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Arbeiten mit kindern aber wie?

  • Starter*in Starter*in tränenreich
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T

tränenreich

Gast
Hallo!
Ich bin leider schon fast 3 jahre arbeitslos Mein freund hat kürzlich arbeit gefunden wenn auch nur bei einer zeitarbeiterfirma aber ist ja prima. Nun möchte ich auch arbeiten gehen halbtags aber wie meine kinder sind noch zur klein für den kindergarten und tages mutter da wäre mein gehalt gleich wieder weg ist auch nicht aber lange warten möchte ich auch nicht sonst bekomm ich evtl nie wieder arbeit was kann ich tun und was suche ich zuerst eine arbeit oder ein betreungsplatz gibs das jugenamt was dazu?




grüsse tränenreich
 
Hallo Tränenreich!!

Als meine Tochter 2 war, hab ich sie (allerdings alleinerziehend) auch zu ner Tagesmutter gegeben. Das Amt "für junge Menschen" (glaub, das hieß so?!) hat das finanziell bezuschußt, sodass ich nur etwas mehr als die Hälfte der Tagesmutterkosten selber tragen mußte. Denke, das dein Freund bei der Zeitarbeit ja auch nicht so viel verdient..... Das wäre ja zumindest einen Versuch wert.
Oder versuchs beim "Verein für Tagespflege" (so heißt das hier bei uns), das ist die Tagesmutter Vereinigung, die können bestimmt auch Auskunft geben.

Viel Glück und guten Mut ;-)

Sille
 
Hallo Tränenreich,

keine Ahnung, wie das bei euch ist, aber hier gibt es viele Kindergärten, die eine sogenannte Kleinkindergruppe haben. Die meisten Städte etc. sind bemüht, weitere Plätze einzurichten.

Erkundige dich doch mal vorort, ob es bei euch nicht so eine Möglichkeit gäbe und wenn ja, ob dort Plätze frei sind oder werden. Dann wäre dein Problem doch schon weitgehendst gelöst.

Oder schau mal bei Google unter Kinderkrippen. Da stehen so viele drin. Dort könntest du dann direkt ortsnah nachsehen.
 
Aber leider bedenkt keiner die Kosten. Selbst ich als hartz IV Empfänger muß 15 Euro + Essensgeld für die Unterbringung meines Sohnes in der offenen Ganztagsschule bezahlen. Und da habe ich Ihn angemeldet in der Hoffnung einen neuen Job zu finden - tue ich das nicht - habe ich keine Betreuung im Falle einer Arbeitsaufnahme. Kein Wunder das keiner mehr Kinder will.
 
Das war doch schon früher so, für die Betreuung bezahlte man nichts als Hilfeempfänger, aber für das Essen. Ist doch normal. Denn das Essen ist doch in Regelsatz enthalten.

Über 15,-- Euro im Monat für's Mittagessen kann und darf man sich doch nicht beschweren. Liegt doch bei unter 1,-- Euro / Essen. Auch als Hartz IV-Empfänger müsste das zu berappen sein. Zuhause kochen ist teurer.

Zudem ist doch klar, dass man sich zuerst um einen Platz in der Betreuung kümmert, bevor man auf Arbeitssuche gehen kann. Andersherum wäre der Wegt doch wohl verkehrt.

Kann deshalb den Beitrag der Vorschreiberin nicht ganz nachvollziehen.
 
mutterschaft2001 meinte:
Die 15 Euro sind für die Betreuung, für´s Essen zahle ich ca. 44 Euro im Monat!!!


Also 59 € für Essen und Betreuung im Monat. Und wo ist das Problem?

Selber das Essen machen und ein Kindermädchen engagieren, das ist wohl günstiger?

Bei allem Respekt, man sollte wirklich mal die Kirche im Dorf lassen. Und dann noch diesen Betrag als Argument nehmen, dass daher niemand mehr Kinder will! Sorry, da komme ich nicht mehr mit.

Möglicherweise habe ich bei der gesellschaftlichen Weiterentwicklung etwas verpasst. Daher verstehe ich das nicht.
 
SOrry, bin Alleinerziehend, leider Hartz IV Empfängerin, ein Ex zahlt keinen Cent und ich versuche mit dem wenigen Geld zu überleben. Ich denke einfach, solche Dinge schrecken ab. In den skandinavischen Ländern ist die Betreuung der Kinder nun mal viel besser geregelt. Und 59 Euro monatl. sind für mich viel Geld.
 
Sorry, hatte jetzt gedacht, die 15Euro wären fürs Essen. Allerdings für eine Betreuung ist das auch nicht sehr viel. Aber es gab früher vom Jugendamt Zuschüsse zur Kinderbetreuung. Vielleicht könntest du dort mal nachfragen.

Die 44 Euro fürs Essen hatte ich ja, wenn auch unter falschem Betrag, damit begründet, dass sich diese Summe im Regelsatz wiederfindet. Und ca. 2 Euro / Tag ist auch nicht zuviel.

Zu dem Satz "Kein Wunder, dass keiner mehr Kinder will" möchte ich nur anmerken, dass es in meinen Augen auch nicht Sache der Allgemeinheit ist, wie ich meine Kinder versorgen kann. Da sollte schon viel eher mal den Vätern, die sich aus der Verantwortung schleichen wollen, kräftiger auf die Finger geklopft werden.
 
Da stimme ich Dir voll zu. Aber leider kann man sich als "Vater" ganz toll aus der Verantwortung stehlen. Ich möchte hier aber nicht alle über einen Kamm scheren - ist auch ein anderes Thema...
Jedenfalls gibt´s keinerlei Zuschüsse, habe nachgefragt. Ich glaube auch die Wenigsten (mich inbegriffen) bekommen Kinder um auf die Hilfe der Allgemeinheit zu hoffen. Ich habe auch eigentlich immer für mich allein sorgen können.
Mir tut das Geld nur sehr weh im Moment - zumal mein kleiner Sohn bei mir ißt und ich so wie so kochen muß. Ich muß aber meinen großen Sohn in der Ganztagsbetreuung zum Mittagessen schicken - das ist vorgeschrieben. Und ich möchte ihn auch in der Betreuung lassen, damit er nicht bei einer Arbeitsaufnahme meinerseits ins kalte Wasser geschmissen wird und der Gemeinschaft dort schon angehört. Kurzfristig abmelden geht so wie so nicht, weil der Vertrag über ein Jahr läuft.
Allgemein kann ich aber nur zustimmen, dass die Kinderbetreuung - gerade für kleine Kids unter 3 Jahren - superschwierig und teuer ist. Ich mußte einen Dringlichkeitsantrag stellen um meinen 2 3/4 jährigen Sohn vor 2 Jahren in den Kindergarten schicken zu dürfen (sonst hätte ich meinen Job nicht annehmen können). Und selbst mit Unterstützung der Kindergartenleitung war das sehr schwierig. Beinahe hätte ich meinen damaligen Job nicht annehmen können. Und als er dann drin war, gab´s Ärger weil er noch ab und zu in die Hose machte. Da wurde mir dann von der "Erzieherín" nachmittags um 16 Uhr gesagt "sie haben ihn ja nur 2 Std. am Tag". Was soll man da noch sagen!!!
 

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