Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ausbildung abbrechen?

Eiskalter_Engel

Aktives Mitglied
Hallo liebe Leute,

in diesem Schreiben hier, geht es nicht um mich, sondern eher einen Bekannten der mir aber schon nahesteht.

Ich schildere nun sein Problem und hoffe das ich kompetente Ratschläge bekommen kann?

Es geht um einen Jungen 20 Jahre (in diesem Monat geworden). Er macht eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker in einem BBW für Behinderte Menschen. Er hatte damals es noch selbst ausgesucht, dort die Ausbildung anzufangen, da er am Anfang eine Probe in jedem angebotenem Beruf/Bereich des BBW's machen konnte. Das tat er auch und entschied sich letztendlich zu diesem Beruf den er auch weiterhin in dieser Richtung ausüben wollen würde. Er hat selbst keine großen Einschränkungen ausser ADHS was nicht mehr anerkannt wird (er nimmt auch keine Amphetamine mehr). Sowohl wie auch sein Autismus, der eher mehr zu autistischen Zügen tendiert. Sein Problem ist, dass er eben reifer geworden ist und gelernt hat, dank seiner Freundin mit seinen psychischen Problemen klar zu kommen. Das bedeutet, er kann offener Reden, traut sich in die Öffentlichkeit, hat mehr Freunde gewinnen können und und und. Ärzte die ihn zum ersten mal sehen glauben ihm nicht einmal, dass er überhaupt autismus hatte, sondern es eher dank seiner schlechten Kindheit hatte. Er zog sich früher stark zurück und sprach mit fast gar keinem Menschen. Das lag aber an seiner Erziehung. Wenn er etwas der Mutter erzählen wollte schrie sie ihn an..verpiss dich in dein Zimmer, dein Gelaber interessiert mich nicht und so saß er nur am Computer und fürchtete sich vor der Außenwelt. Ich hatte ein Gespräch gehabt mit einer Logopädin die so etwas nicht abstreiten könnte. Ich meine das man dank der Prägung und falschen Erziehung eben als Autist angesehn werden kann, der man im Grunde nicht ist. Sein Vater hatte die Mutter schon früher verlassen da war er 6. Daraufhin hasste die Mutter das Kind und gibt ihm noch heute die Schuld für die Trennung. Alles eine schwere Geschichte die aber vom wesentlichem nun abgrenzt.

Er macht diese Ausbildung nun schon seit ein und halb Jahren. Es war anfangs alles gut. Dort wohnt man erstmal intern und kommt dann extern auf die Gruppe. Das war ihm zu Anfang auch egal, aber als er dann wusste wie es ist alleine zu leben und mehr an Privatsphäre zu besitzen gefiel ihm das und er würde nie wieder extern mit einem wirklich körperlichem Behinderten mehr ein Zimmer teilen. Als er aber immer öfters Krank wurde was bewiesen war durch Schimmel in dem Zimmer die die Betreuer ihm angeboten hatten wurde er wieder rausgeschmissen und muss mit einem das Zimmer teilen und zwar den Rest der Ausbildung. Ein anderer Behinderter bekommt nun das Zimmer, da der Junge ja Probleme wegen dem Schimmel und seinen Fehlzeiten machte. Was noch dazu kommt, dass er heftig gemobbt wird von Ausbildern und es ist nicht auszuschließen das er dauerdurchfall eben auch von der psychischen Belastung hat. Er hat jeden Tag Angst und Unlust dorthin zu gehen. An manchen Tagen weint er einfach drauf los und bekommt Lust seine Gefühle in Alkohol zu ertränken. Ich halte ihn schon seit längerem davon ab. Seine Freundin ist auch sprachlos aber rät ihm eben an die Ausbildung zu verlassen und eine neue zu suchen. Da stelle aber ich mir die Frage ob es in seiner Lage wirklich so leicht geht? Er nimmt es auch in Kauf Bewerbungen zu schreiben und auf Vorstellungsgespräche zu gehen. Er kann einfach nicht mehr dort sein. Jeden Tag überhaupt keine Privatsphäre. Die Betreuer durchwüllen deren Sachen und kommen alle 30 Minuten ins Zimmer. Als er mit der Freundin zusammen ziehen wollte wurde es abgewandt und verboten. Die drohten sich dabei ans Arbeitsamt zu wenden, dass es eben seine Ausbildung gefährdet und allein aus deren Sicht kann/darf er es dann nicht. In meinen Augen herrscht es schon nahe zu an Freiheitsberaubung, denn ihm wird gar keine andere Wahl gelassen. Seine Mutter drängt eh, dass er die Ausbildung weiter machen soll, denn in ihren Augen ist es egal wo und mit wem er in einem Zimmer schläft. Nur er kann psychisch nicht mehr weiter und weiß im endeffekt keinen Rat mehr. Ich persönlich würde über einen wechsel gern reden, aber so einfach wird das dann ja nicht sein. Was ich ihm noch geraten habe ist einen Amtsarzt hinzuzuziehn der bestätigen kann, das er Arbeitsfähig ist und durch nichts eingeschränkt wird.

