Das Lesen dieses Themas -mit allen eingefügten Filmen von Youtube- hat mich zum Nachdenken gebracht:
http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/113264-erhoehte-gefahr-von-terror-anschlaegen.html
und zwar jetzt nicht auf die Terrorgefahr bezogen, sondern auf die Motivation der Gesellschaft, zusammen voran zu kommen.
Die erste Frage, die ich mir stellte, war: "Wohin soll's mit uns und unserer Gesellschaft denn überhaupt gehen?"
Die Wirtschaft und deren kontinuierliches Wachstum ist meiner Meinung nach eines der grössten Missverständnisse unserer modernen industriellen Zeit. Es ist eine absolute Illusion zu denken, dass es mit der Konjunktur neben den kurzfristigen Schwankungen längerfristig stets aufwärts gehen KANN. Womöglich sind wir heute schon an der Grenze der Ausbeutung unserer von der Erde zur Verfügung gestellten Ressourcen angelangt...
Weitere Stichworte zu dieser These sind: Massenproduktionen, blinder Konsum, exponentielles Bevölkerungswachstum, spreizende Gesellschaftsschere, Ausbeutung, Gier, Egoismus, Umweltverschmutzung usw.
Das Gesamtbild der Menschheit ist farblos und macht mich persönlich nicht stolz dazu zu gehören, ein Mensch zu sein…
Dieser, in einem der erwähnten Filme genannte, Philosoph Strauss hatte schon Recht: Die Gesellschaft zerfällt, wenn sie nicht ein gemeinsames Ziel, einen gemeinsamen Weg oder "Kampf"/“Gegener“ findet. Denn eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne nur noch seine individuellen Begehren und Wünsche verfolgt, verliert früher oder später sämtliche Moralvorstellungen. Plötzlich ist alles erlaubt damit alle Homo-Ökonomiki überhaupt die Chance haben, glücklich zu werden. Je "egoistischer" sich das Individuum verhält, desto schädlicher ist dies für das Kollektiv. Also hat in der bisherigen Geschichte der Menschheit stets ein kleiner Bevölkerungsanteil, jener mit Macht und Einfluss, dafür gesorgt, dass ihr Volk einen Kampf zu kämpfen hatte und auch einen Grund (meistens die Angst), ihn zu kämpfen. Dadurch haben die Untertanen ihre individuellen Wünsche und Begehren mehr oder weniger freiwillig zurückgeschraubt und (wieder) zusammengehalten.
Ein sehr intelligenter, mir bekannter Geschichtslehrer, hat einmal grinsend gesagt, dass der eigentliche Auslöser eines jeden Krieges stets die Langeweile gewesen sei...
Also nochmals überblickend zusammengefasst: Die weltweite menschliche Gesellschaft musste sich bisher damit erhalten, dass sie sich abwechselnd selbst zerstört und wieder aufgebaut hat. Und der bevölkerungsreiche Pöbel, der stets dabei bluten und schwitzen musste, wurde von den wenigen Mächtigen dazu befehligt (früher) oder durch div. Medien manipuliert (heute), nur damit diese ihre Macht, welche immer auf dem Kollektiv begründet ist, beständig halten konnten.
Heute sollten wir aus unserer blutigen Geschichte endlich die nötigen Schlüsse ziehen und aus diesem Teufelskreis ausbrechen.
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe die Schnauze gestrichen voll, mich diesem -im Endeffekt selbstzerstörerischen- tyrannisierenden Gesellschaftsetwas anzupassen, bloss weil es immer schon so war. Veränderungen sind angebracht. JETZT und nicht „morgen“, was so viel heisst wie: „irgendwann“, was so viel heisst wie: „nie“
Diejenigen, die mein Utopia zurückweisend belächeln und meinen, der Mensch sei nun mal so, menschlich und egoistisch, und die Welt sei nun mal so, darwinistisch und brutal, sind meiner Meinung nach einfach nur etwas eingerostet im Geiste zurückgeblieben J
Ich weiss, es gibt gute Menschen hier, von denen man sagen könnte, dass wenn alle so wären, dies der Weltfriede bedeuten würde. (Ich gehöre nicht dazu) Aber auch diese wissen, wie die globale Realität wirklich ist…
Also: Wohin soll's mit uns gehen?
