu diversen Labors hatten, verschafften sie mir (vor der Kündigung im Autohaus) eine Ausbildung als Zahntechniker. Ich habe schon öfters bei meinen Eltern bei der Arbeit zugeschaut und dachte mir: "Cool, vielleicht ist das was für mich!".
Aber eigentlich war das mehr der "Notausgang" - wegen dem Autohaus. Wie gesagt ich konnte dort keine Woche länger bleiben und MUSSTE weg, meine Eltern hätten mich niemals abbrechen lassen ohne das ich was neues gefunden hätte.
Also: Zahntechniker!
Diese Ausbildung mache ich jetzt seid dem 6. September '10 und sie macht mir eigentlich Spaß. Abgesehen von den Arbeitszeiten (8-18 Uhr) ist es eigentlich echt ein cooler Job.
Aber jetzt kommt es wie es kommen musste:
Nach ca. der 4 Woche (also Anfang dieses Monats) ging es wieder los. Ich liege Abends im Bett und denke mir: "Nein, ich kann da morgen nicht hin!"
Das Problem ist: Ich weiß nicht warum ich diese Gedanken habe!
Ich fange einfach an zu heulen, renne bei der Arbeit auf die Toilette und fange an zu heulen.
Ich kann nicht mehr richtig schlafen, sobald ich eine Sekunde frei habe zum Denken, denke ich daran wie besch***** doch alles ist. Ich sitze bei der Arbeit und kann mich nicht richtig konzentrieren, gucke alle 2 Sekunden auf die Uhr und bete das die Zeit umgeht, aber mit jedem Blick verstreicht die Zeit langsamer.
Ich weiß nicht WAS es sein kann. Der Job macht mir, wie gesagt, sogar Spaß! Ich weiß echt nicht mehr weiter. Die Mitarbeiter sind nett, der Chef auch .. ich habe mit niemandem ein Problem, werde nicht gemobbt.
Ich dachte alles wird besser als beim Autohaus damals, aber da habe ich mich geirrt. Es geht wieder von vorne los und es ist keine Lustlosigkeit. Wenn ich meiner Mutter jetzt sagen würde: "Ich kann das nicht mehr weitermachen.." würde sie wahrscheinlich total ausrasten, ich kann nichteinmal Andeutungen machen.
Ich weiß nicht weiter .. und das alles soll noch 3 Jahre so weiter gehen? Dann kann ich mich sofort einweisen lassen.
Ich glaube ich habe von Anfangan alles falsch gemacht.
Vielleicht hätte ich weiter zur Schule gehen sollen, dann hätte ich mehr Zeit gehabt um mich umzuschauen und zu gucken was das Richtige ist. Aber jetzt stecke ich mittendrin und es gibt keinen Weg zurück, um nocheinmal alles zu überdenken.
Ich weiß nicht weiter ... helft mir bitte, falls das überhaupt möglich ist!