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Jonno94

Neues Mitglied
Guten Tag Community,ich hoffe man kann mir helfen.

Ich mache derzeit eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement. Bin im 2.Lehrjahr.
Bin 25 Jahre alt.
Das Problem ist , ich werde schon seit ca einem Jahr nicht mehr gefördert auf der Arbeit. Bekomme keine Aufgaben, sitze am Tag fast 7 Stunden nur am Pc rum und Google irgendwas was mich interessiert.
Der Ausbilder meinte zu mir dass mir die Kollegen nichts mehr geben weil ich es ewig falsch mache.
Wenn ich dann mal was kann was ich mehrer Wochen mache wie zb Personalabteilung dann wird es mir einfach weg genommen mit der Begründung , es wurden zu viele Fehler gemacht obwohl man mir 2 Wochen vorher noch gesagt hat , dass man es mir zutraut. Ich hefte nur noch Unterlagen ab oder helfe den Mitarbeitern im Lager beim Markieren von Ware.
Jede Woche habe ich n Gespräch mit meinem Ausbilder der mir jede Woche dasselbe erzählt.
Ich solle mir was anderes suchen, meine Stärken liegen woanders , ich schaffe es nicht usw...

In der Berufsschule läuft es genau so.
Mir liegt das kaufmännische einfach nicht, ich schreibe obwohl ich lerne und selbst mit Nachhilfe nur 5en.
Habe gerade eine Klausur wiederbekommen und hatte diesmal ein gutes Gefühl und es war wieder eine 5.
Ich verliere den Glauben an mich selbst, da ich nicht gefördert werde bin ich oft krank, meistens komme ich morgens einfach nicht hoch weil ich mit Kopf und Bauchschmerzen schon einschlafe.
Ich hatte viele Fehltage dieses Jahr aufgrund des Berufs.

Ich hab einen guten Realschulabschluss und mein Fachabitur mit 3.0 bestanden im Gesundheit und Sozialen.
Die 5 in Mathematik hat mir den Schnitt natürlich versaut. Aber ich war stolz das damals geschafft zu haben.

Nun zu meinem Problem, weswegen ich mir jeden Tag den Kopf zerbreche.
Die Klausuren bauen aufeinander auf und ich weiß dass ich es einfach nicht schaffe. Ich kenne es nicht nur 5en zu schreiben.
Ich bin 25 und mir scheint der Abbruch als einzige Lösung . Ich wohne mit meiner Mutter zusammen, sie kann nicht mehr arbeiten und bekommt Hartz IV.
Ich bin derzeit der Hauptverdiener und ich will unbedingt ausziehen .
Was soll ich tun? Ich will richtig Geld verdienen und nicht nochmal von vorne anfangen.
Ich überlege mich für eine Erzieherausbildung zu bewerben.
Jedoch müsste ich dann Bafög und andere Hilfen anfordern da ich kein Geld bekomme da es ne schulische Ausbildung ist.

Ich habe starke Zukunftsangst, mir wird geraten mich bei der Post oder bei der DB zu bewerben da die gerne Quereinsteiger übernehmen aber ich bin mir halt total unschlüssig.
Habe Angst keinen Erfolg zu haben und immer Hilfsarbeiter zu sein. Ich will mir in Zukunft was leisten können und nun merke ich dass ich die Ausbildung einfach nicht packe und sie mich psychisch kaputt macht.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und könnt meine Lage verstehen.
 

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HaGeBe

Mitglied
Guten Tag Community,ich hoffe man kann mir helfen.

Ich mache derzeit eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement. Bin im 2.Lehrjahr.
Bin 25 Jahre alt.
Das Problem ist , ich werde schon seit ca einem Jahr nicht mehr gefördert auf der Arbeit. Bekomme keine Aufgaben, sitze am Tag fast 7 Stunden nur am Pc rum und Google irgendwas was mich interessiert.
Der Ausbilder meinte zu mir dass mir die Kollegen nichts mehr geben weil ich es ewig falsch mache.
Wenn ich dann mal was kann was ich mehrer Wochen mache wie zb Personalabteilung dann wird es mir einfach weg genommen mit der Begründung , es wurden zu viele Fehler gemacht obwohl man mir 2 Wochen vorher noch gesagt hat , dass man es mir zutraut. Ich hefte nur noch Unterlagen ab oder helfe den Mitarbeitern im Lager beim Markieren von Ware.
Jede Woche habe ich n Gespräch mit meinem Ausbilder der mir jede Woche dasselbe erzählt.
Ich solle mir was anderes suchen, meine Stärken liegen woanders , ich schaffe es nicht usw...

