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Arbeit

Versuch dich nicht zu stressen.
Keiner, mit halbwegs Verstand und Berufserfahrung, verlangt von dir, dass du das sofort alles hinbekommst.
Nur weil du mit der Ausbildung durch bist, macht dich das noch lange nicht zu einer normalen Vollzeitkraft. Dafür ist Erfahrung und Routine nötige.
Versuch ordentlich, kontrolliert und sorgfältige zu arbeiten, mach schön langsam, Geschwindigkeit kommt von ganz alleine und wenn du Fragen hast dann frag. Du hast doch bestimmt sowas wie einen Mentor bzw. Ansprechpartner.

Es ist ganz normal, dass man Nachts auch mal rumgrübelt, wenn man eine neue Herausforderung vor der Nase hat. Ich bin 40 und hab das auch noch ab und an.

Du machst das schon.
 

Hallo mb6,

schau mal hier: Arbeit. Hier findest du vielleicht was du suchst.

In welchem Beruf ist das so? Mir fällt da einfach keiner ein
Abschlußprüfung zeigt man ja das man selbständig als Facharbeiter arbeiten kann.
Nach klassischen Ausbildungen im Büro (z.B. Kauffrau für Bürokommunikation, Industriekauffrau etc.) ist das schon so. Du weißt dann wie Arbeit im Büro grundsätzlich funktioniert und kannst nach 10-Finger-System schreiben. Du kannst den Compi bedienen, kennst die Office Anwendungen Word, Excel, Powerpoint, lernst (je nach Größe des Betriebes) etwas über die organisationale Struktur des Unternehmens, durchläufst Abteilungen wie Einkauf, Controlling, Personalabteilungen etc. und bekommst Einblick in die dortigen Interna nebst bereichsspezifischer Anwendungen und Kennenlernen der relevanten Ansprechpartner. Eventuell lernst du auch noch solche Dinge wie Buchführung, Textformulierung, womöglich verfeinerst du deine Sprachkenntnisse.

Der große Unterschied zur Zeit nach der abgeschlossenen Prüfung ist, dass du bis dahin sehr wenig bis keine eigene Verantwortung trägst. Du bekommst alles gezeigt, übernimmst evtl. auch mal kleinere Aufgaben, wirklich zuständig und auch sichtbar für Außenstehende bist du aber nicht.

Kann es daher sein @LisaFiona, dass genau das dir Angst macht? Das muss es nicht. Führ dir bitte vor Augen, dass jeder mal neu angefangen hat. Entweder wurde man ins kalte Wasser geworfen und musste einfach schwimmen, wäre ansonsten untergegangen. Fehler gehören zu jedem Lernprozess dazu, man arbeitet sich nach und nach vor - das nennt sich learning bei doing. Wenn man Glück hat gibt es ein Handbuch zu allen anfallenden Aufgaben. Allerdings ist das eher selten der Fall, dann macht man einfach und sollte nicht zu streng mit sich sein. Die Routine kommt mit der Zeit. Und es macht auch Spaß, endlich sein eigenes Reich zu haben, für das man verantwortlich ist.

Im weit häufigeren Fall hat man zwar auch eine neue, eigene Zuständigkeit, wird aber eingearbeitet. Da gilt es aufmerksam zu sein und mitzuschreiben. Oft denkt man, das behalte ich schon. Es kommen aber sehr viele Dinge zusammen, häufig sind Kleinigkeiten wichtig. Namen von Ansprechpartnern werden genannt. Wer sich das alles notiert ist auf der sicheren Seite und fällt eben nicht auf durch überproportional häufiges Nachfragen zu Sachverhalten, die bereits vermittelt wurden. Dass man trotzdem mal Rückfragen hat ist hingegen völlig normal. Man kann auch offen zugeben, noch nicht sicher zu sein. Das gehört zum Berufseinstieg ebenfalls dazu und das wissen auch Vorgesetzte und Kolleg*innen.

Bring zum Einstand einen Kuchen mit. Beim gemeinsamen Verputzen entsteht gute Stimmung und du bekommst schon einen guten Eindruck, wer gerne hilft und dir zugewandt ist.

Ich glaube, dass den meisten Berufsanfängern ein bisschen flau ist. Das wird sich alles legen. Ein normal tickender Chef gibt dir diese Zeit und erwartet nicht, dass du mit dem ersten Platznehmen schon alles weißt. Wenn andere souveräner erscheinen muss es faktisch nicht so sein. Vielleicht lassen sie sich ihre Unsicherheit nur nicht so anmerken.