Was kann uns weltweit verbinden, damit wir uns nicht mehr nur für uns selbst, nur für unsere Familie, nur für unsere Firma, nur für unser Dorf, nur für unser Land, nur für unseren Kontinent, nur für unsere Rasse oder nur für unsere Spezies interessieren.
Wann haben endlich Alle begriffen, dass das eigene Glück nicht von Macht, Geld, Luxus oder Anerkennung abhängig ist. Das ist doch alles nur Nahrung für unser unersättliches Ego, das nie zufrieden und glücklich sein kann.
Was kann unsere neue Motivation für eine bessere Welt sein?
Bis und mit heute war es immer die Angst gewesen! Damit soll Schluss sein!!
Religionen sind durch ihre Unfähigkeit zur Akzeptanz gegenüber Anderen und durch Korruptionen, Missdeutungen, Radikalisierungen und persönliche Anmassungen gescheitert.
Glauben allein reicht noch nicht wieder aus. Er ist notwendig für jedes Einzelnen „inneren Wachstums“, was durchaus eine Voraussetzung einer friedlichen Gesellschaft ist. Aber weil Glauben individuell ist, kann man darauf keine Gesellschaftsstruktur aufbauen. Jeder Einzelne kann höchstens erkennen, dass der eigene Glauben einzigartig ist und jeder Glaube eines jeden Anderen Akzeptanz verdient. Dann ist der Grundstein gelegt und der Begriff „Normal“ wird endlich wieder auf alle Menschen ausgeweitet. Es gibt in Wahrheit keine „guten“ oder „schlechten“ Menschen, sondern einfach nur einen bunten zusammengeworfen Haufen WitzfigurenJ, von denen keiner wirklich eine Ahnung von Irgendwas hat… aber ich schweife ab…
also…
Was kann unsere neue Motivation für eine bessere Welt sein?
Und wie sieht diese bessere Welt überhaupt aus?
Kleiner Monolog von mir zum Schluss:
„Hätte ich nicht diesen unseren Wandel zum friedlichen Zusammensein im Kopf, würde ich längst nicht mehr leben wollen… weil ich mich schäme, ein Mensch zu sein… halt, zurück…
ist dieser Gedanke, das Utopia, das gewünschte Paradies womöglich selbst die Motivation für das gewünschte Paradies, das Utopia, diesen Gedanke…?“
http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/113264-erhoehte-gefahr-von-terror-anschlaegen.html
und zwar jetzt nicht auf die Terrorgefahr bezogen, sondern auf die Motivation der Gesellschaft, zusammen voran zu kommen.
Die erste Frage, die ich mir stellte, war: "Wohin soll's mit uns und unserer Gesellschaft denn überhaupt gehen?"
Die Wirtschaft und deren kontinuierliches Wachstum ist meiner Meinung nach eines der grössten Missverständnisse unserer modernen industriellen Zeit. Es ist eine absolute Illusion zu denken, dass es mit der Konjunktur neben den kurzfristigen Schwankungen längerfristig stets aufwärts gehen KANN. Womöglich sind wir heute schon an der Grenze der Ausbeutung unserer von der Erde zur Verfügung gestellten Ressourcen angelangt...
Weitere Stichworte zu dieser These sind: Massenproduktionen, blinder Konsum, exponentielles Bevölkerungswachstum, spreizende Gesellschaftsschere, Ausbeutung, Gier, Egoismus, Umweltverschmutzung usw.
Das Gesamtbild der Menschheit ist farblos und macht mich persönlich nicht stolz dazu zu gehören, ein Mensch zu sein…
Dieser, in einem der erwähnten Filme genannte, Philosoph Strauss hatte schon Recht: Die Gesellschaft zerfällt, wenn sie nicht ein gemeinsames Ziel, einen gemeinsamen Weg oder "Kampf"/“Gegener“ findet. Denn eine Gesellschaft, in der jeder Einzelne nur noch seine individuellen Begehren und Wünsche verfolgt, verliert früher oder später sämtliche Moralvorstellungen. Plötzlich ist alles erlaubt damit alle Homo-Ökonomiki überhaupt die Chance haben, glücklich zu werden. Je "egoistischer" sich das Individuum verhält, desto schädlicher ist dies für das Kollektiv. Also hat in der bisherigen Geschichte der Menschheit stets ein kleiner Bevölkerungsanteil, jener mit Macht und Einfluss, dafür gesorgt, dass ihr Volk einen Kampf zu kämpfen hatte und auch einen Grund (meistens die Angst), ihn zu kämpfen. Dadurch haben die Untertanen ihre individuellen Wünsche und Begehren mehr oder weniger freiwillig zurückgeschraubt und (wieder) zusammengehalten.