In der Berufsschule läuft es genau so.
Mir liegt das kaufmännische einfach nicht, ich schreibe obwohl ich lerne und selbst mit Nachhilfe nur 5en.
Habe gerade eine Klausur wiederbekommen und hatte diesmal ein gutes Gefühl und es war wieder eine 5.
Ich verliere den Glauben an mich selbst, da ich nicht gefördert werde bin ich oft krank, meistens komme ich morgens einfach nicht hoch weil ich mit Kopf und Bauchschmerzen schon einschlafe.
Ich hatte viele Fehltage dieses Jahr aufgrund des Berufs.

Ich hab einen guten Realschulabschluss und mein Fachabitur mit 3.0 bestanden im Gesundheit und Sozialen.
Die 5 in Mathematik hat mir den Schnitt natürlich versaut. Aber ich war stolz das damals geschafft zu haben.

Nun zu meinem Problem, weswegen ich mir jeden Tag den Kopf zerbreche.
Die Klausuren bauen aufeinander auf und ich weiß dass ich es einfach nicht schaffe. Ich kenne es nicht nur 5en zu schreiben.
Ich bin 25 und mir scheint der Abbruch als einzige Lösung . Ich wohne mit meiner Mutter zusammen, sie kann nicht mehr arbeiten und bekommt Hartz IV.
Ich bin derzeit der Hauptverdiener und ich will unbedingt ausziehen .
Was soll ich tun? Ich will richtig Geld verdienen und nicht nochmal von vorne anfangen.
Ich überlege mich für eine Erzieherausbildung zu bewerben.
Jedoch müsste ich dann Bafög und andere Hilfen anfordern da ich kein Geld bekomme da es ne schulische Ausbildung ist.

Ich habe starke Zukunftsangst, mir wird geraten mich bei der Post oder bei der DB zu bewerben da die gerne Quereinsteiger übernehmen aber ich bin mir halt total unschlüssig.
Habe Angst keinen Erfolg zu haben und immer Hilfsarbeiter zu sein. Ich will mir in Zukunft was leisten können und nun merke ich dass ich die Ausbildung einfach nicht packe und sie mich psychisch kaputt macht.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und könnt meine Lage verstehen.
Hallo Jonno94,

darf ich fragen, warum du damals mit der Ausbildung angefangen hast? War es "nur" eine Notlösung?

Dass du keine Aufgaben zugewiesen bekommst, geht nicht. Damit kommt dein Ausbildungsbetrieb nicht seinen Pflichten und schon gar nicht deinen Rechten nach. Wenn du mal in § 14 I Nr. 1 BBiG schaust, dann hat dein Ausbilder die Pflicht, dir die berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Auch wenn du alles falsch machst. Dann muss das anders angegangen werden, vielleicht Aufgaben etappenweise erarbeiten/mit Hilfestellung etc.. Hier würde ich auf deinen Ausbilder zugehen und mit ihm darüber sprechen. Frag deine Kollegen, wo die vermeintlichen Fehler lagen.

"Ich habe starke Zukunftsangst, mir wird geraten mich bei der Post oder bei der DB zu bewerben da die gerne Quereinsteiger übernehmen aber ich bin mir halt total unschlüssig."

Das mit der Zukunftsangst kann ich zu 100% nachvollziehen. Die hatte ich auch mal und es war kein schönes Gefühl. Aber: Hör bitte nicht auf andere Empfehlungen. Denn sonst fragst du dich wohl möglich in ein paar Jahren, was du hier, wo auch immer du dann bist, eigentlich machst. Versuch auf dein Gefühl zu hören. Und wenn du dich für die Erzieherausbildung entscheiden solltest, dann tu dies. Hast du schon mal mit Kindern gearbeitet?
Es ist nicht schlimm auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein, dies ist nur ein temporärer Zustand. (Außerdem musst du - zumindest was das BaFöG angeht - ohnehin später einen Teil zurückzahlen. Was auch gut und richtig ist.)
 

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