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Ich bin seit 07/17 AU geschrieben. Mit Depressionen, Panikattaken usw. Meine damalige Hausärztin konnte mich nur 5 Wochen krankschreiben ( Sie hatte Post von der KK bekommen) Ich habe dann eine andere Ärztin aufgesucht der das geschildert und auch mitgeteilt das ich alle Psychiater abgeklappert habe und sogar versucht habe über die KK einen zu bekommen diese aber alle erst Termin im neuen Jahr für Neupatienten hätte.
Die KK stellte dann das Krankengeld aufgrund von Akteneinsicht ein. Ich habe mir dann einen Anwalt gesucht und der hat das dann durchgeboxt. Natürlich immer weiter die AU von meiner neuen Hausärztin bekommen. Kurz vor Weihnachten hat dann das Sozialgericht entschieden Krankengeld ist weiter zu zahlen. Habe dann Anfang Januar den Termin beim Facharzt im Neuropsychaticum bekommen. Der hat mir eine Empfehlung zur Psychotherapie ausgestellt und ich habe mir eine Therapeutin gesucht. Ich werde weiterhin von meiner Hausärztin krankgeschrieben. Habe jede Woche Therapie und habe alle 4-6 wochen Termin im Neuropsychaticum.
 
Ich habe bei Weitem nicht so einen Krankheitsverlauf wie Du. Laut meiner Psychologin habe ich wohl leichte Depressionen, aber ich finde, das ich schon sehr depressiv bin, nur noch lustlos bin, nicht wirklich was schaffe und in den Tag hineinlebe. Dann habe ich eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung und soziale Ängste. Bin seit Jahren arbeitslos und ich sträube mich dagegen in Arbeit zu kommen wegen der zwischenmenschlichen Dinge bzw. kann dagegen nicht angehen. Ich habe so eine Angst davor. Habe das Gefühl, das meine Psychologin nicht weiter weiß und mir zusätzlich einen Psychiater angeraten hat, der mir gegebenenfalls Medikamente verschreibt, da mich das etwas besser stimmt und ich tätig werde, weil ich es so nicht schaffe. Und ich selbst denke auch, das ich es nie schaffen werde da rauszukommen. Bei meinem Hausarzt war ich letztes Jahr mal und habe ihn nur gebeten mich für zwei Tage krank zu schreiben und er hat es nicht gemacht, weil er dafür einen triftigen Grund haben müsste. Habe gesagt, das ich ausgebrannt bin und es hat nichts genützt. Was muss man denn noch sagen, damit man überhaupt einen Tag bekommt? Deswegen sehe ich den kommenden Termin schon für die Katz. Da wird er mich ebenfalls nicht krank schreiben. Irgendwie nimmt mich keiner ernst.
Hm, das klingt wirklich ziemlich frustrierend. Mir scheint es so als wären der Arzt bzw. die beteiligten Ärzte hier das eigentliche Problem! Leider kommt es nicht so selten vor, dass man als nach außen hin "unauffälliger" Patient nicht ernst genommen wird. :mad:
Ich finde es kaum nachvollziehbar, dass einem der Krankenschein in diesem Fall einfach so verweigert wird, obwohl doch ausreichende Gründe vorliegen. Bei einem Grippekranken kann er ja auch nicht einfach so sagen, dass es keinen "triftigen Grund" gäbe, wenn man Fieber hat!
Vielleicht wäre da, wenn möglich, ein kurzfristiger Hausarztwechsel angebracht?
 

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