Ich bedanke mich schonmal für eure Antworten.

MfG Engel

PS: Es gab schon Gespräche mit der Leitung die alles aber abgestritten hat und im Grunde zu nichts führte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Abbrechen vielleicht nicht aber sich ein anderes Unternehmen suchen. Denn so, wie du es beschreibst, wird er das da nicht bis zum Endevdurchhalten. Er kann sich ja auch an die zuständige Kammer wenden.
 
Sortieren:

Reha-Ausbildung auf Grund Diagnose Autismus und ADHS
Ausbildung Jobcenter-finanziert?
unter 25
mit therapeutischem Wohnen verbunden?

Letzteres wundert mich, wieso mit Gruppenwohnen?

Er ist frei in seinen Entscheidungen, sofern er nicht für manche Dinge einen gesetzlichen Betreuer beigeordnet bekommen hat. Hat er?

Bedeutet, er kann wohnen und eine Ausbildung machen, wo und mit wem ihm das gefällt.
Er kann sich einen anderen Ausbildungsplatz suchen, auch einen "normalen". Dann kommt niemand und verbietet ihm das. Von daher verstehe ich das Problem nicht so ganz.
 
Problem ist..ihm ist kein Betreuer zugeordnet aber er wird sogesehn eingesperrt. Er muss wieder intern hin und wenn er das nicht tut rufen sie beim Arbeitsamt an und ihm werden Gelder gestrichen. Sogesehn eine Erpressung. Wenn er das und das nicht tut..werden diese Konsequenzen eben folgen. Er hat sich nun beim Arbeitsamt gemeldet. Sie wollten ihn natürlich überreden weiter zu machen und seine Angst überwinden, denn sonst wird er sogesehn keine andere Ausbildung packen. Aber er fürchtet sich vor anderen nicht, es ist auch nicht wirklich Angst, sondern dieses unwohle Gefühl dorthin zu gehn und jeden Tag dumme und gemeine Sprüche kassieren wie mit: Er fragt warum sie im Regen spazieren wollen...vom Ausbilder..daraufhin sagt er..ich will auch Montag so wie du..krank sein..und das an einem Dienstag..das ist einer der harmlosesten..oder..mit deinen Ausreden..kannst du ein Buch schreiben und es wird ein Bestseller...ich persönlich..finde so etwas muss nun nicht sein!..Er ist auch eben in psychologischer Betreuung..und hat darüber auch gesprochen...es wurde versucht den Ausbildern zu vermitteln..dass sie damit aufhören...sie haben zugesagt und zugegeben..das sie solche Sprüche ihm jeden Tag reindrücken und sagten..das sie aufhören..es war paar Tage ruhe..und fing vom neuem wieder an..es wurde mit dem Chef gesprochen.daraufhin..sollte er eben intern..

Manche von euch werden es vielleicht für harmlos halten, aber es gibt eben unterschiedliche Menschen und er möchte sich so etwas nicht gefallen lassen, was ich persönlich auch in Ordnung finde, da Menschen so etwas allgemein nicht verdienen. Ich finde auch, dass sie kein Recht haben ihn einfach so einzusperren, denn er will selbst auch selbstständiger werden woraufhin es ihn auch nur einfach einschrängt. Vom BBW selbst kann ich aus eigener Erfahrung auch nichts gutes berichten. Als ich dort gearbeitet habe, wurde ich von hinten von einem Auszubildenden fast abgestochen. Natürlich gibt es da auch kranke, aber so etwas sollte man aus meiner Sicht nicht an die Öffentlichkeit lassen! Der Chef hat ihn in Schutz genommen, dass er etwas krank sei und an dem Tag seine Tabletten nicht nahm und schon war es aus dem Weg. Der Polizei wegen der Anzeige hat er auch schön vorgeheult... Es wurde nur vermerkt, denn ich wurde ja nicht verletzt. Deswegen verließ ich, diese Stelle da es aus psychischen Gründen nicht weiter ging. Ich kenne die einzelnen Leuten...die versuchen mit allen Mitteln selbst wenn es gegen das Gesetz verstößt ans Ziel zu kommen!