Im Office-Bereich bist du Generalistin und kennst die Basics. Die Spezifika der Stelle lernst du dann schon mit der Zeit. Bleib cool, sei freundlich, nutze Gelegenheit für informelle Zusammenkünfte mit den Kolleg*innen, sei offen und lernbereit, aber eben auch geduldig und vor allem: Sei nicht zu streng mit dir selbst. Dann wird das schon alles. 😀

Und wenn dann mal ein Fehler passiert, ist das auch kein Weltuntergang. Steh dazu, lerne daraus für's nächste Mal und gut ist's. Fehler passieren nun mal und selbst noch alten Hasen; in der Regel erleidet die Aktie keinen Kursverlust, wenn mal etwas daneben geht; keine Firma muss deshalb Konkurs anmelden. 😉

Manchmal hilft es auch, seine Sorge kurz zum Ausdruck zu bringen. "Hoffentlich finde ich mich hier schnell ein, um meinen Job hier richtig gut machen zu können und eine echte Entlastung darzustellen." Übliche Antwort "Das kommt alles mit der Zeit! Bei Fragen melde dich einfach." 😊

Du schaffst das!
 
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Nach klassischen Ausbildungen im Büro (z.B. Kauffrau für Bürokommunikation, Industriekauffrau etc.) ist das schon so. Du weißt grundsätzlich, wie Arbeit im Office funktioniert. Du kannst den Compi bedienen, kennst die Office Anwendungen Word, Excel, Powerpoint, lernst (je nach Größe des Betriebes) über die Organisation im Unternehmen, durchläufst Abteilungen wie Einkauf, Controlling, Personalabteilungen etc. und bekommst Einblick in die dortigen I

Was für ein absoluter Schwachsinn. Wer nach 3 Jahren Ausbildung noch mal 3 Jahre braucht der sollt gelich Bürgergeld beziehen.
 
Was für ein absoluter Schwachsinn. Wer nach 3 Jahren Ausbildung noch mal 3 Jahre braucht der sollt gelich Bürgergeld beziehen.
Wo steht denn etwas von weiteren 3 Jahren? Selbst die Ausbildung dauert i.d.R. eher 2 bis 2,5 Jahre. Und dann arbeitest du dich sukzessive ein und wirst mit den Monaten immer vertrauter. Dazu bedarf es keiner 3 Jahre.

Kann es sein, dass du stänkern möchtest? Oder stammt die Zahl aus einem anderen Strang, bei dem tatsächlich etwas von 3 Jahren Einarbeitung stand? So etwas gibt es m. E. nicht, zumindest halte ich das ebenfalls zwar nicht für Schwachsinn, aber immerhin für unrealistisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Versuch ordentlich, kontrolliert und sorgfältige zu arbeiten, mach schön langsam, Geschwindigkeit kommt von ganz alleine und wenn du Fragen hast dann frag. Du hast doch bestimmt sowas wie einen Mentor bzw. Ansprechpartner.
Das würde ich auch so machen, alles sehr konzentriert und sehr aufmerksam und sorgfältig zuerst, alles mitschreiben, alles vermerken daheim, immer wieder durchüben und nicht zu viel davon reden, dass man nicht kann- dann haben jene stärkere Vorurteile und machen es dir schwerer, sie messen dich dann geringschätziger ein eventuell, auch wenn du später top bist, das Stigma bleibt. ( nicht bei jedem team,aber so kommts oft).
 
Hallo liebes Forum,

Ich habe Schwierigkeiten in meinem Beruf, da mir in meiner Lehrzeit nicht viel beigebracht wurde. (Ich bin seit einem Jahr ausgelernt.)
Bisher habe ich in meiner Arbeit nur Hilfsarbeiten gemacht, sodass man nie wirklich gesehen hat, dass ich wenig drauf habe, (aber ich bin stets bemüht und gebe mein bestes.)
Doch in ein paar Wochen, muss ich meine eigentliche Arbeit machen.
Was mich nun belastet ist, dass ich seit einer Woche, immer wieder in der Nacht aufwache, da ich Angst habe es zu vermasseln.
Und ich will meinen Chef (mein Chef ist nett und verständnisvoll) die Wahrheit sagen, dass ich noch nicht die gleiche Leistung wie die anderen erbringen kann, aber dass ich es will.
Aber mir kommen trotzdem Zweifel ob das eine gute Idee ist.
Nun zu meiner Frage, würdet ihr es dem Chef sagen oder einfach nix sagen und das beste versuchen???
Gib doch einen pfnatterer drauf und mache einfach deine arbeit.
 

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