Hallo winnie.
Du hast in dem Recht, was du geschrieben hast. Ich bin wirklich kaputt, und es interessiert in der Gesellschaft niemand. Im Gegenteil, meistens wird man behandelt wie ein Drückeberger, der alles nur vorgibt. Und im günstigsten Fall lassen die "normalen" Mitmenschen mich nur spüren, dass mein Schicksal eine Last für sie ist.
Kurze (nicht-)lustige Geschichte als Beispiel: Eine Frau, die ich treffe, wenn ich Lebensmittel bei den Tafeln abhole, fragte wie's mir geht. Ich sagte die Wahrheit, dass es mir (zu dem Zeitpunkt besonders) mies ging. Die Woche darauf fragte sie erneut. Ich gab erneut die gleiche Antwort. Die zweite Woche darauf frage sie nochmals, allerdings mit den erwartungsvollen Worten: "Gehts Ihnen jetzt besser?" Da schwang wirklich schon viel Erwartungsdruck in ihrer Stimme, und es klang wie: "Ich hoffe, dass Sie Ihre Situation jetzt nach 2 Wochen endlich im Griff haben. Ich kann's nämlich nicht mehr hören." Und ich hatte das richtig gedeutet. Als ich sagte, dass alles unverändert schlecht ist, drehte sie sich um, und lies mich stehen.
Heute geht es mir zwar immer noch schlecht, aber besser als in der ganz miesen Zeit. Dennoch wundert es mich positiv, wenn jemand mein Befinden verstehen kann. Deshalb vielen Dank an dich, für das wohltuende "Geraderücken" der Ansicht durch das, was du schreibst. Normalerweise ist das dann ein Zeichen dafür, dass demjenigen die schlechten Zeiten nicht fremd sind, sei es durch selbst erlebtes, oder durch jemand in seinem Umfeld.
Was du schreibst hilft mir sehr und gibt wieder ein kleines Stück Hoffnung.
Ein Freund, dem ich bei einer seltenen Gelegenheit meine damals wirklich miese Situation schilderte, sagte am Schluss etwas hilflos: "Was erwartest du von mir? Da musst du dir selbst helfen. Mitleid kannst du von mir nicht kriegen!" Ich war recht erschüttert und nach einer kurzen Pause sagte ich, dass ich KEIN MITLEID will, sondern VERSTÄNDNIS! Deshalb danke ich dir, denn was du hier schreibst, gibt mir das Gefühl von Verständnis. (Und seien wir ehrlich: Mitleid ist blöd! 😉 )
. . .
Ich hab gerade gesehen, dein Status ist auf "müde". Gibts da eine Thread dazu? (Passt ja nicht richtig hier hinein.)
Zum Querlesen von erster Seite zu letzter Seite: Das hast du richtig gemacht. Das Thema dieses Threads ist eigentlich soweit erledigt, und ich habe hier nur kurz eine Rückmeldung gemacht, wie es 2 Jahre später bei mir aussieht.
Dir auch alles Gute.
Du hast in dem Recht, was du geschrieben hast. Ich bin wirklich kaputt, und es interessiert in der Gesellschaft niemand. Im Gegenteil, meistens wird man behandelt wie ein Drückeberger, der alles nur vorgibt. Und im günstigsten Fall lassen die "normalen" Mitmenschen mich nur spüren, dass mein Schicksal eine Last für sie ist.
Kurze (nicht-)lustige Geschichte als Beispiel: Eine Frau, die ich treffe, wenn ich Lebensmittel bei den Tafeln abhole, fragte wie's mir geht. Ich sagte die Wahrheit, dass es mir (zu dem Zeitpunkt besonders) mies ging. Die Woche darauf fragte sie erneut. Ich gab erneut die gleiche Antwort. Die zweite Woche darauf frage sie nochmals, allerdings mit den erwartungsvollen Worten: "Gehts Ihnen jetzt besser?" Da schwang wirklich schon viel Erwartungsdruck in ihrer Stimme, und es klang wie: "Ich hoffe, dass Sie Ihre Situation jetzt nach 2 Wochen endlich im Griff haben. Ich kann's nämlich nicht mehr hören." Und ich hatte das richtig gedeutet. Als ich sagte, dass alles unverändert schlecht ist, drehte sie sich um, und lies mich stehen.
Heute geht es mir zwar immer noch schlecht, aber besser als in der ganz miesen Zeit. Dennoch wundert es mich positiv, wenn jemand mein Befinden verstehen kann. Deshalb vielen Dank an dich, für das wohltuende "Geraderücken" der Ansicht durch das, was du schreibst. Normalerweise ist das dann ein Zeichen dafür, dass demjenigen die schlechten Zeiten nicht fremd sind, sei es durch selbst erlebtes, oder durch jemand in seinem Umfeld.
Was du schreibst hilft mir sehr und gibt wieder ein kleines Stück Hoffnung.
Ein Freund, dem ich bei einer seltenen Gelegenheit meine damals wirklich miese Situation schilderte, sagte am Schluss etwas hilflos: "Was erwartest du von mir? Da musst du dir selbst helfen. Mitleid kannst du von mir nicht kriegen!" Ich war recht erschüttert und nach einer kurzen Pause sagte ich, dass ich KEIN MITLEID will, sondern VERSTÄNDNIS! Deshalb danke ich dir, denn was du hier schreibst, gibt mir das Gefühl von Verständnis. (Und seien wir ehrlich: Mitleid ist blöd! 😉 )
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Ich hab gerade gesehen, dein Status ist auf "müde". Gibts da eine Thread dazu? (Passt ja nicht richtig hier hinein.)
Zum Querlesen von erster Seite zu letzter Seite: Das hast du richtig gemacht. Das Thema dieses Threads ist eigentlich soweit erledigt, und ich habe hier nur kurz eine Rückmeldung gemacht, wie es 2 Jahre später bei mir aussieht.
Dir auch alles Gute.