Was noch den Jungen betrifft, er war mal intern zu Anfang. Er wurde mit einem taub-stummen, der in Rollstuhl saß in ein Zimmer gesteckt. Dieser konnte nur von der Mimik ablesen und das mit einem angeblichem autisten??..er hatte schon damals..das kaum aushalten können und wurd extern geschickt und derzeit scheinen wohl viele angereist zu sein (im bbw) und wollen auch ein einzelzimmer... Vielleicht ist das der Grund? Bestechungen?... Ich weiß wirklich nicht..wieso er da jetzt rausgeschickt wird.. von deren Seite Begründung: Er verschläft zu oft. Aber beim Abstempeln geguckt..das es nur 2 mal war..wegen umziehn...um 2 Minuten..ist..das wirklich ein Grund jemanden so dermaßend einzusperren?

Ich danke euch für alle Antworten..und auch schonmal..für die kommenden..wenn welche noch kommen sollten ^^

Mit freundlichen Grüßen

Eiskalter_Engel
 
Zuletzt bearbeitet:
"... Ich meine das man dank der Prägung und falschen Erziehung eben als Autist angesehn werden kann, der man im Grunde nicht ist."

Zitat Ende.

Autismus verdankt sich einer neurologischen Abweichung. Bei der Diagnostik werden soziale Faktoren genau angeschaut und Probleme, die sich einer "schweren Kindheit" verdanken, wahrgenommen. Die Diagnose wird nicht leichtfertig ausgesprochen. Gerade die Wahrnehmungsauffälligkeiten und Reizüberflutungen geben hier Aufschluss. Soziale Auffälligkeiten sind nur eine Folgeerscheinung, nicht aber das eigentliche Symptom.
Wegen welcher Behinderung arbeitet dein Freund denn in einem geschützten Betrieb?
Wurde Autismus diagnostiziert oder liegen noch andere Beeinträchtigungen vor?
Und wie kommt es, dass du dir zutraust, seinen Zustand fachmännisch zu beurteilen?
Mir schien beim Lesen deines Beitrages, dass du sein Problem/seine Behinderung irgendwie "kleinredest". Auch mit der nettesten Freundin an seiner Seite wird ein Autist ein Autist bleiben.
Weil er different wahrnimmt. Man kann sicher lernen, angemessen damit umzugehen. Aber die Lösung des Problems kann sicher nicht die alles regelnde und begleitende Partnerin sein.
 
Hallo,

also was Autismus angeht, kann ich schon behaupten dass ich mit solchen eben ein wenig Umgang zu kennen scheine, da mein Vater einer ist und ich mit Autisten gearbeitet habe. Es sind sehr anstrengende Menschen die wirklich schwer an Vertrauen gewinnen. Es dauert sehr lange bis du mit ihnen normal sogar reden kannst und oft eben das Gefühl hast mit der Wand zu sprechen. Sie sehen auch die Welt ganz anders und nehmen viele Dinge nicht so wahr wie wir oder haben eben Probleme mit Gefühlen und Emotionen. Er hat allerdings keine Wahrnehmungseinschränkungen oder sonst irgendwas. Er ist nur sehr Ängstlich und hat ebend Angst vor anderen Menschen und schreckt sich stark zurück von denen. Dies ist auch der Grund wieso er als Autist abgestempelt wurde!!! Er befindet sich derzeit auch bei einem Psychologen so wie vom Neurologen auch schon untersucht worden, doch jeder einzelne lachte herzhaft über die Diagnose. Auch eine Logopädin verneinte es. Also was soll man dann glauben? Was viel interessanter ist, dass auf die Mutter eben Münchhausen-Syndrom zutrifft und sie ist derzeit eh in psychiatrischen Behandlung. Eben wegen damaligen Ängsten die er besaß und er fürchtet sich noch heute stark vor seiner Mutter, musste er in diesen Betrieb.

