Leere?Zukunft
Urgestein
Das ist leider in vielen Fällen so....das ist ja das Schlimme dabei....Wenn einem alles egal ist, dann doch wohl auch der Schreck eines eventuellen Finders.
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Das ist leider in vielen Fällen so....das ist ja das Schlimme dabei....Wenn einem alles egal ist, dann doch wohl auch der Schreck eines eventuellen Finders.
Hallo Leere?Zukunft,
schau mal hier: Assistierter Suizid. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Schlimm finde ich das jetzt nicht. es werden ja auch gelegentlich Mordopfer gefunden, oder deren Überreste.
Mir ist nicht ganz klar, warum man solche Rücksichten auf eventuelle Finder nimmt, nicht aber auf Freunde oder Familie, die man durch seine Selbsttötung traumatisiert oder die einem auch noch "assistieren" sollen.
Naja, ich merke, dass wir da sehr konträre Meinungen haben und möchte die Stimmung im Faden nicht verderben.
Bin daher raus.
Ja,was auch schlimm ist.Schlimm finde ich das jetzt nicht. es werden ja auch gelegentlich Mordopfer gefunden, oder deren Überreste.
Wenn ich mir den Eingangspost des TE nach etwas Aufklärung nochmal anschaue, ergibt sich daraus doch eine ganz andere Fragestellung.Hallo
Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr erfahren würdet, dass jemand aus eurem Umfeld offiziell sterben würde?
Aus psychischen Gründen?
Wäre euch das lieber als im Nachhinein zu erfahren, dass sich jemand suizidiert hat?
Oder wäre es belastend es zu wissen?
Was würdet ihr dem Menschen sagen?
Nein weil psychischer Suizid garnicht genehmigt werden würde.Wenn ich mir den Eingangspost des TE nach etwas Aufklärung nochmal anschaue, ergibt sich daraus doch eine ganz andere Fragestellung.
Die These dahinter ist dann doch folgende:
Der assistierte Suizid ist bereits offiziell bewilligt. (egal wo und durch wen) Einzige Einschränkung: es erfolgt aus psychischen und nicht aus körperlichen Gründen.
Die Frage ist dann: Wollt ihr das lieber im Nachhinein wissen, oder in der Phase? Wäre es belastend? Oder wollt ihr in der Phase Kontakt und noch etwas sagen?
Habe ich das jetzt richtig verstanden oder doch nicht? 🤔
Lieber Bandit,Hallo Andy,
man könnte es auch so verstehen wie du.
Meinst du nach dem Tod, oder noch in der Entscheidungsphase?
Ich würde dann den Prozeß begleiten wollen.
Kommt natürlich darauf an, wie nahe der Betroffene mir stehen würde.
Nach Eintritt des Todes wäre es für mich viel schwieriger, denke ich.
In dem Thread gibt es einen Hinweis, dass auch aus psychischen Gründen ein begleiteter Suizid gemacht werden kann.
Ein Beispiel aus der Schweiz vom Verein EXIT:
EXIT begleitet nur sehr selten psychisch Kranke. Akut depressiven Menschen hilft EXIT nicht beim Freitod. Der Sterbewunsch darf nicht Ausdruck einer therapierbaren psychischen Störung sein, sondern muss auf dem autonomen, wohlerwogenen, dauerhaften und die Gesamtsituation erfassenden Bilanzentscheid einer urteilsfähigen Person beruhen.
Assistierter Suizid
Gibt es inzwischen wohl an mehreren Unikliniken. Als eine Art letzte Therapieform, wenn sonst nichts hilft. Ich habe es aber nicht weiter verfolgt. Danke Dir! (y)www.hilferuf.de
Das sieht in der Praxis leider anders aus.Wenn sich ein gesunder Mensch aus psychischen Gründen umbringen möchte, weil er keinen anderen Ausweg mehr sieht....so denke ich mir, dass derjenige mit einem guten Therapeuten oder einem lebenserfahrenen Menschen immer andere Konfliktlösungswege finden könnte als den Freitod.
Beim Sozialpsychiatrischen Dienst hatte ich als Sozialpädagogin sehr viele Jahre lang mit Leuten zusammen gearbeitet, welche bereits mehrere Suizidversuche schon hinter sich haben.
Es gibt soo viele Möglichkeiten wie man einen Menschen aus dem Sumpf ziehen kann, welcher grade seine Aggressionen gegen sich selber lenkt und sich selbstzerstörerisch verhält obwohl seine Wut eigentlich einer anderen Person gilt.
Gibt es inzwischen wohl an mehreren Unikliniken.Ich habe mich in der Vergangenheit mal über diese Therapieform informiert.
Weißt du was genaueres, aktuelles?
Angeboten wurde es damals nur in der Charite in Berlin.
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