Hi,
ich meine, bei einer privaten Kita gibt es keine Zuschüsse, sie finanziert sich über die Elternbeiträge.
Zur Info etwas vom Berliner Kita-Bündnis:
Der Grund (... für die Probleme in den Kitas) ...dafür ist das neue Kita-Finanzierungssystem. Früher wurde die Zahl der angebotenen Kita-Plätze am Ende des Jahres mit den Trägern abgerechnet - mit einem kleinen finanziellen Puffer. Jetzt müssen alle Träger monatlich exakt Rechnung ablegen: Geld gibt es nur noch für Kinder, die tatsächlich betreut werden. Dabei ist auch entscheidend, wie alt die Kinder sind. Unter anderem vom Alter hängt ab, wie viele Erzieherstunden eine Kita vom Land bezahlt bekommt. Im neuen System schlagen Veränderungen daher schneller und heftiger durch als früher, sagt Roland Kern, Sprecher des Dachverbandes der Kinder- und Schülerläden (Daks). ...
Das Urteil ist eindeutig: "Das neue System bereitet uns sehr, sehr große Schwierigkeiten", sagt Marie Wätke, Leiterin der Kita-Abteilung des Humanistischen Verbandes, zuständig für 22 Kindertagesstätten mit rund 2 200 Plätzen. Durch die monatliche Abrechnung schwanke ständig die Zahl der zur Verfügung stehenden Erzieherinnen. Auch die von Eltern geänderten Betreuungszeiten haben Einfluss auf die Personalstärke. "Wir haben rund 30 Änderungen pro Monat, die sich jetzt sofort auswirken", sagt Wätke. Das bedeute nicht nur mehr Verwaltungsaufwand für die Kita-Leitungen, sondern vor allem eine Gefahr für die kontinuierliche pädagogische Arbeit mit den Kindern.
Die Träger reagieren mit Teilzeitverträgen, die nach Bedarf aufgestockt und wieder gesenkt werden. Die kleine katholische Kita in Steglitz mit zwei Gruppen beschäftigt neben dem Stammpersonal zwei Erzieherinnen, die jeweils über einen Sieben-Stunden-Vertrag verfügen. Die können teils bis zu 20 Stunden pro Woche aufgestockt werden. Zu Beginn des Kita-Jahres, wenn viele junge Kinder aufgenommen wurden, arbeiten die Erzieherinnen mehr. Ihre Arbeitszeit wird dann übers Jahr abgesenkt, auch wenn kein Kind die Kita verlässt. Der Humanistische Verband oder die Internationale Akademie für innovative Pädagogik (INA) mit ihren 18 Kitas arbeiten mit ähnlichen Verträgen. Daks-Sprecher Kern warnt vor zu großen Arbeitszeit-Veränderungen, weil eine länger angelegte pädagogische Arbeit nicht möglich sei. Doch die Träger haben kaum eine andere Chance, weil sie nicht über genügend finanzielle Rücklagen verfügen, um Schwankungen auszugleichen.
Vielleicht hilft Dir das ja weiter, lg Eisherz