Naja es folgen ja derzeit noch weitere Untersuchungen, damit er nicht weiterhin als Behindert abgestempelt wird und Autismus eben schon abfällt und wird nicht bestätigt. Das einzige was eben zutreffen könnte wegen seinen Ängsten ist Aspergersyndrom. Er hat also immer noch Ängste die allerdings weniger geworden sind, aber immer noch zu groß sind. Die andere Diagnose die noch besteht ist, ADHS und bis vor einem Jahr nahm er eben Amphetamine. Jetzt setzte er sie ab und wird auch gelobt von Ärzten und verhält sich auch ruhig. Er lacht wieder und nimmt erst jetzt, so war zumindest seine Aussage, endlich Gefühle wahr und weiß was Freude ist. Dies hat er zumindest mir selbst gesagt.

Bitte verstehe mich nicht falsch, nicht ich habe die Diagnose ihm erstellt sondern eben Fachmänner wie Psychologe, Allgemeinärzte, Neurologe, Soziologe und auch ein Psychiater. Ich habe es nur angedeutet dass da was Faul ist, da er sich mir geöffnet hat und um Hilfe bat. Ich habe ihm nur geraten es zu Untersuchen und habe mich aus dem Grund selbst informiert. Aber meine Theorie wurde eben bestätigt. Ich will ihm unter die Arme greifen damit er aus dem Teufelskreis kommt, da er selbst so nicht glücklich ist und bin eben der selben Meinung wie die Psychologen und der Logopädin...das es wegen seiner Kindheit ist.

z.B musste er immer alleine im Zimmer sitzen und wenn er was der Mutter erzählen wollte wurde er angeschrien und auf Kopf geschlagen und so etwas wie gesagt: "Verpiss dich in dein Zimmer, niemand will dein gelaber hören!" Oder wenn er Fröhlich drauf war schrie sie, nimm endlich wieder deine Tabletten...um ihn ruhig zu stellen. So saß er zum größten Teil eben nur ruhig in seinem Zimmer. Immer nur mit Konsolen beschäftigt und wusste fast garnichts von der Welt... Er hat sogar eine Essverhaltungsstörung. Er verschlingt alles sehr schnell und wusste früher nicht einmal was z.B eine Mango ist. Hatte große Ängste das ihm das Essen genommen wird oder hatte Angst zum Kühlschrank zu gehen und sich frei was zu nehmen...Deswegen ging er immer zu Hause heimlich zum Kühlschrank und wenn er was aß versteckte er die Packung im Kühlschrank so, als wäre da noch was drin. Also viele..sehr viele Ängste...und denen sollte man nachgehen...Er spricht auch immer sehr seeehr schnell..das man ihn kaum versteht aber eben weil er Angst hat das man ihm nicht zuhören will oder ihn nicht Aussprechen lassen möchte. Ob das wirklich alles nur wegen Autismus ist? Naja ich verlass mich da lieber auf Fachmänner. Deswegen mich bitte nicht falsch verstehen, meine Aussagen beziehn sich nicht nur auf meine Sichtweise sondern eben auch auf fachmännische..

Ich habe ihn nur lediglich zum Psychologen geschickt und viel mit ihm darüber gesprochen damit er sich das auch einfach traut. Die Ängste würden sicherlich hier aber viele verstehen..denn zum Psychologen zu gehen ist für einen oder anderen eine ziemlich große Überwindung. Ich hoffe nur, dass er es bald packt denn ihm wird schon telefonisch vom Chef des Betriebs gedroht worauf er sogar schon Angst hat sich dort krank zu melden.. Diese Ängste machen ja im Grunde ja alles so schwer. Allerdings wurden früher diese Ängste als Autistmus abgestempelt..zumindest wurde sein Autistmus so begründet und mit den sozialen Schwierigkeiten...die er ebend besaß! Jetzt kann er normal auf Menschen zugehen und hat nicht mehr diese große Angst abgelehnt zu werden. Was man aber sonst mit den anderen Ängsten tun kann? Training..kann sicherlich was daran ändern? Zumindest..hoffe ich das sehr für ihn..

Tut mir sehr leid, dass ich diesmal so viel geschrieben habe.

Mit freundlichen Grüßen

Eiskalter_Engel
 
Sie wollten ihn natürlich überreden weiter zu machen und seine Angst überwinden, denn sonst wird er sogesehn keine andere Ausbildung packen.

Wenn ich das richtig verstanden habe ist das Problem ja weniger die Ausbildung an sich als die Umstände drumrum.