Ein sehr intelligenter, mir bekannter Geschichtslehrer, hat einmal grinsend gesagt, dass der eigentliche Auslöser eines jeden Krieges stets die Langeweile gewesen sei...
Also nochmals überblickend zusammengefasst: Die weltweite menschliche Gesellschaft musste sich bisher damit erhalten, dass sie sich abwechselnd selbst zerstört und wieder aufgebaut hat. Und der bevölkerungsreiche Pöbel, der stets dabei bluten und schwitzen musste, wurde von den wenigen Mächtigen dazu befehligt (früher) oder durch div. Medien manipuliert (heute), nur damit diese ihre Macht, welche immer auf dem Kollektiv begründet ist, beständig halten konnten.
Heute sollten wir aus unserer blutigen Geschichte endlich die nötigen Schlüsse ziehen und aus diesem Teufelskreis ausbrechen.
Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich habe die Schnauze gestrichen voll, mich diesem -im Endeffekt selbstzerstörerischen- tyrannisierenden Gesellschaftsetwas anzupassen, bloss weil es immer schon so war. Veränderungen sind angebracht. JETZT und nicht „morgen“, was so viel heisst wie: „irgendwann“, was so viel heisst wie: „nie“
Diejenigen, die mein Utopia zurückweisend belächeln und meinen, der Mensch sei nun mal so, menschlich und egoistisch, und die Welt sei nun mal so, darwinistisch und brutal, sind meiner Meinung nach einfach nur etwas eingerostet im Geiste zurückgeblieben J
Ich weiss, es gibt gute Menschen hier, von denen man sagen könnte, dass wenn alle so wären, dies der Weltfriede bedeuten würde. (Ich gehöre nicht dazu) Aber auch diese wissen, wie die globale Realität wirklich ist…
Also: Wohin soll's mit uns gehen?
Was kann uns weltweit verbinden, damit wir uns nicht mehr nur für uns selbst, nur für unsere Familie, nur für unsere Firma, nur für unser Dorf, nur für unser Land, nur für unseren Kontinent, nur für unsere Rasse oder nur für unsere Spezies interessieren.
Wann haben endlich Alle begriffen, dass das eigene Glück nicht von Macht, Geld, Luxus oder Anerkennung abhängig ist. Das ist doch alles nur Nahrung für unser unersättliches Ego, das nie zufrieden und glücklich sein kann.
Was kann unsere neue Motivation für eine bessere Welt sein?
Bis und mit heute war es immer die Angst gewesen! Damit soll Schluss sein!!
Religionen sind durch ihre Unfähigkeit zur Akzeptanz gegenüber Anderen und durch Korruptionen, Missdeutungen, Radikalisierungen und persönliche Anmassungen gescheitert.
Glauben allein reicht noch nicht wieder aus. Er ist notwendig für jedes Einzelnen „inneren Wachstums“, was durchaus eine Voraussetzung einer friedlichen Gesellschaft ist. Aber weil Glauben individuell ist, kann man darauf keine Gesellschaftsstruktur aufbauen. Jeder Einzelne kann höchstens erkennen, dass der eigene Glauben einzigartig ist und jeder Glaube eines jeden Anderen Akzeptanz verdient. Dann ist der Grundstein gelegt und der Begriff „Normal“ wird endlich wieder auf alle Menschen ausgeweitet. Es gibt in Wahrheit keine „guten“ oder „schlechten“ Menschen, sondern einfach nur einen bunten zusammengeworfen Haufen WitzfigurenJ, von denen keiner wirklich eine Ahnung von Irgendwas hat… aber ich schweife ab…
also…
Was kann unsere neue Motivation für eine bessere Welt sein?
Und wie sieht diese bessere Welt überhaupt aus?
Kleiner Monolog von mir zum Schluss:
„Hätte ich nicht diesen unseren Wandel zum friedlichen Zusammensein im Kopf, würde ich längst nicht mehr leben wollen… weil ich mich schäme, ein Mensch zu sein… halt, zurück…
ist dieser Gedanke, das Utopia, das gewünschte Paradies womöglich selbst die Motivation für das gewünschte Paradies, das Utopia, diesen Gedanke…?“