es ist wirklich ein Armutszeugnis wenn die Menschen ihr persönliches Lebensglück nur von der Arbeitsfülle abhängig machen ...
Mal anders formuliert: geht es denn heutzutage überhaupt anders? Geld regiert die Welt, ohne Moos nix los.
Welche Themen werden denn bei sozialen Treffen immer angeschnitten: "was machst du, was hast du, ich mache jetzt, ich bin jetzt, ich kauf jetzt".....
Es ist immer dasselbe, und ich behaupte mal dass ein entsprechender Lebensstandard (noch weit ab von Rolex und Co.) schon nicht mehr ganz einfach ist, auch wenn man etwas "besser" verdient. In der Regel will man dann ordentliches Auto, Familie, Häuschen - das ist zumindest in meinem Umfeld das gängige Idealmodell. Freilich läuft dann vieles auf Kredit und was die meisten ungern zugeben: dass eben von den Eltern so manches gesponsert wurde.
Ein Normalverdiener, der keine "flüssigen" Eltern hat, kann quasi kein kleines Vermögen mehr aufbauen, die Endlosspirale zwischen bisschen was auf der Kante und wieder einer großen Ausgabe dreht sich und dreht sich.
Ich würde Lebensglück ansich nicht nur von der Arbeit abhängig machen, aber wir leben nunmal in diesem System. Irgendjemand hat halt mal festgelegt dass man 8-10 h täglich arbeiten und immer weiter kommen muss. Ich behaupte dass ich nicht arbeiten würde wenn ich es nicht müsste. Einige arbeiten dann halt ihr Leben lang, damit es dann im Rentenalter noch richtig knapp wird. Irgendwie eigenartige Welt.
@ widderrebell
entweder du bist heute Beamter im gehobenen Dienst, durch Glück in irgendeiner Position wo dir nichts passieren kann (z.B. so wie die Herren Abgeordneten), erfindest was das alle wollen, bist Arzt, gewinnst im Lotto oder du betrügst. Anders kannst du heute keinen Blumentopf mehr gewinnen. Glaub mir auch die Mittelschicht wird sich noch umschauen.
Für den Normalbürger finde ich die Arbeitswelt fast wie eine Art Spießrutenlauf.