Schon keinen eigenen Rückzugsraum zu haben kann auf Dauer zu einer Gesamtüberlastung führen, gerade bei einem Menschen mit autistischen Zügen oder autistischer Wahrnehmung. Wenn dann noch andere verunsichernde Faktoren hinzukommen, kann es eben eng werden.
Im Grunde sollte es doch möglich sein, dies dem Arbeitsamt so zu vermitteln. Wenn insgesamt klarere Verhältnisse herrschen, ist dann ja auch der Raum da, eine Ausbildung fokussierter anzugehen.
 
Ja, die Ausbildung ansich gefällt ihm und seine Kollegen sind auch zum größten Teil ganz ok. Er mochte da früher wirklich sehr gern hingehen. Er hatte dort auch ziemlich viel Spaß bis der Ausbilder eine höhere Position bekommen hat im Betrieb und nun auf ihnen rumtanzt wie er mag. Der Beruf auch ansich gefällt ihm und er will ihn auch später ausüben. Dem Arbeitsamt wurde das so vermittelt doch die im BBW sagen oder er geht intern oder kann gleich abbrechen und stellen sich richtig quer. Er wartet nun wieder auf Rückruf vom Arbeitsamt denn die versuchen das eben mit dem Betrieb zu klären. Sieht alles sehr eng aus und da ich ihm anriet sich nicht darauf zu verlassen was rauskommt, soll er bis dahin lieber schon Bewerbungen schreiben, denn einer Ausbildung kann er ja absagen wenns dort wieder klappen sollte und würde bei der Absage von BBW eine neue Stelle haben wenn es funktioniert. Beides sogesehn gut..zumindest sehe ich das so..

Aber solch eine Einengung und keine Rückzugmöglichkeiten finde ich persönlich auch schon schlimm obwohl ich keine autistischen Züge habe. Also ich denke das jeder Mensch gern Privatsphäre haben will und im Grunde auch das a und o ist. Es gibt Menschen die damit klarkommen und denen das egal ist wo sie schlafen und anderen ist es eben wichtig. Seine Mutter z.B drückt ihm jetzt voll eine rein und weigert sich überhaupt an irgendwelche Papiere abzugeben oder ihm überhaupt was zu sagen. Mit seinem Vater steht er garnicht in Kontakt. An Gelder bekommt er derzeit auch nichts, obwohl er ja noch sogesehn in der Ausbildung ist. Er lebt nun auf Kosten seiner Freundin und wohnt derzeit auch bei ihr. Allmählich denke ich sollte man schon an einen Anwalt denken oder? Kindergeld kassiert die Mutter. Er wartet jetzt bis Monatsende ob sie es überweist oder nicht. Ansonsten wird es wirklich eng.

Mit freundlichen Grüßen

Eiskalter_Engel
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das sehr interessant, wird nicht oft öffentlich, zu was die sogenannten Helfer / Betreuer in der Lage sind, obwohl sie ja natürlich immer davon überzeugt sind, sie machen das richtige. Die Frage ist, wie lange die Ausbildung noch dauern würde ? Danach wäre abzuwägen, ob er es vielleicht noch bis dahin durchhält. Wenn nicht, dann bricht er eben ab. Er kann doch sogar bei der Freundin wohnen, bis er was neues hat. Manchmal muss man Mauern durchbrechen.
 
Also die Ausbildung dauert noch 2 Jahre mit Wahrscheinlichkeit das es sogar verlängert wird wegen Fehlzeiten. Er sagt selber, wäre es ein halbes Jahr würde er es ja irgendwie noch ertragen..aber 2 ganze Jahre das mutet er sich selbst nicht zu. Es führt eben alles zum Abbruch derzeit. Niemand meldet sich bei ihm aber er wird morgen nochmal anrufen wegen den Geldsachen, denn obwohl er krankgeschrieben ist und nicht arbeiten kann muss er dennoch Geld bekommen da er ja rechtlich gesehn dort noch als Auszubildender aktiv ist. Er ist derzeit auch bei seiner Freundin, denn bei der Mutter ist er nicht willkommen. Die Betreuer sind eben stark von sich überzeugt, so wie auch das in seinem Zimmer kein Schimmel ist obwohl er sogar schon fast von dem Lüftungsschacht abbröckelt. Naja alles ja nun irgendwo egal für den Jungen, aber nicht für den, der da in naher Zukunft leben muss 🙂.

Danke an alle

Mit freundlichen Grüßen

Eiskalter_Engel
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben