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Ausbildung abbrechen ?

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Gast

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Hallo ihr lieben, ich denke seit einiger Zeit darüber nach, meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau abzubrechen.
Seit dem 15.03.2016 bin ich dort und generell gefällt es mir auch, nur habe ich keine wirkliche Freizeit mehr. Mein Arbeitstag beginnt um 10 Uhr, ich bin die erste im Büro und schreibe Mails und nehme Telefonate entgegen. Zwischen 11 und 12 Uhr kommen dann meine Chefs. Ich bekomme dann meine Aufgaben oder mache Hausaufgaben o.ä.
Um 14.30 öffne ich dann unseren Platz (Verkehrsübungsplatz für Kinder). Ich bin also bis mindestens 19 Uhr dort. Danach noch irgendetwas zu unternehmen ist meist nicht mehr drin weil ich zu kaputt bin. An Samstagen arbeite ich auch immer von 11.30 bis mindestens 19.30 Uhr. Für Treffen mit Freunden ist meist nie die Zeit, auch so muss ich fast immer absagen weil ich arbeiten muss.

Nun weiß ich nicht, ob ich meine ausbildung abbrechen soll. Wenn ich abbrechen würde dann würde ich gerne mein Abitur nachholen ( habe nur fachabi) und dann Lehramt studieren auf Grundschule. Aber auf der anderen Seite ist es gut eine Ausbildung in der Tasche zu haben. Bin sehr zwiegespalten, es wäre nett einen Ratschlag zu bekommen.

Liebe Grüße
 
Hallo,

mein Rat: ganz klar durchhalten und die Ausbildung zu Ende machen, zumal du schreibst, dass es dir im Prinzip gefällt. (ein Abbrechen wirst du bestimmt irgendwann bereuen, ich spreche leider aus Erfahrung).
Warum musst du vor deinen Chefs im Büro sein? Bekommst du die Samstagsstunden gut geschrieben und hast dafür an einem anderen Tag frei?
Über die Bedingungen und zu viel Arbeit kannst du ja mal mit deinem Ausbilder sprechen. Überstunden in der Ausbildung müssen meiner Meinung nach auch nicht sein, aber gut Lehrjahre sind auch keine Herrenjahre.
Und ein Studium kannst du ja danach immer noch dranhängen, du bist ja noch jung!

LG
Gast
 
Naja, wenn du unter der Woche um 10 zu arbeiten beginnst und bis 7 arbeitest, sind das sieben Arbeitsstunden pro Tag, daran ist nichts Ungewöhnliches.
Wahrscheinlich wäre es für dich besser, deinen Arbeitstag schon um 8 beginnen zu können, dann wärst du auch früher wieder draußen und hättest nicht das Gefühl, dass es schon "so spät" ist. Aber Arbeitszeiten sind nun mal von Job zu Job verschieden und wenn dir die Ausbildung ansonsten gut gefällt, würde ich an deiner Stelle (noch) nicht abbrechen. Ich denke, man muss sich an einen Fulltimejob auch erst mal gewöhnen. Mit der Zeit wird man besser darin, sich seine Freizeit gut einzuteilen.
 
An den Arbeitszeiten wird sich vermutlich nichts ändern nach der Ausbildung (?), wenn du jetzt nicht damit klar kommst, dann vielleicht auch in der Zukunft nicht, ist eben die Frage ob du diesen Job einen Leben lang machen willst - das sollte die entscheidende Frage für dich sein. Wenn definitiv nicht, dann lieber gleich abbrechen als später. Wenn du anderswo aber um 8 anfängst, vll. dazu pendeln musst und dementsprechend früh raus musst, wirst du auch kaum mehr Zeit haben.

Lehramt auf Grundschule dürfte allerdings auch überlaufen sein.
 
Hallo,

mein Rat: ganz klar durchhalten und die Ausbildung zu Ende machen, zumal du schreibst, dass es dir im Prinzip gefällt. (ein Abbrechen wirst du bestimmt irgendwann bereuen, ich spreche leider aus Erfahrung).
Warum musst du vor deinen Chefs im Büro sein? Bekommst du die Samstagsstunden gut geschrieben und hast dafür an einem anderen Tag frei?
Über die Bedingungen und zu viel Arbeit kannst du ja mal mit deinem Ausbilder sprechen. Überstunden in der Ausbildung müssen meiner Meinung nach auch nicht sein, aber gut Lehrjahre sind auch keine Herrenjahre.
Und ein Studium kannst du ja danach immer noch dranhängen, du bist ja noch jung!

LG
Gast

Danke für deine Antwort!
Ich muss auf meine Stunden kommen und deshalb muss ich immer eher da sein und gehe dann als letzte. Da ich in der Woche an beiden Tagen nach der Schule nicht mehr in den Betrieb muss. Ich habe aber immer Überstunden, die ich dann auch als einen freien Tag nutzen kann, ganz klar. Aber ich hätte halt lieber einen geregelten Ablauf. Also meine 8 std am Tag. Und ich darf montags nicht arbeiten weil der Betrieb da frei hat. Also wird mein Wochenende auf Sonntag und Montag verschoben. Ich habe zwar meine freuen Tage, aber halt anders als es alle anderen haben.
Ich weiß daher auch nicht wie ich mit ihm darüber reden soll, da unser Betrieb bis 19 Uhr geöffnet hat und ich an den Tagen halt eingeplant bin. Es wäre ja auch schön wenn ich wenigstens zwei Samstage frei bekommen könnte und im Wechsel arbeite..
 
Naja, wenn du unter der Woche um 10 zu arbeiten beginnst und bis 7 arbeitest, sind das sieben Arbeitsstunden pro Tag, daran ist nichts Ungewöhnliches.
Wahrscheinlich wäre es für dich besser, deinen Arbeitstag schon um 8 beginnen zu können, dann wärst du auch früher wieder draußen und hättest nicht das Gefühl, dass es schon "so spät" ist. Aber Arbeitszeiten sind nun mal von Job zu Job verschieden und wenn dir die Ausbildung ansonsten gut gefällt, würde ich an deiner Stelle (noch) nicht abbrechen. Ich denke, man muss sich an einen Fulltimejob auch erst mal gewöhnen. Mit der Zeit wird man besser darin, sich seine Freizeit gut einzuteilen.

Naja ich arbeite ja keine 7 Stunden sondern mindestens 9 täglich.
Ich habe vorher auch ein freiwilliges soziales Jahr in der Kita gemacht und hatte auch meine 8 std täglich, aber eben von 8 bis 16 Uhr und damit hatte ich auch kein Problem. Ich bin es schon gewohnt zu arbeiten. Und wo liegt der Sinn wenn ich meine Ausbildung noch ein Jahr weitermache und dann sage, ok das ist nichts für mich? Das verstehe ich nicht um ehrlich zu sein p
 
An den Arbeitszeiten wird sich vermutlich nichts ändern nach der Ausbildung (?), wenn du jetzt nicht damit klar kommst, dann vielleicht auch in der Zukunft nicht, ist eben die Frage ob du diesen Job einen Leben lang machen willst - das sollte die entscheidende Frage für dich sein. Wenn definitiv nicht, dann lieber gleich abbrechen als später. Wenn du anderswo aber um 8 anfängst, vll. dazu pendeln musst und dementsprechend früh raus musst, wirst du auch kaum mehr Zeit haben.

Lehramt auf Grundschule dürfte allerdings auch überlaufen sein.

Also ich weiß eigentlich schon, dass ich mir nicht vorstellen kann in diesem Bereich weiter zu arbeiten. Nach meiner Ausbildung würde ich mein Abitur nachholen und dann studieren. So sieht mein Plan bis jetzt aus. Ich weiß, dass ich niemals diesen Job führen könnte, wenn ich später mal Familie habe, und das ist auf jeden Fall mein Plan. Klassenkameraden haben ihre Ausbildung auch schon aufgrund von zu vielen Überstunden geschmissen. Und ich höre so einige Geschichten von anderen im Veranstaltungsbereich, die noch schlimmer dran sind als ich mit Überstunden. Daher ist das kein Job, den ich später machen möchte. Wiederum ist es ein kaufmännischer Beruf und dafür eine Ausbildung in der Tasche zu haben ist keine schlechte Sache, denke ich..
 
Hallo ihr lieben, ich denke seit einiger Zeit darüber nach, meine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau abzubrechen.
Seit dem 15.03.2016 bin ich dort und generell gefällt es mir auch, nur habe ich keine wirkliche Freizeit mehr. Mein Arbeitstag beginnt um 10 Uhr, ich bin die erste im Büro und schreibe Mails und nehme Telefonate entgegen. Zwischen 11 und 12 Uhr kommen dann meine Chefs. Ich bekomme dann meine Aufgaben oder mache Hausaufgaben o.ä.
Um 14.30 öffne ich dann unseren Platz (Verkehrsübungsplatz für Kinder). Ich bin also bis mindestens 19 Uhr dort. Danach noch irgendetwas zu unternehmen ist meist nicht mehr drin weil ich zu kaputt bin. An Samstagen arbeite ich auch immer von 11.30 bis mindestens 19.30 Uhr. Für Treffen mit Freunden ist meist nie die Zeit, auch so muss ich fast immer absagen weil ich arbeiten muss.

Nun weiß ich nicht, ob ich meine ausbildung abbrechen soll. Wenn ich abbrechen würde dann würde ich gerne mein Abitur nachholen ( habe nur fachabi) und dann Lehramt studieren auf Grundschule. Aber auf der anderen Seite ist es gut eine Ausbildung in der Tasche zu haben. Bin sehr zwiegespalten, es wäre nett einen Ratschlag zu bekommen.

Liebe Grüße


Süß. Du bist also zufrieden und willst wegen Freizeit kündigen? Na dann werde doch gleich komplett arbeitslos! Dann hast du so viel Freizeit wie du willst.

Ich durfte im Bachelor von Montag - Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8-19 Uhr in der Uni hocken. Samstag und Sonntag wurde dann halbtags gearbeitet 😉 Die Zeit fürs Lernen ist da noch nicht mal mit drin.

Es gibt abertausende Leute die wesentlich mehr arbeiten als du. Also wenn du mit der Ausbildung ansonsten zufrieden bist, warum dann aufhören? Werd erwachsen und lebe damit, dass du nie wieder so viel Freizeit haben wirst wie in der Schulzeit.

Also ich weiß eigentlich schon, dass ich mir nicht vorstellen kann in diesem Bereich weiter zu arbeiten. Nach meiner Ausbildung würde ich mein Abitur nachholen und dann studieren. So sieht mein Plan bis jetzt aus. Ich weiß, dass ich niemals diesen Job führen könnte, wenn ich später mal Familie habe, und das ist auf jeden Fall mein Plan. Klassenkameraden haben ihre Ausbildung auch schon aufgrund von zu vielen Überstunden geschmissen. Und ich höre so einige Geschichten von anderen im Veranstaltungsbereich, die noch schlimmer dran sind als ich mit Überstunden. Daher ist das kein Job, den ich später machen möchte. Wiederum ist es ein kaufmännischer Beruf und dafür eine Ausbildung in der Tasche zu haben ist keine schlechte Sache, denke ich..

Wie ich schon schrieb: Bei einem guten Studium wirst du noch weniger Freizeit haben als jetzt eh schon.
 
Guten Morgen,

deine Arbeitszeiten sind doch eigentlich ganz gut. Du hast halt keine typischen Büroarbeitszeiten. Wahrscheinlich stört dich dieser Umstand.
Deshalb abzubrechen halte ich für Quatsch, denn deine idealen Wunscharbeitszeiten wirst du wohl kaum irgendwo finden. Abstriche wirst du immer machen müssen.
Du hast doch den ganzen Montag frei. Dies kann durchaus auch ein Vorteil sein.
 
Informiere dich zudem am besten über die Arbeitszeiten von Grundschullehrern. Diese haben neben dem Unterricht morgens noch zusätzliche Aufgaben, so dass sie oft auch länger in der Schule sind. Dazu muss man als Lehrer auch mobil sein, da man sich nicht unbedingt den Ort der Schule aussuchen kann (Stichwort Familienplanung). Hinzu kommt die psychische Belastung durch Arbeit mit kleinen Kindern, der man gewachsen sein sollte.
 

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